<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5105799779378048</id><updated>2011-11-07T13:09:55.834-08:00</updated><title type='text'>          Manifest 139 - Werkstatt</title><subtitle type='html'>&lt;br&gt;Werkstatt von 
&lt;a href="http://sites.google.com/site/manifest139"&gt;http://sites.google.com/site/manifest139&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Schnittbretter aller Art.&lt;br&gt;
Vorsicht! Spitze Nägel können schwere Verletzungen verursachen.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://manifest139.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://manifest139.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>manifest139</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-NB2WXkHdhnA/TrhJGDbvC3I/AAAAAAAABCY/hbB-mFMGK_o/s220/avatar-2.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>19</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5105799779378048.post-6481077347780207444</id><published>2010-03-01T23:50:00.000-08:00</published><updated>2010-05-18T10:21:30.194-07:00</updated><title type='text'>Die Konsequenz des Werdens</title><content type='html'>&lt;br&gt;...ist die Konsequenz aus:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://sites.google.com/site/manifest139/Home/stabilitaet#a-3"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sg_DCXxU8oI/AAAAAAAAAZM/KvJ3MMi-4Ic/s400/manifest139-stabilitaet-4.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Nachfolgenden ist immer das vorhergegangene enthalten, wobei jedes Individuum des Nachfolgenden nur einen Teil, wie eine bunte Mischung enthält.&lt;br /&gt;Wodurch jedes Individuum eine für sich ganz eigene Charakteristika bekommt. Im verlauf des -im Grunde endlosen- Lebens eines Individuums tauscht es  Charakteristika (Eigenschaften) mit anderen Individuen der selben, bzw. den nächstliegendsten Stufen aus, um sich selbst zu Gestalten und zu Entwickeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit ist jedes Individuum in einem ständigen Werdensprozess.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Übergang in die nächste Stufe der Entwicklung wird das vorangegangene, was bis Dato das Maß der Dinge war nicht verworfen, sondern wird zu einer Spielart, bzw. Nahrungsgrundlage der nächsten Stufe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum einen  ist dadurch zwar das Nächste Herr über das Vorangegangene, andererseits jedoch zum einen ein Produkt und zum anderen auf das Vorangegangene als Nahrungsgeber angewiesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders herum produziert das Vorangegangene das Nächste aus sich heraus, wenn der Charakteristika-Austausch der Individuen untereinander einen selbst-fresserischen, bzw. selbst-zerstörerischen Höhepunkt erreicht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Höhepunkt stellt somit auch die maximale Entwicklung der jeweiligen Stufe dar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Nächste beherrscht und ernährt sich vom Vorherigen, da es sich sonst selbst und damit auch alle vorherigen Stufen bis zur völligen Vernichtung fressen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Nächste wird aber immer auch wieder sein Eigenes Nächstes produzieren, so wie das Vorherige immer auch sein Eigenes Vorheriges hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit steht jede Stufe immer in einer Symbiose mit dem Nächsten und dem Vorherigen, was bedeutet, das für keine Stufe das Argument des Höchsten, bzw. der Krone der Schöpfung eine Geltung hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Stufe empfindet die nächste Stufe immer als Mittler zur übernächsten Stufe, welche wiederum als das Göttliche empfunden wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn der Ursprung des Seins ist das Unendliche. Und dieses kann nichts anderes produzieren, als Unendliches. Das scheinbar Endliche Individuum im Unendlichen ist in der weise doch wieder Unendlich, indem es unendlich Entwicklungsfähig ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Endliche Individuum jedoch kann niemals die unendliche Kette der Entwicklungen als ganzes sehen, da sie sowohl in die eine als auch in die andere Richtung unendlich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedoch wird jedes Individuum in seinem unendlichen Leben die Stufen der Kette der Entwicklungen unendlich Durchschreiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Beginn und die Zeitdauer sind in sofern nicht von Belang, das für das Unendliche eine zeitliche Entwicklung – ganz gleich, wie lange sie dauert – immer unendlich kurz erscheint und somit für das Unendliche die Entwicklung in seiner ganzen Unendlichkeit als bereits vollendet erscheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für das Endliche jedoch erscheint die Zeitdauer der Entwicklung unendlich lang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://sites.google.com/site/manifest139/Home/qualitaet"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/SbjNdMfoZMI/AAAAAAAAAEY/D4uJyWrCvB0/s400/manifest139-qualitaet-2.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5105799779378048-6481077347780207444?l=manifest139.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/6481077347780207444'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/6481077347780207444'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://manifest139.blogspot.com/2009/03/die-konsequenz-des-werdens.html' title='Die Konsequenz des Werdens'/><author><name>manifest139</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-NB2WXkHdhnA/TrhJGDbvC3I/AAAAAAAABCY/hbB-mFMGK_o/s220/avatar-2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sg_DCXxU8oI/AAAAAAAAAZM/KvJ3MMi-4Ic/s72-c/manifest139-stabilitaet-4.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5105799779378048.post-4858897507029550774</id><published>2009-03-01T23:40:00.001-08:00</published><updated>2009-04-29T06:43:30.545-07:00</updated><title type='text'>Zwei Systeme Kollidieren</title><content type='html'>&lt;a href="http://sites.google.com/site/manifest139/Home/qualitaet#a-4"&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://lh4.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sb0_BRTtDBI/AAAAAAAAAOE/2UW2drIYzXg/s400/manifest139-qualitaet-4.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://sites.google.com/site/manifest139/Home/qualitaet#a-4"&gt;Zwei Wertesysteme:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;1. Das Mengenbasierte System (Instabilität):&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In unsere heutigen Modernen Welt fahren wir ein Wertesystem, welches auf der Basis von Angebot und Nachfrage (Menge und Mangel) basiert. Dabei ist Angebot sicher genau so Instabil wie die Nachfrage. Dies hielt man für Sinnvoll, da eine große Instabilität eine eine schnelle Entwicklung , bzw. ein schnelles Wachstum ermögliche sollte, was es auch sehr gut tut. Die dritte instabile Komponente, die auf Mangel beruhende dynamische Preisentwicklung, sollte Angebot und Nachfrage stabilisieren. Was es ebenfalls tut – jedoch nur auf kurze Distanz und auf den ersten Blick. Tatsächlich löst es in längeren Zeitabständen sehr viel größere Schwankungen in Form eines sich Aufschaukelns mit anschließenden zusammenbrechen aus.&lt;br /&gt;Das dieses Wertesystem für Entwicklung und Wachstum wichtig ist, ist also klar. Aber für sich allein kann es nicht bestehen, da es genau so erschafft wie zerstört.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;2. Das eigenschaftenbasierte System (Stabilität):&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das für heutige Begriffe kaum beschreibbare eigenschaftenbasierte System ist dem mengenbasierten System genau entgegengesetzt. Es basiert auf den sinnvollen Zusammenhang einer möglichst großen Vielfalt, bzw. dessen Zusammenspiel, sowie auf dessen möglichst unveränderlichen Erhalt im Sinne von bewahren. Die Menge spielt dabei keine Rolle. Und genau da ist das Problem dieses Systems.&lt;br /&gt;Ein auf Erhalten und Bewahren basiertes System macht für sich allein keinen Sinn, da es von sich aus kaum etwas verändern wird und daher ewig leer bleiben würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Die Systeme treffen aufeinander&lt;br /&gt;Der Konflikt (Qualität):&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Treffen nun beide Systeme aufeinander, kommt es zwangsläufig zum Konflikt. Die Stabilität fürchtet um den Erhalt der Dinge durch die Instabilität und die Instabilität fürchtet die Freiheitsberaubung durch die Stabilität.&lt;br /&gt;An dieser Konfliktstelle wird die qualitative Kommunikation als Kompensator und Kommunikator des Konfliktes benötigt. Denn die Stabilität wünscht ja Vielfalt – kann sie jedoch selbst nicht herstellen, und die Instabilität will ja alle nur erdenkliche Freiheit – zerstört sich dabei jedoch immer wieder selbst.&lt;br /&gt;Um den Konflikt lösen zu können, muss die Instabilität ein gewisses Maß an Einsicht aufbringen, um ein stabilisierendes 'Zu hause' in sich aufstellen zu lassen – welches sie sicher immer wieder anbohren, tapezieren und voll stellen wird.&lt;br /&gt;Die Stabilität hingegen muss einsehen, das eine vollständige Stabilität keinen Sinn macht, die Instabilität sie immer angreifen, bzw. herausfordern wird. Die Stabilität sich aber aus dem ganzen 'häuslichen' instabilen Gewimmel das erhaltenswerte Sinnvolle selbst bestimmen und bewahren, bzw. fördern kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5105799779378048-4858897507029550774?l=manifest139.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/4858897507029550774'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/4858897507029550774'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://manifest139.blogspot.com/2009/03/zwei-wertesysteme-1.html' title='Zwei Systeme Kollidieren'/><author><name>manifest139</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-NB2WXkHdhnA/TrhJGDbvC3I/AAAAAAAABCY/hbB-mFMGK_o/s220/avatar-2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sb0_BRTtDBI/AAAAAAAAAOE/2UW2drIYzXg/s72-c/manifest139-qualitaet-4.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5105799779378048.post-6718329504116911065</id><published>2009-03-01T23:30:00.001-08:00</published><updated>2009-04-29T06:43:55.275-07:00</updated><title type='text'>Neubeginn?</title><content type='html'>&lt;br&gt;Aller Neubeginn startet in einer diffusen Wolke, einem Haufen Zellschaum, einem Stein ohne Konturen. Jeder Architekt, jeder Künstler fängt mit einer Wolke an, um mit Hammer und Kettensäge erste Konturen heraus zu Arbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fängt man so an, stellt man fest, das sich glücklicherweise das herausarbeiten von Details endlos fortsetzen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sache ist jedoch die, das wir bereits eine sehr detailreich geschaffene Lebensform geschaffen haben, an der bereits viele hunderte und tausende von Jahren gearbeitet wurde. Eine Lebensform, die gerne und viel wächst und auch wachsen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedoch lässt sich in dieser Lebensform keine innere Struktur erkennen. Unzählige verschiedenartigste Dinge sind auf irgend eine weise miteinander verknüpft, bzw. verschmelzen miteinander zu größeren oder anderen neuen Kreationen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von nahem betrachtet ergeben all diese Verbindungen, Verknüpfungen und Werdensprozesse durchaus Sinn. Niemand kann sagen, das daran etwas Falsch sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von weitem betrachtet erscheint das komplexe Gesamtgebilde jedoch eher wie ein durch und durch lebendiger Komposthaufen, bzw. wie ein Haufen Zellschaum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich also unseren derzeitigen Entwicklungsstand der Menschheit mit irgend etwas vergleichen sollte, würde ich es mit dem Zellschaum im Mutterleib vergleichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der darin enthaltene Gen-Code jeder einzelnen Zelle in der Lebensform ist also noch gar nicht zum Tragen gekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, wir stehen vor der Frage, was aus uns als ganzes betrachtet letztendlich für eine Art von Lebensform werden soll, bzw. gibt es bereits einen Gen-Code oder lässt sich ein Gen-Code kreieren der es erlaubt, eine selbstständige und selbstbewusste Lebensform mit allen dafür benötigten Grund-Eigenschaften und Grund-Funktionen entstehen zu lassen. Eine Lebensform die ihren Gen-Code nicht als Korsett, sonder als Grundgerüst empfindet, mit dessen Hilfe sie sich umso freier, selbstbewusster und nach ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen entfalten und wachsen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie diese Lebensform letztendlich in all ihren Details aussieht, ist nicht von Belang. Um so wichtiger ist es aber, so denke ich, das sie dauerhaft lebensfähig ist und sich selbst gefällt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-------------------------&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage ist nun, sind wir bereit für etwas neues, bzw. einen Schritt weiter, oder nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor wir uns jedoch nicht im klaren darüber sind, wer wir sind und wo wir stehen – bevor wir nicht wirklich jeden möglichen Aspekt unseres (noch) jetzigen Zustandes bis zur Gänze ausgelebt und erfahren haben, sollte man nicht weiter gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn es gibt wohl nichts schlimmeres, als eine nicht abgeschlossene und unausgefüllte Kindheit in der Erinnerung seines Lebens zu haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5105799779378048-6718329504116911065?l=manifest139.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/6718329504116911065'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/6718329504116911065'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://manifest139.blogspot.com/2009/03/neubeginn.html' title='Neubeginn?'/><author><name>manifest139</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-NB2WXkHdhnA/TrhJGDbvC3I/AAAAAAAABCY/hbB-mFMGK_o/s220/avatar-2.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5105799779378048.post-2315753196628614313</id><published>2009-03-01T23:20:00.000-08:00</published><updated>2009-04-29T06:44:18.676-07:00</updated><title type='text'>Die folgen emotionaler Ausschweifung...</title><content type='html'>&lt;br&gt;...sind die Ursache für den großen Zusammenbruch.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://sites.google.com/site/manifest139/Home/qualitaet#a-3"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sbt21NzZALI/AAAAAAAAAKw/qS4nlKs_5gU/s800/manifest139-qualitaet-5c-klein.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Als sich in den wilden 60ern – ich glaube, es waren die 60er – die Jugend von den alten Muff der Erwachsenen-und Altenwelt befreite, hat sie sich von noch etwas anderem befreit:&lt;br /&gt;Von der Bremse zur kindlichen Hitzköpfigkeit, maßlosen ausschweifen, ungebremsten jetzt-erobern-wir-die-Welt, emotionaler statt folgerichtiger (logischer) Handlungsweise, usw., usw....&lt;br /&gt;Also im Grunde von allen Fesseln befreit wurde wie Geisteskrank los gerannt. Das ausleben der Emotionen mit Verzicht auf folgerichtigem Handeln war die neue Devise. Hurra! - uns gehört die Welt – auf Teufel komm raus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mensch mit seinen emotionalen Leben darf auf keinen Fall eingeschränkt werden hieß es. Und der Mensch an sich, so wie er ist, kann auf keinen Fall daran Schuld sein. Ein besinnen zu mehr (notwendiger) Besonnenheit darf auf keinen Fall auch nur im Ansatz angesprochen werden. Das könnte ja die stets mehr heißlaufende Wirtschaft zu einer Abkühlung bewegen. Das geht überhaupt gar nicht! - Im Gegenteil müssen wir mit noch immer mehr emotionaler Energie, mit noch emotionalerer Werbung noch mehr Bedürfnisse anregen um den Markt noch mehr Temperatur zu geben.&lt;br /&gt;Das es einen Flammpunkt geben könnte, an dem sich der ganze Laden entzündet um in einem großen Finale bis auf die Grundmauern abzufackeln, wird vorsichtshalber gar nicht erst in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://sites.google.com/site/manifest139/Home/qualitaet#a-3"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sbz2SHbEZTI/AAAAAAAAANM/qXwfxkEwqY8/s400/manifest139-qualitaet-5.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5105799779378048-2315753196628614313?l=manifest139.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/2315753196628614313'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/2315753196628614313'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://manifest139.blogspot.com/2009/03/die-folgen-emotionaler-ausschweifung.html' title='Die folgen emotionaler Ausschweifung...'/><author><name>manifest139</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-NB2WXkHdhnA/TrhJGDbvC3I/AAAAAAAABCY/hbB-mFMGK_o/s220/avatar-2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sbt21NzZALI/AAAAAAAAAKw/qS4nlKs_5gU/s72-c/manifest139-qualitaet-5c-klein.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5105799779378048.post-5402608236776599718</id><published>2009-03-01T23:10:00.000-08:00</published><updated>2009-04-29T06:44:50.554-07:00</updated><title type='text'>Wirtschaftssystem vs Supernova</title><content type='html'>&lt;br&gt;- &lt;a href="http://manifest139.blogspot.com/2009/03/wirtschaftssystem-vs-supernova.html#rational"&gt;Das menschlich rationale System&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;- &lt;a href="http://manifest139.blogspot.com/2009/03/wirtschaftssystem-vs-supernova.html#emotional"&gt;Das (aktuelle) tierisch emotionale System&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr/&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://manifest139.blogspot.com/2009/03/wirtschaftssystem-vs-supernova.html" name="rational"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;big&gt;&lt;u&gt;&lt;b&gt;Das menschlich rationale System&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;&lt;/big&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://manifest139.blogspot.com/2009/03/das-zeichen-des-menschen.html"&gt;Im Zeichendes Menschen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Gesellschaftlicher Systemkern&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Im gesellschaftlichen Systemkern geht es um nichts anderes, als ums nackte Überleben. &lt;br /&gt;Lediglich grundlegendste lebenserhaltende Nahrung, Kleidung, Unterkunft, Gewerbe und Infrastruktur sind vorhanden. Preise und Löhne sind Zwangsstabilisiert. Benötigte Arbeiter (auch Frauen) werden nötigenfalls gemustert und Zwangsrekrutiert. Nicht benötigte Arbeiter, Frauen und Kinder werden – soweit möglich – minimalversorgt. Das Tauschmittel (Geld) kommt durch die Bezahlung der Löhne in Form einer inversen Steuer in den Umlauf, welches zu diesem Zweck aufgrund der Stabilisierten Preise und Löhne durch den Staat gedruckt wird, bzw. gedruckt werden kann und durch das Kaufen zum größten Teil zurück geführt, bzw. vernichtet wird. Mithilfe des Arbeiter- und Geldüberschusses entsteht der kommunistische Gürtel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Kommunistischer Gürtel&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Im kommunistischen Gürtel geht es um eine wünschens- und erhaltenswerte zusätzliche Minimalausstattung, die über den  gesellschaftlichen Systemkern hinaus geht.&lt;br /&gt;Dazu gehören Schulen, Energiegewinnung, klimatisierte Unterkünfte, verbesserte Nahrung, Kleidung usw. Preise und Löhne sind zwar noch stabilisiert, aber durchaus an Schwankungen anpassbar. Die für den kommunistische Gürtel zusätzlich benötigten Arbeiter werden differenzierter verwaltet. Nicht benötigte Arbeiter, sowie (in jedem Fall) Frauen und Kinder werden nicht mehr im Rahmen des gesellschaftlichen Systemkerns, sondern im Rahmen des kommunistischen Gürtels versorgt. Nicht arbeitswillige Arbeiter werden nur im Rahmen des gesellschaftlichen Systemkerns versorgt. Das Tauschmittel (Geld) entsteht und verhält sich identisch mit dem gesellschaftlichen Systemkern. Durch den Überschuss von Arbeitern und Geld entsteht der freie marktwirtschaftliche Bereich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Freier marktwirtschaftlicher Bereich&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Im freien marktwirtschaftlichen Bereich geht es um nichts als Luxus, Kunst, Freizeitgestaltung und weiterführende Bildung in jede nur denkbaren Richtung und Beziehung im Rahmen der Verträglichkeit von Ethik und Umwelt. Preise sind nicht mehr stabilisiert und werden durch Angebot und Nachfrage definiert und erhält dadurch eine sehr instabile Eigenschaft. Benötigte Arbeiter werden auf freiwilliger Basis angeheuert. Nicht benötigte Männer und Frauen werden im Rahmen des kommunistischen Gürtels versorgt. Der freie marktwirtschaftliche Bereich kann und darf kein Tauschmittel (Geld) herstellen. Er wird vom Arbeiter-, Güter- und Geldüberschuss aus dem kommunistischen Gürtel versorgt. Durch den Güter- und Geldüberschuss entsteht die kapitalistische Korona.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Kapitalistische Korona&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die kapitalistische Korona ist das Babylon der menschlichen Zivilisation. Hier geht es um Gewinn, Gier, Anerkennung, Profilierung , Kasinospiele, sowie die möglichst dekadente Befriedigung aller nur denkbaren Bedürfnisse. Geld spielt kaum mehr eine Rolle. Arbeiten ist nicht erwünscht. Die kapitalistische Korona kann und darf keine Tauschmittel (Geld) herstellen.  In der kapitalistischen Korona geht es vielmehr um die Rückführung des Geldes zu seinem waren inneren Wert und letztendlich um dessen Vernichtung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Freie Radikale Strömungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;In der vollends instabilen freien radikalen Strömung finden sich Querdenker und Erfinder genauso wie Berber und Weltenbummler. Sie stellen den Übergang von einer Entwicklungsstufe zur nächsten dar (der  gesellschaftliche Systemkern ist ein Produkt freier radikaler Strömungen).Freie radikale Strömungen können keine Tauschmittel(Geld) herstellen, werden vom gesellschaftlichen Systemkern und den Abfällen der kapitalistischen Korona versorgt. Freie radikale Strömungen sind am ehesten geeignet über den Tellerrand hinaus zu schauen, um komplexe und neue Systeme zu Entwickeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz gleich, wie weit sich eine derart geordnete und sich selbst stabilisierende Gesellschaftsform entwickelt – das Erscheinungsbild der unten dargestellten Grafik ändert sich dadurch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein sich selbst stabilisierendes und wachstumsfähiges System:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sc-ZNXwqQJI/AAAAAAAAAUs/_Grv-H8OcXE/s800/wirtsch-sys-regulaer.jpg"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sc-ZNXwqQJI/AAAAAAAAAUs/_Grv-H8OcXE/s400/wirtsch-sys-regulaer.jpg" alt="[image]" style="margin: 5px 0px 5px 0px" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr/&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://manifest139.blogspot.com/2009/03/wirtschaftssystem-vs-supernova.html" name="emotional"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;big&gt;&lt;u&gt;&lt;b&gt;Das (aktuelle) tierisch emotionale System&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;&lt;/big&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das heutige Gesellschaftsform sieht etwas anders aus.&lt;br /&gt;Die kapitalistischen Korona ist das Maß der Dinge, sowie eine vollends destabilisierte und nahe alles bestimmende Preisbewegung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Grunde eine vollständige Invertierung des obigen Systems.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch die Überbewertung eines an sich wertlosen Tauschmittels (Geld) wird der kapitalistischen Korona zusätzlich zu dessen vermeintlichen Reichtum noch eine Machtstellung zugewiesen, was die Überbewertung des Geldes bis zum alles bestimmenden Maß verstärkt. Durch die so entstandene Machtstellung wechselt die an sich völlig unfähige und ohnmächtige kapitalistische Korona von der Stellung des Geldabfallvernichters zum Systemkern. Diese Machtstellung kann die kapitalistische Korona nur durch beständige Aufblähung bis zur Ausbildung einer Supernova bewahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser heutiges System:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sc-YT3vHCnI/AAAAAAAAAUg/UUlZJFC1mT4/s800/wirtsch-sys-regulaer-invert.jpg"&gt;&lt;img src="http://lh6.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sc-YT3vHCnI/AAAAAAAAAUg/UUlZJFC1mT4/s400/wirtsch-sys-regulaer-invert.jpg" alt="[image]" style="margin: 5px 0px 5px 0px" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zu gering bewertete gesellschaftliche Systemkern drängt zu einer höheren Bewertung. Die kapitalistische Korona überzeugt mit dem Argument, der Weg führe durch den freien marktwirtschaftlichen Bereich, welcher zugleich Technologie und Wohlstand erzeugt. Damit der gesellschaftliche Systemkern nicht in das Zentrum stürzt, wird wird die kapitalistische Korona und der freie marktwirtschaftliche Bereich weiter aufgebläht und zugleich der gesellschaftliche Systemkern und der kommunistische Gürtel zurück gedrängt. Dieser gegenseitige Druck fördert das aufblähen des freien marktwirtschaftlichen Bereichs und der kapitalistischen Korona zusätzlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das System bläht sich auf zu einer Supernova:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sc-Xg4x91lI/AAAAAAAAAUM/JoNmmr4N1vI/s800/wirtsch-regulaer-invert-nova.jpg"&gt;&lt;img src="http://lh4.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sc-Xg4x91lI/AAAAAAAAAUM/JoNmmr4N1vI/s400/wirtsch-regulaer-invert-nova.jpg" alt="[image]" style="margin: 5px 0px 5px 0px" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der immer stärker werdende Druck auf den gesellschaftlichen Systemkern und somit auch auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt allgemein stellt das Vertrauen der menschlichen Zivilisation in das System auf eine immer stärkere Probe. Die hohe Gewichtung der kapitalistischen Korona, sowie des freien marktwirtschaftlichen Bereichs wird immer mehr in Frage gestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztendlich zerreißt, bzw. zerfällt der zusammenhalt des gesellschaftlichen Systemkerns, wodurch der für das System notwendige Gegendruck als Antriebsmotor abnimmt. In der heutigen Zeit wird versucht, mithilfe zusätzlichen aufblähens der kapitalistischen Korona eine Wiederherstellung des Gegendrucks zu erreichen, was jedoch nicht zum Ziel führen kann, da es erstens nicht die Ursache für den Druckverlust ist und zweitens das Vertrauen des gesellschaftlichen Systemkerns in das System schmälert und den allgemeinen gesellschaftlichen zusammenhalt noch mehr verletzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Supernova beginnt in sich zusammen zu fallen. Der gesellschaftliche Systemkern stürzt bis in die kapitalistische Korona und letztendlich bis in die freien radikalen Strömungen. Verbannt explosionsartig die kapitalistische Korona und zerstört weite teile des freien marktwirtschaftlichen Bereichs, sowie des kapitalistischen Gürtels. Die nun nahezu für sich allein stehenden freien radikalen Strömungen werden von neuem beginnen Gesellschaftssysteme aufzubauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kollaps der Supernova:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sc-XhMAR-6I/AAAAAAAAAUU/Wvo-6yrX-EA/s800/wirtsch-sys-regulaer-invert-novabruch.jpg"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sc-XhMAR-6I/AAAAAAAAAUU/Wvo-6yrX-EA/s400/wirtsch-sys-regulaer-invert-novabruch.jpg" alt="[image]" style="margin: 5px 0px 5px 0px" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr/&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Funktionsweise der Grafiken:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die Gewichtung im Sinne von Wichtigkeit und Macht verläuft von innen(hoch) nach außen(niedrig).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5105799779378048-5402608236776599718?l=manifest139.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/5402608236776599718'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/5402608236776599718'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://manifest139.blogspot.com/2009/03/wirtschaftssystem-vs-supernova.html' title='Wirtschaftssystem vs Supernova'/><author><name>manifest139</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-NB2WXkHdhnA/TrhJGDbvC3I/AAAAAAAABCY/hbB-mFMGK_o/s220/avatar-2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sc-ZNXwqQJI/AAAAAAAAAUs/_Grv-H8OcXE/s72-c/wirtsch-sys-regulaer.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5105799779378048.post-6859040205373981501</id><published>2009-03-01T23:00:00.001-08:00</published><updated>2009-04-29T06:49:14.484-07:00</updated><title type='text'>Die Philosophien des Geldes</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;a href="http://manifest139.blogspot.com/2009/03/die-philosophien-des-geldes.html#emotional" &gt;- Die (aktuelle) tierisch-emotionale Philosophie des Geldes&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://manifest139.blogspot.com/2009/03/die-philosophien-des-geldes.html#rational"&gt;- Die menschlich-rationale Philosophie des Geldes&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://manifest139.blogspot.com/2009/03/die-philosophien-des-geldes.html#emotional" name="emotional"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;big&gt;&lt;u&gt;&lt;b&gt;Die (aktuelle) tierisch-emotionale Philosophie des Geldes&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;&lt;/big&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der emotionalen Philosophie des Geldes definieren sich alle Werte emotional. &lt;br /&gt;Da dies jedoch keine Stabilität mit sich bringt, wird der Grundwert des Geldes an einer möglichst gleich bleibenden Emotionalität verankert. &lt;br /&gt;Diese Emotionalität besteht vorzugsweise im begehren zu einem bestimmten Mineral oder Metall - vorzugsweise dem Gold.&lt;br /&gt;Durch das gleichbleibende begehren zum Goldbesitz und dessen gleichzeitiger Mangel definiert sich ein entsprechend stabiler Wert.&lt;br /&gt;Die somit auf begehren gegründete Definition von Wert wird nun als Maßstab für alle weiteren Wertdefinitionen angewendet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese äußerst primitive und im Grunde auf tierische Gier beruhende Wertdefinition benötigt zur Erhaltung der Werte eine möglichst gleichbleibende (besser steigernde) Gier, in Verbindung mit einem möglichst gleichbleibenden (besser steigernde) Mangel und ist nur in einem sehr begrenzten und primitiven Rahmen zur Erhaltung einer gesellschaftlichen Ordnung geeignet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Gesellschaftliche Ordnung, bzw. ein Wirtschaftssystem, welches auf eine stets steigernde Gier angewiesen ist, wird immer eine entsprechend begrenzte Lebensdauer haben, bzw. in einem sich selbst fressenden Finale zugrunde gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://manifest139.blogspot.com/2009/03/die-philosophien-des-geldes.html#rational" name="rational"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;big&gt;&lt;u&gt;&lt;b&gt;Die menschlich-rationale Philosophie des Geldes&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;&lt;/big&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der logischen (menschlich-rationale) Philosophie des Geldes hat das Geld selbst keinen Wert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Definition des Wertes erfolgt auf rationale weise per bewusster, sinnvoller und  bedarfsgerechter Zuweisung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die menschlich rationale Intelligenz ist sich des Bedarfs lebenserhaltender Waren und Dienstleistungen bewusst und in der Lage, diesen entsprechend sinnvolle und bedarfsgerechte Werte zuzuweisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die menschlich rationale Intelligenz ist sich ebenfalls darüber im klaren darüber, dass ein unkontrollierter instabiler Bereich ebenso notwendig ist, wie ein kreativer freier Bereich und auch ein kontrollierter stabiler Boden nicht fehlen darf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das aus dem Nichts geschaffene und für sich wertlose Geld bekommt erst durch die geordnete Bindung an Waren und Dienstleistungen einen Wert. Der mit der Zeit entstehende Überschuss destabilisiert sich in der Kreativität des freien marktwirtschaftlichen Bereichs um letztendlich in der kapitalistischen Korona vollends Wertlos und vernichtet zu werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5105799779378048-6859040205373981501?l=manifest139.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/6859040205373981501'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/6859040205373981501'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://manifest139.blogspot.com/2009/03/die-philosophien-des-geldes.html' title='Die Philosophien des Geldes'/><author><name>manifest139</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-NB2WXkHdhnA/TrhJGDbvC3I/AAAAAAAABCY/hbB-mFMGK_o/s220/avatar-2.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5105799779378048.post-1218767503689617649</id><published>2009-03-01T22:50:00.001-08:00</published><updated>2009-04-29T06:50:05.924-07:00</updated><title type='text'>Das Zeichen des Menschen</title><content type='html'>&lt;br&gt;Macht und Eigennutz dürfen niemals zusammen geführt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Macht gehört in die Hände des Uneigennützigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ohnmacht gehört in die Hände des Einnützigen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5105799779378048-1218767503689617649?l=manifest139.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/1218767503689617649'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/1218767503689617649'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://manifest139.blogspot.com/2009/03/das-zeichen-des-menschen.html' title='Das Zeichen des Menschen'/><author><name>manifest139</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-NB2WXkHdhnA/TrhJGDbvC3I/AAAAAAAABCY/hbB-mFMGK_o/s220/avatar-2.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5105799779378048.post-5470874317083444565</id><published>2009-03-01T22:40:00.000-08:00</published><updated>2009-04-29T06:50:25.972-07:00</updated><title type='text'>Das Zeichen des Tieres</title><content type='html'>&lt;br&gt;Macht und Einnutzt muss in eine Hand.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5105799779378048-5470874317083444565?l=manifest139.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/5470874317083444565'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/5470874317083444565'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://manifest139.blogspot.com/2009/03/das-zeichen-des-tieres.html' title='Das Zeichen des Tieres'/><author><name>manifest139</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-NB2WXkHdhnA/TrhJGDbvC3I/AAAAAAAABCY/hbB-mFMGK_o/s220/avatar-2.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5105799779378048.post-2551640902021167801</id><published>2009-03-01T22:30:00.000-08:00</published><updated>2009-05-17T03:00:53.844-07:00</updated><title type='text'>Evolution</title><content type='html'>&lt;br&gt;...ist die Konsequenz aus:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://sites.google.com/site/manifest139/Home/qualitaet#a-7"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sg7AI3KjvmI/AAAAAAAAAYw/7dT3DL4IHz0/s400/manifest139-qualitaet-8.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;?:&lt;br /&gt;?, ?, ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Proton:&lt;br /&gt;Gravitation, ?, ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Atom:&lt;br /&gt;Magnetismus, Gravitation, ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Molekül:&lt;br /&gt;Elektrik, Magnetismus, Gravitation, *&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pflanze:&lt;br /&gt;Chemie, Elektrik,  Magnetismus, *&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Niederes Tier (z.B. Insekt):&lt;br /&gt;Mechanik, Chemie,  Elektrik, *&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tier:&lt;br /&gt;Emotion, Mechanik, Chemie, *&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Niederer Mensch (Emotional):&lt;br /&gt;Rational-Logisch-Besonnen, Emotion, Mechanik, *&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mensch (Rational):&lt;br /&gt;Sinnverbindend Stabilisierend, Rational-Logisch-Besonnen, Emotion, *&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;?:&lt;br /&gt;?, Sinnverbindend Stabilisierend, Rational-Logisch-Besonnen, *&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;?:&lt;br /&gt;?, ?,  Sinnverbindend Stabilisierend, *&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;?:&lt;br /&gt;?; ?, ?, *&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit anderen Worten:&lt;br /&gt;Der Mensch stammt nicht von &lt;i&gt;dem Tier&lt;/i&gt; ab,&lt;br /&gt;sondern von &lt;i&gt;den Tieren&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;Der Mensch ist ein Produkt (Summe) der zusammengefassten Vielfalt der Tiere.&lt;br /&gt;Das Tier ist ein Produkt (Summe) der zusammengefassten Vielfalt der Pflanzen.&lt;br /&gt;Die Pflanze ist ein  Produkt (Summe) der zusammengefassten Vielfalt der Moleküle.&lt;br /&gt;Das Molekül  ist ein  Produkt (Summe) der zusammengefassten Vielfalt der Atome.&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedes Individuum einer Evolutionsstufe beinhaltet mindestens ein Abbild (Samen) aller vorangegangenen Evolutionsstufen&lt;br /&gt;und jedes Individuum einer Evolutionsstufe legt mindestens ein Abbild (Samen) in seine vorangegangene Evolutionsstufe&lt;br /&gt;damit sich die nächste Evolutionsstufe aus der vorangegangenen Evolutionsstufe entwickeln kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;small&gt;(*) ...und alle Vorangegangenen.&lt;/small&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5105799779378048-2551640902021167801?l=manifest139.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/2551640902021167801'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/2551640902021167801'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://manifest139.blogspot.com/2009/04/evolution.html' title='Evolution'/><author><name>manifest139</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-NB2WXkHdhnA/TrhJGDbvC3I/AAAAAAAABCY/hbB-mFMGK_o/s220/avatar-2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sg7AI3KjvmI/AAAAAAAAAYw/7dT3DL4IHz0/s72-c/manifest139-qualitaet-8.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5105799779378048.post-5998513003481933581</id><published>2009-03-01T22:20:00.000-08:00</published><updated>2009-05-17T03:31:29.199-07:00</updated><title type='text'>Die Trennung von Macht und Besitz</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;a href="http://sites.google.com/site/manifest139/Home/qualitaet#a-6"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sfbrha6dLJI/AAAAAAAAAXc/iLVHyVQiCCM/s400/manifest139-qualitaet-trennung-macht-besitz.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5105799779378048-5998513003481933581?l=manifest139.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/5998513003481933581'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/5998513003481933581'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://manifest139.blogspot.com/2009/04/die-trennung-von-macht-und-besitz.html' title='Die Trennung von Macht und Besitz'/><author><name>manifest139</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-NB2WXkHdhnA/TrhJGDbvC3I/AAAAAAAABCY/hbB-mFMGK_o/s220/avatar-2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sfbrha6dLJI/AAAAAAAAAXc/iLVHyVQiCCM/s72-c/manifest139-qualitaet-trennung-macht-besitz.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5105799779378048.post-1281361172655646962</id><published>2009-03-01T22:10:00.000-08:00</published><updated>2009-05-04T05:55:54.141-07:00</updated><title type='text'>Wahrheit und Werden</title><content type='html'>&lt;br&gt;Der emotionale Mensch ist nicht in der Lage, die Wahrheit zu sagen. &lt;br /&gt;Nicht einmal dann, wenn er es wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer seine Emotionen zumindest weitestgehend im Griff hat, sollte den emotionalen Menschen nicht Lächerlich machen, oder benutzen wie ein Tier, sondern Verständnis für seine Unfähigkeit haben und vergeben, sollte als ein Ausdruck von Wahrheit und Beständigkeit wie ein Fels in der Brandung der Lügen und Verwirrung stehen, den emotionalen Menschen stützen und leiten und ihm somit einen sicheren Halt auf dem schweren Weg des Werdens geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://sites.google.com/site/manifest139/Home/qualitaet#a-3"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sbz2SHbEZTI/AAAAAAAAANM/qXwfxkEwqY8/s400/manifest139-qualitaet-5.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5105799779378048-1281361172655646962?l=manifest139.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/1281361172655646962'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/1281361172655646962'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://manifest139.blogspot.com/2009/03/wahrheit-und-werden.html' title='Wahrheit und Werden'/><author><name>manifest139</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-NB2WXkHdhnA/TrhJGDbvC3I/AAAAAAAABCY/hbB-mFMGK_o/s220/avatar-2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sbz2SHbEZTI/AAAAAAAAANM/qXwfxkEwqY8/s72-c/manifest139-qualitaet-5.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5105799779378048.post-3089776784541586998</id><published>2009-03-01T22:00:00.000-08:00</published><updated>2009-05-19T01:51:37.031-07:00</updated><title type='text'>Rettung</title><content type='html'>&lt;br&gt;Nach der guten alten Rettungsschwimmerlehre lässt man einen in Seenot geratenen Schwimmer bzw. Nichtschwimmer so lange zappeln, bis er noch gerade so viel Kraft hat um sich fest zu Halten, da er sonst den Rettungsschwimmer krampf- und panikartig verletzen oder gar erwürgen und mit in die Tiefe reißen könnte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5105799779378048-3089776784541586998?l=manifest139.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/3089776784541586998'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/3089776784541586998'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://manifest139.blogspot.com/2009/03/rettung.html' title='Rettung'/><author><name>manifest139</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-NB2WXkHdhnA/TrhJGDbvC3I/AAAAAAAABCY/hbB-mFMGK_o/s220/avatar-2.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5105799779378048.post-7499394929363706197</id><published>2009-03-01T21:50:00.000-08:00</published><updated>2009-05-22T00:54:26.690-07:00</updated><title type='text'>Die Antisoziale Führung</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Die Antisoziale Führung und dessen gemeinschaftlicher Zusammenhalt und Wärme.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während des antisozialen zerschlagens der Gemeinschaft einer Gesellschaft entsteht zunächst ein verstärkter angenehm wirkender gemeinschaftlicher Zusammenhalt und Wärme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um diesen äußerst flüchtigen Scheinzusammenhalt und Scheinwärme zu erhalten, muss die Gemeinschaft einer Gesellschaft stets weiter zerschlagen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst wenn sich die Gemeinschaft einer Gesellschaft nicht mehr weiter zerschlagen lässt, weil sie völlig zertrümmert am Boden liegt, nimmt Scheinzusammenhalt und Scheinwärme ab und es wird klar, wie zerstörerisch die antisoziale Führung gewirtschaftet hat, um einen scheinbaren gemeinschaftlichen Zusammenhalt und eine scheinbar gemeinschaftliche Wärme in einer Gesellschaft zu erzeugen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5105799779378048-7499394929363706197?l=manifest139.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/7499394929363706197'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/7499394929363706197'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://manifest139.blogspot.com/2009/03/die-antisoziale-fuhrung.html' title='Die Antisoziale Führung'/><author><name>manifest139</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-NB2WXkHdhnA/TrhJGDbvC3I/AAAAAAAABCY/hbB-mFMGK_o/s220/avatar-2.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5105799779378048.post-9092534544440824838</id><published>2009-03-01T21:40:00.000-08:00</published><updated>2009-05-27T00:06:40.444-07:00</updated><title type='text'>Die Kunst zu Regieren</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;h3&gt;So nicht!&lt;/h3&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Shwj7aSFSjI/AAAAAAAAAaI/RrurIaH3W8s/s400/manifest139-qualitaet-struk-1.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Shwj7Zi9qEI/AAAAAAAAAaM/OaG-cdnrLD0/s800/manifest139-qualitaet-struk-2.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/ShwnA1YRT3I/AAAAAAAAAas/MAV6gfaX1_Y/s800/manifest139-com-2.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://lh4.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/ShwnA6ykTRI/AAAAAAAAAaw/bSmWIo883fI/s400/manifest139-com-3.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://sites.google.com/site/manifest139/Home/qualitaet#a-8"&gt;&lt;h3&gt;So ist es besser!...&lt;/h3&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5105799779378048-9092534544440824838?l=manifest139.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/9092534544440824838'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/9092534544440824838'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://manifest139.blogspot.com/2009/05/die-kunst-zu-regieren.html' title='Die Kunst zu Regieren'/><author><name>manifest139</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-NB2WXkHdhnA/TrhJGDbvC3I/AAAAAAAABCY/hbB-mFMGK_o/s220/avatar-2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Shwj7aSFSjI/AAAAAAAAAaI/RrurIaH3W8s/s72-c/manifest139-qualitaet-struk-1.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5105799779378048.post-5480300077948689885</id><published>2009-02-01T11:11:00.000-08:00</published><updated>2009-05-16T08:17:08.738-07:00</updated><title type='text'>Notizen</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;H1&gt;1&lt;/H1&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 255);"&gt;Wer etwas geschaffen hat, das nicht der Ewigkeit standhält, der hat nichts geschaffen.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 255, 0);"&gt;Manifest 139&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;Wie sollen wir bleibende Werte schaffen, wenn wir nicht wissen, worum sich dieser ganze Brei hier dreht?&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;H1&gt;2&lt;/H1&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="color: rgb(0, 0, 255);"&gt;Demut-1&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Wenn du meinst das es dir schlecht geht, dann fördere nicht dich selbst und auch nicht das was du für dein Eigentum hälst, sondern fördere deine Umgebung. Auf das deine Umgebung dich fördert.&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="color: rgb(0, 0, 255);"&gt;Demut-2&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Erwarte, fordere und hoffe niemals, das deine Umgebung dich fördert. Denn wenn deine Umgebung ihre Umgebung nicht beachtet und nicht fördert, dann bedarf deine Umgebung deines Vorbildes. Und sei es, das es dir Leid bringt oder gar dein Leben kostet.&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="color: rgb(0, 255, 0);"&gt;Hirachie-1&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Bewerbe dich nicht und mach dich nicht zur Hure vor deinen Vorgesetzten, deinen Arbeitgebern und deinen Mitarbeitern. Denn wenn Demut-1 und Demut-2 geläufig sind, wird deine Umgebung dich beachten und dich gerne und mit Freude in eine Position einlassen, die deinen Fähigkeiten und Talenten entspricht. Jeder und auch du wirst jeden gerne auch über dich selbst stellen, wenn es dessen Fähigkeiten und Talenten entspricht, so wie sich jeder auch gerne wieder in seiner Position herabsetzen lässt, wenn die Position seinen Fähigkeiten und Talenten nicht mehr entspicht.&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="color: rgb(0, 255, 0);"&gt;Hirachie-2&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Bewerbe dich nicht und mach dich nicht zur Hure vor denen, die dir höher gestellt sind, die dir gleich gestellt sind und auch nicht denen, die dir Unterstellt sind. Nicht um der Position willen, nicht des Lohnes willen und auch nicht um des Ansehens willen. Denn wenn solches Bulen geläufig, und am Ende gar wichtiger als das Amt selbst wird, findet über die Amts-Generationen hinweg eine schleichende Verdummung statt, was nicht förderlich ist. Diese schleichende Verdummung findet auch bei Hirachie-1 statt, wenn jemand in einer Position verbleibt, die nicht seinen Talenten und Fähigkeiten enspricht.&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;Barmherzigkeit-1&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Wenn du in einer Gesellschaft bist die dir nicht entspricht, dann Verwerfe, Verstosse und Richte sie nicht. Sondern nimm sie in dir auf als eine Bereicherung deines Wesens.&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;Barmherzigkeit-2&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Du kannst nicht bei Menschen mit verschiedenen Eigenschaften Frieden stiften und du kannst sie auch nicht führen, wenn du ihre Eigenschaften nicht zuvor bei dir zugelassen, in dir aufgenommen und zu einem Teil von dir gemacht hast. Denn es ist nicht möglich, über etwas Frieden zu stiften, dessen Eigenschaften dir Fremd sind, dessen Eigenschaften du verstösst oder dessen Eigenschaften du der Eigenschaften willen richtest. Wenn du solches aber dennoch tust, um deiner Position, deines Lohnes oder deines Ansehens willen, dann wird deine Umgebung sehr bald sehr Unzufrieden werden und es wird nur schwer die Ursache herauszufinden sein.&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;H1&gt;3&lt;/H1&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="color: rgb(0, 0, 255);"&gt;Kommunikation 1&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Es wird nur sehr wenig geredet, da man sich auch ohne viel Reden versteht. Hier ensteht Frieden und Stabilität. Dazu braucht es Wissen, Erfahrung und kontrolle über Emotionen.&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="color: rgb(0, 255, 0);"&gt;Kommunikation 2&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Man redet mit sorfältig gewählten Worten miteinander, ohne sich gegenseitig ins Wort zu fallen. Hier entsteht Erfahrung durch ausüben und verbinden von Wissen und kontrolle über Emotionen. Dazu braucht es Wissen und Emotionen.&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;Kommunikation 3&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Man redet praktisch ununterbrochen durcheinander um dabei Wortfetzen des allgemeinen Geplappers als Thema für sein eigenes Geplapper zu verwenden. Hier entseht zusammenhangloses Wissen. Dazu braucht es Emotionen.&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;H1&gt;4&lt;/H1&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;In einem unendlich grossen Raum erscheint alles Begrenzte unendlich klein.&lt;br /&gt;In einer unendlich langen Zeit erscheint alles Vergängliche unendlich kurz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leben ist das gegenteil von Materie.&lt;br /&gt;Rechnet man alles Existierende gegeneinader auf, ist das Ergebnis Null.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Störung des Nichts ist der Anfang der vergänglichen Existenz.&lt;br /&gt;Die Zeit vor der ersten Störung war unendlich lang und unendlich kurz zugleich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die einzig bleibend erhaltenswerte Schönheit in der Unendlichkeit ist sinnvoll verbundene Vielfalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;H1&gt;5&lt;/H1&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;In einem rein instabilen mengenbasierten System ist der Mangel der Vater des Wertes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem rein stabilen eigenschaftenbasierten System ist der Sinn der Vater des Wertes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo beide System aufeinander treffen, ist die Erfahrung der Vater des Wertes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Erfahrung reagiert auf Eigenschaften und Mangel, verbindet beides mit Sinn, sodass eigenschaftenbasierte Stabilität entstehen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Lebewesen benutzt das mengenbasierte System um Begegnungen zu machen, die in einem stabilen eigenschaftenbasierten System nicht oder nur schwehr möglich sind, um sein Wesen mit Toleranz und Eigenschaften zu bereichern, was seinen Lebensraum im stabilen eigenschaftenbasierten System erweitert und bereichert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man sollte ein mengenbasiertes Tausch- bzw. Trägermittel benutzen, um eigenschaftenbasierte Waren miteinander tauschen und verbinden zu können, die sich ohne einen eigenschaftenneutralen Träger nicht, oder nur schwehr tauschen oder verbinden liessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wert des Tauschmittels gegen stabilisierte Betriebe, Hauptwaren und Löhne sollte von der Erfahrung definiert werden um das instabile Verhalten der Umwelt sinnvoll kompensieren zu können.&lt;br /&gt;Der Wert nicht stabilisierter Betriebe, Zufalls-, Haushalts- und Erfindungswahren und Löhne sollte jeweils nach gut dünken definiert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;H1&gt;6&lt;/H1&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Eine hohe allgemeine Arbeitslosigkeit ist ein Zeichen von Wohlstand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Arbeitslosigkeit entspricht etwa dem lebensnotwendigen Fettgehalt des Menschlichen Körpers bzw. dem notwendigen Maß an Instabilität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10-20% Arbeitslosigkeit ist guter Wohlstand.&lt;br /&gt;Alles unter 5% ist eher Magersüchtig und Notleidend - zusätzliche Energie und Maschinen sind empfehlenswert.&lt;br /&gt;Alles über 30% ist eher Fettleibig und Träge - etwas weniger Fremdenergie und Maschinen sind empfehlenswert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;H1&gt;7&lt;/H1&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Das ein instabiles auf Menge und Mangel basiertes System aus sich heraus bleibende Werte schaffen oder gar sich selbst stabilisieren könnte, steht ausserhalb jeder Diskussion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein stabiles System zeichnet sich dadurch aus, dass man nur sehr Selten etwas ändern muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Je stabiler ein System ist, desto seltener muss etwas geändert/repariert werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5105799779378048-5480300077948689885?l=manifest139.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/5480300077948689885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/5480300077948689885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://manifest139.blogspot.com/2009/02/notizen.html' title='Notizen'/><author><name>manifest139</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-NB2WXkHdhnA/TrhJGDbvC3I/AAAAAAAABCY/hbB-mFMGK_o/s220/avatar-2.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5105799779378048.post-2484387712730631919</id><published>2009-02-01T00:00:00.000-08:00</published><updated>2009-05-21T04:41:27.205-07:00</updated><title type='text'>Kleine Nettigkeiten</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;b&gt;Wahr ist selten das was man Dir erzählt, sondern meist nur das, was Du als Wahr akzeptieren kannst.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sg_k8hNbqeI/AAAAAAAAAZo/ODrBRtMIX-E/s800/trenner-schwarz-gelb.jpg" /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sg_k8hNbqeI/AAAAAAAAAZo/ODrBRtMIX-E/s800/trenner-schwarz-gelb.jpg" /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sg_k8hNbqeI/AAAAAAAAAZo/ODrBRtMIX-E/s800/trenner-schwarz-gelb.jpg" /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das, womit wir uns NICHT auseinander setzen, begegnet uns als Schicksal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl der Mensch durchaus in der Lage ist, aus sich heraus ein gewisses Maß an Einsicht zu generieren, tut er das nicht so gerne.&lt;br /&gt;In der Regel ist es dann eher die Zwangsgenerierte Einsicht, die zum Nachdenken mit anschließendem Kurswechsel animiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sg_k8hNbqeI/AAAAAAAAAZo/ODrBRtMIX-E/s800/trenner-schwarz-gelb.jpg" /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Offenbarungen des Johannes haben sicher in irgend einer Weise einen wahren Kern.&lt;br /&gt;Aber der -wohlweislich unausgesprochen- Hauptgrund ist der, die Bibel im Gespräch und somit am Leben zu erhalten.&lt;br /&gt;Immer wieder schön zu sehen, wie die Leute darauf rein fallen - gut für die Bibel natürlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Offenbarungen des Johannes sind wohl die wichtigsten des neuen Testaments.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sg_k8hNbqeI/AAAAAAAAAZo/ODrBRtMIX-E/s800/trenner-schwarz-gelb.jpg" /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das religiöse Schweineverbot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;oder:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.beepworld.de/members51/islamru2/sfleisch.htm"&gt;Das Schwein ist giftig.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sg_k8hNbqeI/AAAAAAAAAZo/ODrBRtMIX-E/s800/trenner-schwarz-gelb.jpg" /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albert Einstein war Legastheniker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;oder:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Erbauer scheren sich einen Dreck um schriftliche Sauberkeit.&lt;br /&gt;Wenn die Erbauer fertig sind, dann dürfen die Schriftputzen unter der Aufsicht der Erbauer ihre Arbeit machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sg_k8hNbqeI/AAAAAAAAAZo/ODrBRtMIX-E/s800/trenner-schwarz-gelb.jpg" /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist leichter eine Lüge zu glauben, die man schon hundert mal gehört hat, als die Wahrheit, die man noch nie gehört hat.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Robert Lynd&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;oder:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Lohn für das Neue ist der Spott des Alten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sg_k8hNbqeI/AAAAAAAAAZo/ODrBRtMIX-E/s800/trenner-schwarz-gelb.jpg" /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr werden sicher noch folgen.....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5105799779378048-2484387712730631919?l=manifest139.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/2484387712730631919'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/2484387712730631919'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://manifest139.blogspot.com/2009/02/kleine-nettigkeiten.html' title='Kleine Nettigkeiten'/><author><name>manifest139</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-NB2WXkHdhnA/TrhJGDbvC3I/AAAAAAAABCY/hbB-mFMGK_o/s220/avatar-2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sg_k8hNbqeI/AAAAAAAAAZo/ODrBRtMIX-E/s72-c/trenner-schwarz-gelb.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5105799779378048.post-8194622421441350498</id><published>2008-01-01T11:11:00.000-08:00</published><updated>2009-05-17T02:49:57.868-07:00</updated><title type='text'>Die antisoziale Persönlichkeit der Eliten</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sg7AI3KjvmI/AAAAAAAAAYw/7dT3DL4IHz0/s800/manifest139-qualitaet-8.jpg"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sg2uqXfmM0I/AAAAAAAAAYQ/t0P4TwjM-Mk/s800/manifest139-qualitaet-7a-klein.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;...oder die panische Angst der &lt;a href="http://www.psychosoziale-gesundheit.net/seele/narzissmus.html"&gt;narzisstischen Psychopathen&lt;/a&gt;.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(News4Press.com)&lt;br /&gt;Es gibt gewisse Merkmale und geistige Einstellungen, die etwa 20 Prozent einer Rasse dazu bewegen, sich jeder Unternehmung oder Gruppe, die etwas verbessern will, vehement zu widersetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solche Leute sind dafür bekannt, antisoziale Tendenzen zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn die rechtliche oder politische Struktur eines Landes sich dahin entwickelt, dass sie solche Persönlichkeiten in Vertrauenspositionen begünstigt, dann werden alle zivilisierenden Organisationen des Landes unterdrückt, und eine Barbarei bestehend aus Verbrechen und wirtschaftlichen Zwängen wird folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verbrechen und kriminelle Handlungen werden von antisozialen Persönlichkeiten verübt. Insassen von Anstalten führen allgemein ihren Zustand auf die Verbindung zu solchen Persönlichkeiten zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sehen also, dass es für Regierungen, für polizeiliche Tätigkeiten und auf dem Gebiet der geistigen Gesundheit – um nur einige zu nennen – wichtig ist, diesen Persönlichkeitstyp erkennen und isolieren zu können, um die Gesellschaft und den Einzelnen vor den destruktiven Folgen zu schützen, die entstehen, wenn man solchen Personen freies Spiel darin gewährt, den anderen zu schaden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sie nur 20 Prozent der Bevölkerung ausmachen, und da nur 2,5 Prozent wahrhaftig gefährlich sind, sehen wir, dass wir mit nur sehr wenig Anstrengung die Lage der Gesellschaft wesentlich verbessern könnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bekannte, ja herausragende Beispiele für eine solche Persönlichkeit sind natürlich Napoleon und Hitler. Dillinger, Pretty Boy Floyd, beides amerikanische Bankräuber, sowie Christie, ein englischer Frauenmörder, und andere berühmte Verbrecher waren bekannte Beispiele der antisozialen Persönlichkeit. Aber angesichts einer solchen Starbesetzung in der Geschichte vernachlässigen wir die weniger herausragenden Beispiele und nehmen nicht wahr, dass solche Persönlichkeiten heute alltäglich, häufig unentdeckt, mitten unter uns weilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir der Ursache eines geschäftlichen Misserfolges nachgehen, werden wir unausweichlich irgendwo in den Reihen dieses Geschäftes die antisoziale Persönlichkeit eifrig am Werk finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Familien, die auseinanderbrechen, stellen wir gewöhnlich fest, dass die eine oder die andere der daran beteiligten Personen eine solche Persönlichkeit hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo das Leben schwierig geworden ist und scheitert, wird eine sorgfältige Überprüfung des Bereichs durch einen ausgebildeten Beobachter eine oder mehrere solche Persönlichkeiten am Werk finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da 80 Prozent von uns versuchen vorwärts zu kommen und nur 20 Prozent uns daran zu hindern versuchen, wäre unser Leben viel leichter zu leben, wenn wir gut darüber unterrichtet wären, wie eine solche Persönlichkeit genau in Erscheinung tritt. Dann könnten wir sie entdecken und uns viele Misserfolge und viel Kummer ersparen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist daher wichtig, die charakteristischen Eigenschaften der antisozialen Persönlichkeit zu untersuchen und aufzuführen. Aufgrund des Einflusses, den sie auf das tägliche Leben so vieler hat, ist es für anständige Menschen erforderlich, besser über dieses Thema unterrichtet zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charakteristische Eigenschaften&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die antisoziale Persönlichkeit hat die folgenden charakteristischen Eigenschaften:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Er oder sie spricht nur in sehr groben Verallgemeinerungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Sie sagen ...“ , „Alle Leute denken ...“ , „Jeder weiß ...“ und solche Ausdrücke werden ständig benutzt, insbesondere bei der Verbreitung von Gerüchten. Wenn man nun fragt, wer „alle Leute“ sind, stellt sich gewöhnlich heraus, dass es eine Quelle ist, und aus dieser Quelle hat sich die antisoziale Persönlichkeit etwas zurechtgezimmert, was sie als die Meinung der gesamten Gesellschaft vorgibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für sie ist das etwas Natürliches, da ihr die ganze Gesellschaft als eine große, feindliche Allgemeinheit erscheint, die sich insbesondere gegen die antisoziale Persönlichkeit wendet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Eine solche Person beschäftigt sich hauptsächlich mit schlechten Nachrichten, kritischen oder feindseligen Bemerkungen, Abwertung und allgemeiner Unterdrückung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Klatschbase“ , „Unheilverkünder“ oder „Gerüchtemacher“ waren einmal Bezeichnungen für solche Personen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist bemerkenswert, dass eine solche Person keine guten Nachrichten oder anerkennenden Bemerkungen weitergibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Die antisoziale Persönlichkeit ändert Kommunikation zum Negativen hin, wenn sie eine Mitteilung oder Nachricht übermittelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gute Nachrichten werden gestoppt und nur schlechte Neuigkeiten werden, oft ausgeschmückt, weitergegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine solche Person gibt auch vor, „schlechte Nachrichten“ zu übermitteln, die in Wirklichkeit erfunden sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Ein Merkmal der antisozialen Persönlichkeit – und einer der traurigen Umstände in diesem Zusammenhang – ist, dass sie nicht auf Behandlung oder Besserungsversuche anspricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. In der Umgebung einer solchen Persönlichkeit finden wir eingeschüchterte oder kranke Partner oder Freunde, die, wenn sie nicht tatsächlich in den Wahnsinn getrieben werden, ein verkrüppeltes Leben führen, voller Versagen, ohne jeden Erfolg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Leute erschaffen für andere Schwierigkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn die der antisozialen Persönlichkeit nahestehenden Leute behandelt oder ausgebildet werden, haben sie keinen stabilen Gewinn, sondern fallen prompt zurück oder verlieren den Nutzen ihres Wissens, weil sie unter dem unterdrückerischen Einfluss dieser anderen Person stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei körperlicher Behandlung erholen sich Freunde dieser Person gewöhnlich nicht in der vorgesehenen Zeit, sondern verschlechtern sich und genesen nur dürftig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist ziemlich nutzlos, solche Personen zu behandeln, ihnen zu helfen oder sie auszubilden, solange sie weiter unter dem Einfluss ihrer Beziehung zur antisozialen Person stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitaus die meisten Geisteskranken sind wegen solcher Beziehungen zu antisozialen Personen geisteskrank und erholen sich aus demselben Grund nicht leicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ungerechterweise finden wir die antisoziale Persönlichkeit tatsächlich nur selten in einer Anstalt. Nur ihre „Freunde“ und Familienangehörigen sind dort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6. Die antisoziale Persönlichkeit sucht sich gewohnheitsmäßig das verkehrte Angriffsziel aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ein Reifen platt ist, weil sie über Nägel gefahren ist, wird sie einen Mitfahrer oder eine Quelle, die die Störung nicht verursacht hat, verfluchen. Wenn das Radio beim Nachbarn nebenan zu laut dröhnt, gibt sie der Katze einen Fusstritt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn A der offensichtliche Grund ist, gibt die antisoziale Persönlichkeit unweigerlich B, C oder D die Schuld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7. Die antisoziale Person kann keine Aktionszyklen abschließen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jede Aktion durchläuft eine Abfolge, wobei die Aktion begonnen wird, so lange wie nötig fortgesetzt und wie geplant abgeschlossen wird. In Scientology wird dies ein Aktionszyklus genannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um die antisoziale Person herum häufen sich unabgeschlossene Projekte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8. Viele antisoziale Personen werden sich frei zu den erschreckendsten Verbrechen bekennen, wenn sie dazu gezwungen werden, aber sie werden keinen Schimmer von Verantwortungsgefühl dafür haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihre Aktionen haben wenig oder nichts mit ihrem eigenen Wollen zu tun. Es „geschah einfach“ .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie haben keinen Sinn für richtige Ursächlichkeit und können daher vor allem kein Gefühl der Reue oder Scham empfinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9. Die antisoziale Persönlichkeit unterstützt ausschließlich destruktive Gruppen und wütet gegen jede Gruppe, die konstruktiv ist oder verbessern will, und greift sie an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10. Dieser Persönlichkeitstyp heißt nur destruktive Handlungen gut und kämpft gegen konstruktive oder hilfreiche Aktionen oder Tätigkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insbesondere der Künstler ist oft ein Magnet für Leute mit antisozialer Persönlichkeit, die in seiner Kunst etwas sehen, was zerstört werden muss, und sich unter dem Deckmantel der „Freundschaft“ daranmachen, dies zu versuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11. Anderen zu helfen ist eine Tätigkeit, die die antisoziale Persönlichkeit beinahe Amok laufen lässt. Unternehmungen jedoch, die unter der Bezeichnung „Hilfe“ zerstören, werden intensiv unterstützt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12. Die antisoziale Persönlichkeit hat einen schlechten Sinn für Besitz und hält den Gedanken, dass irgendjemand etwas besitzt, für einen Vorwand, um damit die Leute zu betrügen. Nichts wird je wirklich besessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die grundlegende Ursache&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die grundlegende Ursache, warum die antisoziale Persönlichkeit sich so verhält, wie sie es tut, liegt in einem verborgenen Horror vor anderen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für eine solche Person ist jedes andere Lebewesen ein Feind, der offen oder heimlich vernichtet werden muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die fixe Idee besteht darin, dass das Überleben selbst davon abhängt, „andere unten zu halten“ oder „Leute in Unwissenheit zu halten“ .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn irgendjemand verspricht, andere stärker oder klüger zu machen, erleidet die antisoziale Persönlichkeit äußerste Qualen persönlicher Gefahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihre Überlegung ist: Wenn sie bereits so viele Schwierigkeiten mit schwachen oder dummen Leuten um sie herum hat, würde es ihren Untergang bedeuten, sollte jemand stark oder klug werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine solche Person hat kein Vertrauen, und zwar in solchem Maße, dass sie fast nur entsetzliche Angst hat. Dies wird gewöhnlich maskiert und nicht enthüllt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn eine solche Persönlichkeit wahnsinnig wird, steckt die Welt voller Marsmenschen oder dem FBI, und jede Person, die ihr begegnet, ist für sie wirklich ein Marsmensch oder ein FBI-Agent.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber die große Masse dieser Leute zeigt nach außen hin keine Anzeichen von Geisteskrankheit. Sie erscheinen ganz vernünftig. Sie können sehr überzeugend wirken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedoch besteht die vorstehende Liste aus Dingen, die eine solche Person an sich nicht feststellen kann. Das ist so wahr, dass Sie, wenn Sie gedacht haben, Sie hätten sich selbst unter einem der vorstehenden Punkte gefunden, ganz sicher nicht antisozial sind. Selbstkritik ist ein Luxus, den sich die antisoziale Person nicht leisten kann. Sie muss Recht haben, weil sie sich ihrer eigenen Einschätzung nach in ständiger Gefahr befindet. Wenn Sie ihr beweisen, dass sie Unrecht hat, könnten Sie sie sogar ernstlich krank machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur der geistig gesunde, wohlausgeglichene Mensch versucht, sein Verhalten zu korrigieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erleichterung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie durch ein sachgemäßes Suchen und Entdecken alle jene antisozialen Persönlichkeiten, die Sie in der Vergangenheit gekannt haben, aussieben würden, und wenn Sie sich dann von diesen trennen würden, könnten Sie eine große Erleichterung empfinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenso könnte sowohl sozial als auch wirtschaftlich Erholung eintreten, wenn die Gesellschaft diesen Persönlichkeitstyp als ein krankes Wesen erkennen und ihn isolieren würde, so wie sie jetzt Leute mit Pocken unter Quarantäne stellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Dinge werden mit großer Wahrscheinlichkeit nicht viel besser werden, solange es 20 Prozent der Bevölkerung gestattet wird, das Leben und die Unternehmungen der restlichen 80 Prozent zu beherrschen und zu schädigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da das Mehrheitsprinzip den politischen Brauch der heutigen Zeit verkörpert, sollte die geistige Gesundheit der Mehrheit in unserem täglichen Leben zum Ausdruck kommen, ohne dass die sozial Gestörten sich einmischen oder zerstören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Traurige daran ist, dass diese sich selbst nicht helfen lassen wollen und nicht auf eine Behandlung ansprechen würden, wenn man sich bemühen würde, ihnen zu helfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Verstehen und die Fähigkeit, solche Persönlichkeiten zu erkennen, könnten eine entscheidende Änderung in der Gesellschaft und in unserem Leben bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DIE SOZIALE PERSÖNLICHKEIT&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mensch lässt sich in seinen Ängsten leicht zu Hexenjagden hinreißen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man braucht nur „Leute mit schwarzen Kappen“ als die Bösewichte hinzustellen, und das Niedermetzeln von Leuten mit schwarzen Kappen kann beginnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Eigenschaft macht es der antisozialen Persönlichkeit sehr leicht, eine chaotische oder gefährliche Umwelt zustande zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mensch ist in seinem Dasein als Mensch nicht von Natur aus mutig oder besonnen. Und er ist nicht zwangsläufig bösartig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst die antisoziale Persönlichkeit ist sich auf ihre verdrehte Art ganz sicher, dass sie in bester Absicht handelt, und sie betrachtet sich gewöhnlich als die einzige anwesende gute Person, die alles nur zum Wohle aller tut. Der einzige Haken an ihrer Überlegung ist der, dass wenn sie alle Leute tötet, niemand mehr übrig bleibt, den sie vor dem eingebildeten Bösen beschützen kann. Ihr Verhalten in ihrem Umfeld und gegenüber ihren Mitmenschen ist die einzige Methode, wie man sowohl die antisoziale als auch die soziale Persönlichkeit entdecken kann. Ihre Motive für sich selbst gleichen sich – Selbsterhaltung und Überleben. Sie gehen einfach nur andere Wege, um dies zu erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da der Mensch also von Natur aus weder besonnen noch mutig ist, neigt jeder in gewissem Maße dazu, wachsam gegenüber gefährlichen Personen zu sein, und daher können Hexenjagden beginnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher ist es sogar noch wichtiger, anstatt der antisozialen Persönlichkeit die soziale Persönlichkeit zu identifizieren. Man vermeidet dadurch, aus reinem Vorurteil, aus reiner Abneigung oder aufgrund eines momentanen Fehlverhaltens den Unschuldigen zu erschießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die soziale Persönlichkeit kann am leichtesten durch einen Vergleich mit ihrem Gegenteil, der antisozialen Persönlichkeit, definiert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Differenzierung lässt sich leicht vornehmen und nie sollte ein Test ausgearbeitet werden, der nur die antisoziale Persönlichkeit herausstellt. Auf demselben Test müssen sowohl die höheren als auch die niedrigen Bereiche der Aktionen des Menschen erscheinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Test, der nur die antisoziale Persönlichkeit aufzeigt, ohne gleichzeitig auch in der Lage zu sein, die soziale Persönlichkeit zu identifizieren, wäre selbst ein unterdrückerischer Test. Es wäre wie eine Ja- oder Nein-Antwort auf die Frage: „Schlagen Sie Ihre Frau immer noch?“ Jeder, der ihn machte, könnte für schuldig befunden werden. Während dieser Mechanismus vielleicht in die Zeit der Inquisition gepasst hätte, entspricht er den modernen Bedürfnissen nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die Gesellschaft ausschließlich aufgrund der Bemühungen der sozialen Persönlichkeiten funktioniert, gedeiht und lebt, muss man diese erkennen, da sie, nicht die antisozialen Personen, die wertvollen Menschen sind. Sie sind die Leute, die Rechte und Freiheit haben müssen. Den antisozialen Personen wird nur Aufmerksamkeit geschenkt, um die sozialen Persönlichkeiten in der Gesellschaft zu schützen und zu unterstützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Mehrheitsregeln, zivilisierenden Absichten und sogar die Menschheit selbst werden versagen, wenn man die antisozialen Persönlichkeiten nicht identifizieren und ihre Pläne durchkreuzen und die sozialen Persönlichkeiten in der Gesellschaft unterstützen und fördern kann. Denn das Wort „Gesellschaft“ selbst deutet auf soziales Verhalten hin, und ohne das gibt es überhaupt keine Gesellschaft, nur Barbarei, in der alle Menschen, ob gut oder schlecht, in Gefahr sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man zeigt, wie die schädlichen Leute erkannt werden können, liegt der schwache Punkt darin, dass diese dann die Eigenschaften auf anständige Menschen anwenden, um sie zur Strecke zu bringen und auszulöschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schwanengesang einer jeden großen Zivilisation ist das Lied von Pfeilen, Äxten oder Kugeln, die die antisoziale Person benutzt, um auch die letzten anständigen Personen niederzumachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Regierung ist nur dann gefährlich, wenn sie von antisozialen Persönlichkeiten und für sie benutzt werden kann. Das Endergebnis ist die Auslöschung aller sozialen Persönlichkeiten und der daraus resultierende Untergang von Ägypten, Babylon, Rom, Russland oder dem Westen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie werden unter den charakteristischen Eigenschaften der antisozialen Persönlichkeit bemerken, dass Intelligenz kein Hinweis auf sie ist. Sie ist klug oder dumm oder durchschnittlich. Daher können die Hochintelligenten unter ihnen zu hohen Stellungen, sogar zu Staatsoberhäuptern aufsteigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bedeutung und Fähigkeit oder der Wunsch, sich über andere zu erheben, sind ebenfalls kein Hinweis auf die antisoziale Persönlichkeit. Wenn sie jedoch zu Größe oder Macht gelangt, ist sie wegen den weitreichenden Konsequenzen ihrer Taten leicht erkennbar. Aber sie kann genauso gut unbedeutend sein oder eine sehr niedrige Position innehaben und sich nichts Besseres wünschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher sind es die zwölf angegebenen charakteristischen Eigenschaften allein, die die antisoziale Persönlichkeit identifizieren. Und die Umkehrung dieser selben zwölf Eigenschaften ergibt die einzigen Kriterien für die soziale Persönlichkeit, wenn man der Wahrheit gerecht werden will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Identifizierung oder die Benennung einer antisozialen Persönlichkeit kann nicht ehrlich und genau vorgenommen werden, wenn man nicht in derselben Prüfung der Person auch die positive Seite ihres Lebens untersucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jede Person kann unter Belastung mit einem momentanen Anfall von antisozialem Verhalten reagieren. Das macht sie nicht zu einer antisozialen Persönlichkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die wahrhaft antisoziale Person hat eine Mehrzahl der antisozialen Eigenschaften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die soziale Persönlichkeit hat eine Mehrzahl der sozialen Eigenschaften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit muss man das Gute zusammen mit dem Schlechten untersuchen, ehe man jemanden wirklich als antisozial oder als sozial bezeichnen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man solche Angelegenheiten untersucht, sind sehr umfassende Zeugenberichte und Beweise das Beste. Ein oder zwei vereinzelte Vorkommnisse besagen nichts. Man sollte alle zwölf sozialen und alle zwölf antisozialen Eigenschaften durchkämmen und auf der Grundlage tatsächlicher Beweise entscheiden, nicht nach Meinungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zwölf Hauptmerkmale der sozialen Persönlichkeit sind:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Die soziale Persönlichkeit ist in der Übermittlung von Umständen genau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Willi Meyer hat gesagt...“ , „Der Nachtkurier hat berichtet...“ , und sie gibt die Quelle von Daten an, soweit wichtig oder möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie kann zwar den allgemeinen Ausdruck „man“ oder „die Leute“ verwenden, tut dies aber selten im Zusammenhang mit kennzeichnenden Aussagen oder Meinungen, die alarmierend sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Die soziale Persönlichkeit ist bestrebt, gute Nachrichten weiterzugeben, und sträubt sich dagegen, schlechte weiterzugeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie macht sich vielleicht nicht einmal die Mühe, Kritik weiterzugeben, wenn es nicht wichtig ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist ihr eher daran gelegen, dass sich jemand bei anderen beliebt und erwünscht fühlt, anstatt unbeliebt, und sie gibt lieber zu viel Bestätigung als zu viel Kritik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Eine soziale Persönlichkeit gibt Kommunikationen ohne viel Änderung weiter, und wenn sie etwas weglässt, ist es eher etwas, was verletzend sein könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie möchte die Gefühle anderer Leute nicht verletzen. Sie irrt sich manchmal, wenn sie schlechte Nachrichten oder Befehle zurückhält, die ihr kritisierend oder streng erscheinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Behandlung und Besserungsversuche sprechen bei der sozialen Persönlichkeit sehr gut an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während antisoziale Leute manchmal versprechen, sich zu bessern, tun sie es nicht; nur die soziale Persönlichkeit kann sich leicht ändern oder bessern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oft reicht es schon, eine soziale Persönlichkeit auf unerwünschte Verhaltensweisen aufmerksam zu machen, um eine vollständige Änderung zum Besseren zu erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Strafgesetzbücher und gewaltsame Bestrafung werden nicht benötigt, um die soziale Persönlichkeit in richtigen Bahnen zu halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Die Freunde und Bekannten einer sozialen Persönlichkeit sind eher gesund, glücklich und haben eine hohe Moral.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine wahrhaft soziale Persönlichkeit kann recht oft allein durch ihre Anwesenheit eine Besserung der Gesundheit oder des Erfolges erzeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuallermindest verringert sie das bestehende Maß an Gesundheit oder Moral bei ihren Bekannten nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Krankheit verläuft Heilung oder Genesung der sozialen Persönlichkeit in der vorgesehenen Weise, und die Behandlung ist erfolgreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6. Die soziale Persönlichkeit sucht sich eher die richtigen Angriffsziele aus, wenn sie etwas berichtigen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie repariert den platten Reifen, anstatt an die Windschutzscheibe zu hämmern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In handwerklichen Belangen kann sie daher Dinge reparieren und zum Funktionieren bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7. Aktionszyklen, die angefangen werden, werden gemeinhin von der sozialen Persönlichkeit abgeschlossen, soweit möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8. Die soziale Persönlichkeit schämt sich ihrer Missetaten und beichtet sie nur widerwillig. Sie übernimmt Verantwortung für ihre Fehler.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9. Die soziale Persönlichkeit unterstützt konstruktive Gruppen und neigt dazu, gegen destruktive Gruppen zu protestieren oder sich ihnen zu widersetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10. Die soziale Persönlichkeit protestiert gegen destruktive Aktionen. Sie unterstützt konstruktive oder hilfreiche Aktionen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11. Die soziale Persönlichkeit hilft anderen und widersetzt sich aktiv solchen Aktionen, die anderen Schaden zufügen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12. Besitz ist für die soziale Persönlichkeit etwas, was jemandem gehört und dessen Diebstahl oder Missbrauch verhindert oder missbilligt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die grundlegende Motivation&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die soziale Persönlichkeit arbeitet von Natur aus auf der Grundlage des größten Wohls.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie wird nicht von eingebildeten Feinden verfolgt, erkennt aber wirkliche Feinde, wenn sie vorhanden sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die soziale Persönlichkeit will überleben und will, dass auch andere überleben, während die antisoziale Persönlichkeit tatsächlich den verborgenen Wunsch hat, dass andere unterliegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Grunde will die soziale Persönlichkeit, dass andere glücklich sind und es ihnen gut geht, während die antisoziale Persönlichkeit sehr raffiniert daran arbeitet, dass es anderen sehr schlecht geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein grundlegender Hinweis auf die soziale Persönlichkeit ist nicht einmal ihr Erfolg, sondern ihre Motivation. Wenn sie Erfolg hat, ist die soziale Persönlichkeit oft ein Angriffsziel für die antisoziale Persönlichkeit und kann aus diesem Grunde scheitern. Aber ihre Absicht war, andere an ihrem Erfolg teilhaben zu lassen, wohingegen die antisoziale Persönlichkeit nur am Untergang der anderen Freude findet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir die soziale Persönlichkeit nicht entdecken und sie vor ungerechten Zwängen bewahren können, und wenn wir ebenso die antisoziale Persönlichkeit nicht entdecken und sie einschränken können, wird unsere Gesellschaft weiterhin unter Geisteskrankheit, Verbrechen und Krieg leiden, und der Mensch und die Zivilisation werden nicht fortbestehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter allen unseren fachlichen Fertigkeiten in Scientology nimmt diese Differenzierung den höchsten Rang ein, denn wenn wir darin versagen, kann keine andere Fertigkeit fortbestehen, weil die Basis, auf der sie wirkt – die Zivilisation –, nicht mehr da sein wird, um diese Fertigkeit zu tragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zerschlagen Sie die soziale Persönlichkeit nicht – und versagen Sie nicht darin, die antisoziale Persönlichkeit in ihren Anstrengungen, die übrigen von uns zu schädigen, machtlos zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur weil jemand über seine Mitmenschen hinaus aufgestiegen ist oder eine bedeutende Rolle spielt, ist er keine antisoziale Persönlichkeit. Nur weil jemand dominieren oder andere führen kann, ist er keine antisoziale Persönlichkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sind die Motive seines Handelns und die Folgen seines Handelns, die den grundlegenden Unterschied zwischen antisozial und sozial ausmachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir die wahren, charakteristischen Eigenschaften der beiden Persönlichkeitstypen nicht erkennen und praktisch anwenden, werden wir uns weiterhin in einer Ungewissheit befinden, wer unsere Feinde sind, und dadurch unsere Freunde opfern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Menschen haben Taten der Gewalt oder Unterlassung begangen, für die sie getadelt werden könnten. In der gesamten Menschheit gibt es kein einziges vollkommenes menschliches Wesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es gibt jene, die versuchen, Recht zu tun, und jene, die sich darauf spezialisieren, Unrecht zu tun, und an diesen Tatsachen und Eigenschaften können Sie sie erkennen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5105799779378048-8194622421441350498?l=manifest139.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/8194622421441350498'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/8194622421441350498'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://manifest139.blogspot.com/2008/01/die-antisoziale-personlichkeit-der.html' title='Die antisoziale Persönlichkeit der Eliten'/><author><name>manifest139</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-NB2WXkHdhnA/TrhJGDbvC3I/AAAAAAAABCY/hbB-mFMGK_o/s220/avatar-2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sg2uqXfmM0I/AAAAAAAAAYQ/t0P4TwjM-Mk/s72-c/manifest139-qualitaet-7a-klein.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5105799779378048.post-5059547462822913486</id><published>2008-01-01T00:00:00.000-08:00</published><updated>2009-05-17T02:49:35.886-07:00</updated><title type='text'>Regeln für wirksame Propaganda</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sg7AI3KjvmI/AAAAAAAAAYw/7dT3DL4IHz0/s800/manifest139-qualitaet-8.jpg"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sg2uqtx7CwI/AAAAAAAAAYY/TdDYL625e7g/s800/manifest139-qualitaet-7b-klein.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;big&gt;&lt;u&gt;Oder wie man nicht Miteinander reden sollte&lt;/u&gt;&lt;/big&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie versuchen, Ihren auf Logik, Beweisen und harten Fakten fundierten Standpunkt zu verteidigen oder durchzusetzen? Sie schaffen es aber nicht?&lt;br /&gt;Wenn Sie die Regeln kennen, welche die Denunzianten und Wahrheitsleugner anwenden, können Sie daraus die jeweilige Gegenmaßnahme entwickeln.&lt;br /&gt;Die folgenden Regeln stellen eine wirklich harte Probe für den Vorgeführten dar. Doch nicht gleich verzweifeln, ab jetzt kennen Sie ja die Spielregeln.&lt;br /&gt;Es gibt Menschen, denen können Sie beliebige Argumente um die Ohren hauen, sie reagieren einfach nicht darauf. Bringt Sie das gelegentlich zur Verzweiflung?&lt;br /&gt;Sicher tut es das. Dabei haben Sie doch bei Ihren Fachthemen eindeutig die besseren Argumente. Sie haben Fakten und Zahlen. Ihr Gegenpart übergeht jedoch einfach Ihre Argumentation und stellte Sie konsequent Stück für Stück in aller Öffentlichkeit bloß, ohne auch nur ein echtes Argument zu benötigen. Und die weiteren Zuhörer stimmen ihm zu - Sie stehen völlig alleine da mit Ihrer “seltsamen” Meinung. Sind Sie im falschen Film?&lt;br /&gt;Hinterher sprechen Sie dann Ihre Freunde auch noch an und meinen: “Du hast Dich da in was verrannt und festgefahren. Vielleicht solltest Du Deine angeblichen Fakten nochmals nachrecherchieren.”&lt;br /&gt;Platzt Ihnen dann innerlich der Kragen? Kann ich verstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt schauen Sie mal, nach welchen Kriterien Ihre Gegner vorgehen könnten. Ob diese dabei systematisch und wissentlich diese Regeln anwenden, sei einmal dahingestellt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Reagiere empört. Beharre darauf, dass dein Gegner eine angesehene Gruppe oder Person angreift. Vermeide die Diskussion der Tatsachen und dränge den Gegner in die Defensive. Dies nennt man auch das “Wie kannst du es wagen-Manöver“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Denunziere den Gegner als Verbreiter von Gerüchten, ganz egal welche Beweise er liefert. Falls der Gegner lnternet-Quellen angibt, verwende diesen Fakt gegen ihn (unseriös, Verschwörung). Beharre darauf, dass die Mainstream-Medien einzig und allein glaubwürdig sind, dessen ungeachtet, dass wenige Superkonzerne den Medien-Markt dominieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Missinterpretierte den Gegner: Unterstellte ihm eine Position, die sich dann leicht attackieren lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Setze den Gegner mit inakzeptablen Gruppen gleich: Spinner, Terroristen, Rechtsradikale, Rassisten, paranoide Verschwörungstheoretiker, religiöse und sonstige Fanatiker usw. Lenke damit von einer Diskussion der Tatsachen ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Stelle die Motive des Gegners in Frage. Verdrehe oder übertreibe jeden Fakt, um den Gegner aussehen zu lassen, als wäre er von persönlichen Vorteilen motiviert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6. Stelle dich blöd. Ganz egal welche Beweise und logische Argumente durch den Gegner vorgelegt werden, vermeide grundsätzlich jede Diskussion mit der Begründung, die Argumentation des Gegners ergibt keinen Sinn, enthält keine Beweise und ist fernab der Logik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7. Erkläre, die Position des Gegners sei ein alter Hut, schon tausendmal durchgekaut und daher nicht der Diskussion wert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8. Erkläre, das Inredestehende sei zu komplex, um jemals die Wahrheit herausfinden zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9. Selektiere: Suche nur Tatsachen, die deine von Beginn an festgelegte Position unterstützen, und ignoriere alle Tatsachen, die ihr widersprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10. Setze gesellschaftliche Position mit Glaubwürdigkeit gleich: “Wer bist du schon dass du diesem Politiker/Wirtschaftsfachmann/wem auch immer so etwas unterstellen kannst?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11. Verlange, dass dein Gegner alles erklärt. Bestehe auf unmöglichen Beweisen. Werte jede offene Frage als argumentative Bankrotterklärung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12. Provoziere deinen Gegner, bis er emotionale Reaktionen zeigt. Daraufhin wird er abqualifiziert, weil er keine Kritik verträgt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;13. Erkläre pauschal große Verschwörungen als unmöglich durchführbar, da viel zu viele Menschen daran beteiligt sein müssten und die Sache ausplaudern könnten. Ignoriere den Fakt, dass bei einer großen illegalen Operation die einzelnen ausführenden Abteilungen voneinander abgeschottet sind und nur soviel wissen, wie sie für die Ausführung ihres Teils der Operation benötigen. Ignoriere den Fakt, dass eine strenge Hierarchie besteht, jeder nur seinen Befehlen folgt und keine unbequemen Fragen stellen darf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14. Wenn der Gegner sich nicht durch die genannten Taktiken klein kriegen lässt, fahre einfach solange fort, bis der Gegner ermüdet und sich aus Frustration zurückzieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15. Finde rhetorische Fehler und unterstelle dem Gegner, sich mangels Sachkenntnis nicht einmal klar ausdrücken zu können.&lt;br /&gt;(Quelle: Teilweise MATRIX 3000 Heft Januar / Februar 2007 S. 19)&lt;br /&gt;Haben Sie einige Ihrer verlustreichen Situationen wiedererkannt? Was sagt Ihnen das jetzt?&lt;br /&gt;Zunächst müssen Sie sich einmal bewusst machen, dass Ihr Gegenspieler etwas zu verlieren hat, wenn er Sie auf diese Weise runterputzt. Finden Sie heraus, um was es ihm wirklich geht. Wenn es dabei nur ums Recht behalten oder Gesicht wahren geht, verhält es sich anders als wenn handfeste oder finanzielle Interessen im Vordergrund stehen.&lt;br /&gt;Außerdem gibt es auch immer Menschen, die ihren Standpunkt nicht überdenken und in Frage stellen wollen. Sie wollen einfach nicht, egal wie die Faktenlage aussieht. Da können Sie dann wirklich gar nichts machen, außer zu versuchen, die Diskussion ohne ein Eingeständnis zu beenden.&lt;br /&gt;Und wie wehren Sie sich nun gegen diesen Regeln-Plan?&lt;br /&gt;Denken Sie immer daran, dass der Fragende führt. Damit können Sie den Spieß umdrehen. Verinnerlichen Sie diese 15 Punkte - wobei diese natürlich keine Vollständigkeit garantieren, sondern einfach einen Anhaltspunkt liefern sollen - und achten Sie in der Diskussion darauf, wie Ihr Gegenüber diese einsetzt.&lt;br /&gt;Sie zweifeln, ob das funktioniert? Stellen Sie sich ein Streitgespräch vor, in welchem Sie gerade massiv mit einer bestimmter Aussage angegriffen werden. Wie würden Sie wohl reagieren? Genau, wahrscheinlich sind Sie in Verteidigungshaltung.&lt;br /&gt;Nun überlegen Sie, wie Sie die Seiten wechseln können. Antworten Sie nicht einfach, sondern stellen Sie Ihrerseits eine Frage. Stellen Sie die Frage in ganz konkretem Zusammenhang. Antwortet Ihr Gegenüber darauf, haben Sie nun die Zügel. Fragen Sie wieder nach usw.&lt;br /&gt;Sobald Sie eine Aussage treffen, sind Sie angreifbar. Nicht nur mit Fakten, sondern mit den obigen Methoden. Natürlich kann man im Gespräch nicht immer nur Fragen stellen, auch Aussagen müssen getroffen werden. Kehren Sie aber immer wieder zur fragenden Position zurück, damit Sie das Gespräch führen.&lt;br /&gt;Ach ja, natürlich können Sie auch versuchen, die Regeln für sich selbst anzuwenden. Bei einigen Punkten wird das wohl gehen. Aber Sie als kritischer Mensch, der eben nicht den Mainstream nachplappert, sind in genau diesem Punkt direkt angreifbar. Sie stehen fast oder völlig allein da mit Ihrer Position. Außerdem glaube ich nicht, dass dies insgesamt ein angemessenes Niveau ist, auf das Sie sich als Mensch mit einer fundierten Meinung einlassen sollten.&lt;br /&gt;Nicht verzweifeln. Sehen Sie eine Niederlage einfach nur als Übung an. Diese wird meist schnell vergessen und beim nächsten Mal sind Sie garantiert wieder ein Stück besser.&lt;br /&gt;http://www.wahrheiten.org/blog/author/admin/&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5105799779378048-5059547462822913486?l=manifest139.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/5059547462822913486'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/5059547462822913486'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://manifest139.blogspot.com/2008/01/regeln-fur-wirksame-propaganda.html' title='Regeln für wirksame Propaganda'/><author><name>manifest139</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-NB2WXkHdhnA/TrhJGDbvC3I/AAAAAAAABCY/hbB-mFMGK_o/s220/avatar-2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_CyT_AteEqn8/Sg2uqtx7CwI/AAAAAAAAAYY/TdDYL625e7g/s72-c/manifest139-qualitaet-7b-klein.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5105799779378048.post-3923767335576068955</id><published>2007-12-30T04:13:00.000-08:00</published><updated>2010-05-18T10:23:15.381-07:00</updated><title type='text'>Ilu Ischtar</title><content type='html'>Ilu Ischtar&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;EINLEITENDE BEMERKUNGEN zum ILU ISCHTAR&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der hier vorliegende Text stellt eine Wiederherstellung des wohl ältesten Glaubens- und Wissensbuchs dar, von dem Überlieferungen erhalten sind.&lt;br /&gt;Das ursprüngliche vollständige "Ilu Ischtar" hatte mit großer Wahrscheinlichkeit einen um vielfaches größeren Umfang als der hier nachstehende Text.&lt;br /&gt;Das läßt sich aufgrund einzelner, sehr ausführlicher Bruchstücke schließen.&lt;br /&gt;Es ist anzunehmen, daß der erhaltene Überblick lediglich eine Zusammenfassung dessen bietet - gewissermaßen ein erweitertes Inhaltsverzeichnis was in alter Zeit zur Verfügung stand.&lt;br /&gt;Dennoch können wir uns glücklich schätzen, diese Schrift zu besitzen, die nicht allein das Urwissen der Mesopotamier wiedergibt, sondern damit auch dasjenige unserer unmittelbaren germanischen Vorfahren; denn die enge Verwandtschaft zwischen Mesopotamiern - also Akkadern, Sumerern, Babyloniern, Assyrern - und Germanen, über die schon so viele Vermutungen angestellt wurden,findet auch im "Ilu-Ischtar" eine deutliche Bestätigung; ja, sogar eine eingängige Erklärung.&lt;br /&gt;Mit gutem Recht können wir daher sagen : Dies ist auch unser heiliges Buch!&lt;br /&gt;So vollständig, wie es hier nun aufscheint, ist es freilich nicht erhalten.&lt;br /&gt;Zahlreiche Lücken wurden durch Verwendung verwandter Schriften ausgefüllt; etwa durch phönizisch-karthagische Texte, in einzelnen Punkten auch Schriften marcionitischen Ursprungs -- und natürlich erfuhren die altbabylonischen Texte Ergänzungen durch neu babylonische und assyrische Funde.&lt;br /&gt;Alles in allem aber liegt hier jetzt ein Buch vor, das wir getrost als unser gültiges Glaubensbuch annehmen dürfen,&lt;br /&gt;wiedergeschaffen im Geiste der alten Wahrheit und geführt von der Hand des allschauenden ewigen Gottes, den die Alten "IL" nannten.&lt;br /&gt;Für den reinen Christen ist dies das wahre "Alte Testament", die Grundlage des wahren Wortes Jesu Christi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ERSTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.1 Es ging ein Licht aus von IL, dem hochmächtigen Gott, dem Allerhöchsten, der in seinem Reiche "Ilu" ist; unschaubar den auf der Erde lebenden Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.2 Und es ging dieses Licht, das da gesandt war von Gott, zu den Menschen der Erde, nahm Gestalt an und wurde Person, wie Gott dafür erwählt hatte: Nämlich Ischtar, der hohe Engel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.3 Keiner aber wußte zunächst, was es bedeuten würde; denn die Welt Erde lebte im Irrtum dahin,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.4 und selbst der weise, mächtige König Sar-Kyan (Sargon 1.), Beherrscher der Weit bis hinauf in die Mitternacht ( den Norden), suchte nach Belehrung.&lt;br /&gt;Zu dieserZeit aber war er hinaufgefahren nach Thale-Hubpur, wo einstens die Insel der Seligen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.5 Wie das Licht vom Himmel herabstieg in Ischtars Gestalt und im Lande erschien, da erkannten die Menschen wohl, daß ein strahlendes Licht zu ihnen gekommen war, aber sie verstanden noch nicht, daß Gott es gesandt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.6 So kam es, daß die meisten Menschen das Licht sahen und bald anbeteten, nicht aber den erkannten, der es geschickt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ZWEITES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2.1 Es war im fünfundfünfzigsten Regierungsjahr des großen Königs Sar-Kyan in Bel (Babylonien), da eine sonderbare Frau bekannt wurde und man von ihren Worten und Werken sprach.&lt;br /&gt;Sie ging an der Küste des Meeres und wirkte dort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2.2 Wer sie gesehen hatte, sprach ebenso hochachtungsvoll von ihrer Schönheit wie von ihrer Weisheit;&lt;br /&gt;denn sie war jung und dennoch voll der Erkenntnis und des Wissens um alle Dinge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2.3 Zu dieser Zeit weilte der König nach einem Kriegszug am anderen Ende der Welt, so daß er die sonderbare Frau am Meer nicht treffen und auch nicht von ihr wissen konnte,&lt;br /&gt;denn ins ferne Thale hatte es den König nach Abschluß des Krieges gezogen, und er blieb über drei Jahre aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2.4 So kam es, daß jene besondere Frau an der südlichen Küste des babylonischen Landes den König nicht traf.&lt;br /&gt;Auch zu den Oberen redete sie selten, viel aber zum Volke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2.5 Diese sonderbare Frau aber, die schöne, die weise, war niemand anders als die göttliche Ischtar, die menschenähnliche Gestalt angenommen hatte auf Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2.6 Sie kam und sie ging, und keiner wußte, wo sie zum Schlafe ihr Haupt niederlegte; und keiner wußte, von wannen sie oft an diesem Ort war und bald am nächsten -&lt;br /&gt;denn Ischtar kam und ging zwischen den Welten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DRITTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3.1 Zuerst war sie am Strand des Meeres gesehen worden mit Sonnenaufgang.&lt;br /&gt;Das war bei Ukor am Anfang des fünften Monats im fünfundfünfzigsten Jahr des Königs Sar-Kyan, vierhundertzweiunddreißigtausend Jahre nach Gründung des ersten Reiches, noch im Lande der Ahnen, und sechsunddreißigtausend Jahre nach Gründung des abermaligen Reiches in Bel, des ersten also dort (in Mesopotamien), also genau am siebten Tag des fünften Monats im Jahre sechsunddreißigtausendeinhundertachtundneunzig der geltenden Zeitrechnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3.2 In der Nacht vor jenem Tage war von vielen Leuten im Lande gesehen worden, wie zwei Sternschnuppen ihre Bahnen kreuzten über dem Ort (an dem Ischtar erscheinen sollte).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3.3 Als dann um die neunte Stunde jenes Tages ein Schiff sich näherte, welches von Arya (Indien) heimkehrte, das Verstärkung für die Besatzung eines&lt;br /&gt;babylonischen Hafens dort hin gebracht hatte, da bemerkten die Schiffsleute, wie, ganz sonderbar und ungewohnt, viele Strahlen der Sonne sich zu einem auf das Land gerichteten Strang bündelten; mag es auch durch die Lage der Wolken bloß so ausgesehen haben, bot es doch ein sehr ungewöhnliches Bild.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3.4 Da rief Honu, der Navigator, der auch schon in der Nacht zuvor auf die sich kreuzenden Sternschnuppen über der Heimat hingewiesen hatte:&lt;br /&gt;"Es wird ein Zeichen der Gottheit gewesen sein gestern nacht, und Bedeutsames wird sein, wenn wir im Hafen anlegen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3.5 An der Küste des Meeres unterdessen spielten Kinder mit kleinen Booten.&lt;br /&gt;Plötzlich bemerkten sie einen gebündelten Sonnenstrahl, der immer dichter wurde und sich dann bald wieder auflöste in übliche Sonnenstrahlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3.6 Aber dort, wo das Sonnenlicht am hellsten gewesen, stand jetzt eine junge Frau zwischen Wasser und Strand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3.7 Sie war einfach gekleidet, aber von sehr schöner Gestalt, ihre Haare reichten fast bis zum Boden, und ihr Gesicht war schöner als das schönste auf Erden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und in ihr war ein Leuchten, als hätten die Strahlen der Sonne eine Wohnung in ihrem Leib.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3.8 Sie ging hin zu den Kindern, begrüsste sie und sprach:&lt;br /&gt;"Wie ihr so spielt und dabei an kein Ziel denkt, so ist es im Reiche Ilu (Reich Gottes).&lt;br /&gt;Ihr werdet es einst wiedererkennen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3.9 Dann ging Ischtar weiter, und die Kinder sahen ihr nach.&lt;br /&gt;Eines dieser Kinder war das Mädchen Sinea, welches später, als lrini (Seherin), dem König von allem berichten sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;VIERTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4.1 Ischtar kam in die Stadt und an den Hafen, wo das von Arya gekommene Schiff angelegt hatte.&lt;br /&gt;Es war ein grosses Handelsschiff, das auch Reisende mitgebracht hatte, die mit einem demnächst fahrenden Schiff wieder in ihre Heimat zurückreisen wollten, wie es in solcher Weise häufig geschah.&lt;br /&gt;So war auch der aryanische Kaufmann Vasok mit nach Babylonien gekommen, um dort seinen Geschäften nachzugehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4.2 Vasok hatte sich während der Reise mit dem Navigator Honu angefreundet, und beide hatten auch schon viel über die merkwürdigen Erscheinungen miteinander gesprochen; denn beide waren fromme Männer.&lt;br /&gt;Wie sie nun ins Gespräch vertieft über den Landungssteg gingen, sah Honu die junge Frau, welche Ischtar war, und erkannte sie und sprach zu Vasok: "Schau, dort geht die göttliche Botin. Ich fühle, daß sie es ist."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4.3 Auch Vasok entdeckte die Gestalt der Ischtar sogleich und sagte: "Sie ist so schön wie die Sonne und der Mond. Wir wollen ihr ein Geschenk machen."&lt;br /&gt;Denn Vasok war ein sehr reicher Mann aus adeligem Geschlecht.&lt;br /&gt;Honu aber entgegnete ihm: "Sie bedarf unserer Gaben kaum, Freund. Aber laß' uns zu ihr gehen und sie ansprechen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4.4 Unterdessen war Osar, der zweite Hafenkommandant, zu den beiden Freunden gestoßen und sagte zu ihnen:&lt;br /&gt;"Marduk sei mit euch!" - Denn so wird einjeder begrüßt, der nach Babylonien kommt. -&lt;br /&gt;"So seht dort dieses junge Weib, das schöner ist als&lt;br /&gt;das Tageslicht. Es wandelt am Hafen entlang, ganz in sich gekehrt, und alle, die es sehen, verwundern sich. Keiner aber sagt zu ihr ein Wort. Ich will dieses Weib&lt;br /&gt;doch begrüßen und fragen, wonach sie sucht. "&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4.5 Die Männer kannten sich nämlich bereits von mehreren Begegnungen, wenngleich nicht so nahe, daß sie viel miteinander zusammengewesen wären.&lt;br /&gt;Jetzt aber war es ihnen auf einmal, als seien sie enge Freunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4.6 Sie gingen zu dritt zu Ischtar hin. Aber keiner von ihnen konnte sich durchringen, zuerst das Wort an sie zu richten.&lt;br /&gt;Da Ischtar dies merkte, sah sie die drei Männer an und sprach:&lt;br /&gt;"Ilu über euch!" - Dies meint: Der Geist Gottes möge beschirmen. -&lt;br /&gt;Und dann fragte Ischtar die drei Männer, indem sie sagte: "Warum sprecht ihr nicht aus, was eure Gedanken in euch sprechen?&lt;br /&gt;Empfangt ihr nicht längst Ils (Gottes) Atem und wißt, wer ich bin?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4.7 Osar, der es sich schon genau so gedacht hatte, antwortete ihr:&lt;br /&gt;"Bist du nicht Ischtar, die göttliche, die, wie unsere Altvorderen überliefert haben, mitunter in Menschengestalt zu den Menschen kommt?&lt;br /&gt;Kennen wir doch auch das Bildnis der holden Ischtar aus unseren Tempeln, wie Erinnerung aus uralten Zeiten sie hat bewahrt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4.8 Und auch Honu sprach jetzt: "Wenn Ischtar unter die Menschen geht, muß sie dazu Ursache haben. Ist es nicht so, daß sie zumeist als Warnerin kommt?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4.9 Und auch Vasok sprach nun und sagte: "Auch in meiner Heimat kennen wir die Göttliche. Vor langer Zeit kam sie einst aus dem Strome gestiegen, der Swasradi (Sarasvati) heißt.&lt;br /&gt;Doch wissen wir nicht mehr, ob dies auch der Name der Göttlichen war."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4.10 Ischtar antwortete und sprach. "Ischtar hat viele Namen. Einjedes Volk gibt ihn ihr nach seiner Zunge.&lt;br /&gt;Weg ist sie und Brücke zwischen dem göttlichen Reich und der Erdenwelt, Grünland durchreichend und auch berührend das Mittelreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4.11 Nicht um zu warnen bin ich gekommen nun - denn noch herrscht lichte Zeit sondern zu lehren, was allzu viele vergaßen.&lt;br /&gt;Geschäftigkeit bestimmt oft euer Leben, siegreich gewinnt euer König die Hälfte der Welt.&lt;br /&gt;Prächtige Werke schaffen eure Hände, große Ideen schöpft ihr aus eurem Geiste. Groß ist euer Wissen von dieser Weit, kenntnisreich arbeitet ihr voran.&lt;br /&gt;Hoch steht ihr über den Tschandalim (Dunkelmenschen), unterwerft euch das Niedrige und waltet gerecht.&lt;br /&gt;Doch vergeßt nicht Über all dies das Wissen der Ewigkeit;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4.12 denn mit Verstand und Hand geschaffene Werke dieser Welt zählen gering vor der Ewigkeit.&lt;br /&gt;Richtet euer Bestreben auch auf die Werke des Herzens, die tausendfach gelten."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4.13 Und sie blickte freundlich und ging. Honu, Vasok und Osar aber folgten ihr nach, um zu lernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;FÜNFTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.1 Um die selbe Zeit war in Bab-Ilu (Babylon) die Priesterin Naiia im Tempel werktätig mit einem der magischen Steine, welche nach Grünland tragen.&lt;br /&gt;Und dabei erschrak sie, denn sie gewahrte viele höllische Geister, weiche die diesseitige Welt umlagerten, als sei all ihre Gier noch mehr als sonst auf diese ausgerichtet.&lt;br /&gt;So zahlreich waren die finsteren Geister, daß Bel und Marduk sie nur mit Mühe abwehren konnten.&lt;br /&gt;Ischtar aber war nicht zu sehen im Grünen Land (des Jenseits).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.2 Dann erkannte Naiia, daß Ischtar auf der Erdenwelt weilte und daß deshalb die Geister der Finsternis mit besonderem Zorn auf die Erde blickten und nach ihr gierten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.3 Denn je heller das (gotthafte) Licht an einem Orte erstrahlt, um so wütender wird gegen diesen die Finsternis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.4 All dies erkennend, rief die Naiia vier Tempeischülerinnen herbei; und diese hießen Luskara, Erina, Mahira und Siola.&lt;br /&gt;Dann fertigte Naiia eine magische Sendung, um so dem König Nachricht zu geben, falls möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.5 Der König war zu dieser Zeit Gast des Königs von Gohn, im Reiche des Nordens.&lt;br /&gt;Es war ein fröhliches Gelage, das Kenhir, der König von Gohn, für Sar-Kyan, den König von Babylon, veranstaltet hatte.&lt;br /&gt;Auch die Feldherren und Kapitäne und die hohen Handelsleute, welche von beiden Reichen zugegen waren, zechten mit den Königen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.6 Alles dies sah die Naiia durch den magischen Stein, auch hörte sie von den Reden und den Gesängen und dem Spielen der Musikanten.&lt;br /&gt;Und sie sah so auch ein junges Weib, welches sich still im Hintergrund des Festes hielt, weil es eine Priesterin Kenhirs war.&lt;br /&gt;Diese junge Priesterin trug ihre Haarfülle lang herabhängend und lose, so daß die Naiia, unterstützt durch die Kraft der vier Tempelschülerinnen, die Schwingung der Nachricht dort hineinsenden konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.7 Und es geschah auch, daß die Priesterin Kenhirs, die Ege hieß, die Nachricht aus Babylon in ihren Haaren (=Antennen) empfing und verstand, daß sie davon melden solle.&lt;br /&gt;Also erhob sich die Ege von ihrem Platz im Hintergrund und ging zu den beiden Königen, um Sar-Kyan zu berichten: In der Heimat des Königs Sar-Kyan ist die Gottheit in Gestalt der Istara - welche eben auch Ischtar ist - in Frauengestalt zu den Menschen gekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.8 Der König von Babylon hörte es auch.&lt;br /&gt;Das Fest aber war noch im Gange, und daher sprach Sar-Kyan zur Ege, am morgigen Tag wohl werde er aufbrechen und reisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.9 Kenhir indes fragte Sar-Kyan, ob es wohl wirklich wahr sei, daß Istara (Ischtar) als Frau unter den Menschen der Erde sei.&lt;br /&gt;Sar-Kyan antwortete, dies sei wohl möglich, obschon es ihm selbst noch nie widerfahren sei, solches selbst zu erleben.&lt;br /&gt;Überliefert sei jedoch von den Altvorderen, daß solches in mehreren tausend Jahren einmal geschehen könne und auch schon stattgefunden habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.10 Ja, sagte daraufhin der König von Gohn, auch er habe von derselben Überlieferung Zeugnis, und er wünsche sich, Sar-Kyan auf der Reise nach Babylonien begleiten zu können; leider gestatte ihm dies andere Erfordernis nicht.&lt;br /&gt;Doch solle die Ege wohl mitreisen und auch noch einen weiteren weisen Gohnländer mitnehmen nach Babylon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.11 Und so reisten am anderen Tage der König von Babylon und ein Teil seiner Begleitung unter dieser auch die Priesterin Ege und der Gohnländer Kernei, ein kluger Mann von hohe Alter - mit ihren Schiffen heimwärts gen Bel.&lt;br /&gt;Wie sie nun den Himmel von Mitternacht bereits hinter sich gelassen und auch die Insei der Verlorenen umschifft hatten, packten grausige Stürme nach den babylonischen Schiffen.&lt;br /&gt;Fauchend rasten die von der Finsternis und deren Geistern aufgepeitschten Winde, um die Schiffe zu vernichten, vermochten es aber doch nicht,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.12 denn die Hand Gottes fesselte die Stürme und glättete die See.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.13 Und wie sich das Meer so durch das Eingreifen Gottes beruhigt hatte, ging die Reise gut voran.&lt;br /&gt;Ungestört gelangten die Schiffe von der großen See in das kleinere Meer (vom Atlantik ins Mittelmeer), um an der Küste im Hafen von Sin-At (Sidon?) zu landen, welchen Sar-Kyan selbst hatte errichten lassen.&lt;br /&gt;Sodann begab sich der König mit seinem Gefolge auf dem Landweg weiter und durch die Wüste, auf jener Straße, die er selbst hatte anlegen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.14 Da versuchten abermals die Geister des Bösen, durch Stürme und Irrleitung den Weg zu verlegen.&lt;br /&gt;Und wieder schlichtete die Hand Gottes und verwehrte den Geistern der Finsternis ihren Erfolg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.15 Zweimal aber war die Reise verzögert worden durch die Angriffe der finsteren Geister, so daß mehr Tage vergangen waren, als der König gerechnet hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SECHSTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6.1 Inzwischen waren an der südlichen KÜste des babylonischen Reiches, dort, wo Ischtar weilte und mit Honu, Vasok und Osar gesprochen,hatte, in der Hafenstadt Ukor, ein ägyptischer Kaufmann mit Namen Ame-Hotan eingetroffen, der zugleich ein Sternkundler war und sich in Begleitung des für diese Kunst berühmten lraniers (Persers) Ilminodu befand, eingetroffen.&lt;br /&gt;Nach Erledigung ihrer geschäftlichen Angelegenheiten planten sie, die Weisen im Tempel des Bel aufzusuchen; denn der Ägypter und der Iranier - letzterer war schon oft in Babylon gewesen - standen seit langem in Briefwechsel mit Lakor, dem Vorsteher des Bel-Tempels.&lt;br /&gt;Dieser Lakor, der auch "Enkel Sins" genannt wurde, weil von allen Sternkundlern der Erde der wissendste er war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6.2 Lakor und Ilminodu hatten beide schon vor Zeiten errechnet, daß die Gottheit selbst auf die Erde herabsteigen werde.&lt;br /&gt;Dazu hatten sie zwei bestimmte Lichter gesehen.&lt;br /&gt;Das erste, das auf die jetzige Zeit hinwies und auf dieses Land, und ein zweites, das auf eine fernere Zeit deutete und in ein anderes Land, wo das Ereignis eintreffen müsse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6.3 Wegen des erstzuerwartenden Zeichens hatten sie sich verabredet; und AmeHotan hatte das selbe Ziel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6.4 Wie sie nun in der Stadt hörten, eine wundersame Frau sei da in Erscheinung getreten, vernachlässigten Ame-Hotan und Ilminodu ihre Geschäfte, um sogleich zum Tempel des Bel zu eilen und dort den Vorsteher Lakor zu treffen.&lt;br /&gt;Dieser empfing sie auch freudig und bestätigte ihnen, viele Menschen seien der wunderbaren Frau schon begegnet, die bald komme und bald gehe, ohne wirklich greifbar zu sein, wie es Anschein habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6.5 Und es sei kaum zu bezweifeln, daß so die gotthafte Ischtar als Weib durch das Land gehe.&lt;br /&gt;Auch seien schon Anhänger da, die mit ihr gesprochen und Gruppen gebildet haben, durch welche das Gehörte verbreitet werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6.6 Daraufhin bestiegen die Männer die Spitze des Tempels, um sich zu beraten.&lt;br /&gt;Während sie so mit sich sprachen, kam vom Tempel der Ischtar her die junge Siola und berichtete von dem, was schon dem König zugeschwungen (magisch mitgeteilt) worden war. Und sie erzählte, es gäbe schon große Aufregung an verschiedenen Orten, wo Ischtar aufgetreten sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SIEBTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7.1 Viele im Lande hatten binnen kurzer Zeit davon gehört, daß Ischtar in die Erdenwelt gekommen war und auch vernommen, was sie den Menschen alles sagte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7.2 Sie sprach aber nie in großen Sätzen zu Volkesmengen, sondern vielmehr stets zu einzelnen oder zu kleinen Gruppen.&lt;br /&gt;Solche trugen das Erfahrene sodann weiter, und manche von ihnen ganz besonders Honu, der Navigator sprachen laut und lehrten große Scharen des Volkes, was sie gehört hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7.3 Es war dabei vieles, was die Ahnen noch gut gewußt hatten, die Nachkommen aber immer mehr vergaßen.&lt;br /&gt;Es war die Kenntnis des Ur`s und des Ilu und alles über den Sinn der Wanderung durch das Erden-leben; das Wissen um den weiteren Weg, der nach dem irdischen Sterben kommt, und vom Ziel der Heimkehr (zu Gott).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7.4 Viele Menschen erinnerten sich daran, daß dieses Wissen der Ahnen noch tief in ihrem Inneren ruhte; und es war, als ob frisches Wasser nun neue Fruchtbarkeit gebe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7.5 Und alles dies fügte große Freude in das Land.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7.6 Zu allen, die mit Ischtar gesprochen und von ihr Belehrung empfangen hatten, kamen die Menschen - sowohl vom einfachen Volk wie auch die Priester und Priesterinnen aus den Tempeln, kamen auch Heerführer und hohe Beamte, kamen Handelsleute und Handwerker und Dichter und Weise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7.7 Das ganze Reich freute sich; und auch die Besucher aus den verwandten Völkern, wie Vasok oder Ilminodu oder AmeHotan oder Ege und Kernei und andere noch.&lt;br /&gt;Da wurde auch frische Stärke gegeben gegen die bösen Geister und die wesenlosen Dämonen durch all dies.&lt;br /&gt;Dabei war die Hand Gottes so groß, daß er Vorbereitung getroffen hatte, das Licht Ischtars hinauf bis nach Gohnland leuchten zu lassen und zu allen verwandten Völkern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ACHTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8.1 Wie der König die Stadt Kuthar erreichte, da rief man ihn in den Tempel, wo ein junges Mädchen hingekommen war, das von der südlichen Küste des Landes stammte und überall lehrte, was von der gotthaften Ischtar sie gehört hatte.&lt;br /&gt;Darüberhinaus aber sprach dieses Mädchen, was durch das Jenseits hindurch ihr von Ischtar eingegeben ward, den Menschen mitzuteilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8.2 Darüber wunderte sich der König und er wünschte, das Mädchen zu hören, das eine Irini (Seherin) sei.&lt;br /&gt;Denn er glaubte anfangs nicht an das, was ihm erzählt wurde.&lt;br /&gt;Also begab sich Sar-Kyan in den Tempel der Stadt, um mit der lrini zu reden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8.3 Da begegnete ihm im Tempel zuerst ein greiser Mann, dessen Blick so klar war wie der Himmel über dem Meer.&lt;br /&gt;Und der Greis sprach zum König "Heil dir, Sar-Kyan, König des Reiches! Eingekehrt ist der Geist Gottes!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8.4 Und der König sagte: "Heil dir! , der du schon mehr weißt als ich."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8.5 Der Greis führte den König weiter durch die Hallen des Tempels und fragte dabei:&lt;br /&gt;"Bist du nicht in der Heimat der Vorväter gewesen, dort im Lande der Mitternacht ? Und hast du nicht den Gottesgeist wehen sehen über der heiligen Insel ?&lt;br /&gt;Da ist einst der Anfang geschehen. Dorthin zurück wird es unser Geschlecht führen, in das Land unserer Ahnen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8.6 Der König entgegnete ihm: "Jeder hörte davon, doch keiner weiß es genau. Die heilige Insel - ich sah sie - ist gleich einem schroffen Fels, wie vom Himmel gefallen und steil aufregend aus dem Meer; wilde Wogen umschäumen sie dort.&lt;br /&gt;Ehrfurchtgebietend ist sie anzuschaun, kein anderer Ort dieser Welt gleicht diesem. Den Geist der Gottheit hörte ich wohl atmen, vernahm aber die Botschaft nicht."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8.7 Der Greis erwiderte: "So war dein Wesen dafür noch nicht reif, mein König.&lt;br /&gt;Sprich mit der lrini - und bald wird er es sein."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;NEUNTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.1 Zu dieser Zeit war auch der König schon alt an Jahren, aber noch immer jung im Geiste, voranstürmend, erobernd und suchend.&lt;br /&gt;Und so ging er zu der lrini, sie zu befragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.2 Ihr Name war Sinea und sie war noch sehr jung. Der König erblickte sie in einer Nische des Tempels, und eine Priesterin war bei ihr. Beide saßen sie bei einer Schale flammenden Öls. Der König konnte das Gesicht der lrini nicht sehen, denn sie hatte das Haupt gesenkt und war einge hüllt von der Flut ihres offenes Haars; doch ihre Stimme war zu vernehmen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.3 und die lrini sprach: "Habt ihr die lichten Wolken gesehen?&lt;br /&gt;Weißen Vögeln gleich ziehen sie dahin mit schweigenden Schwingen.&lt;br /&gt;Von Thale kommen sie her - aus der Heimat der Ahnen. Vieles kündet ihr Spiegelbild, manches deutet ihr Schatten.&lt;br /&gt;So sprechen wortlos die Wolken von Thale (Thule).&lt;br /&gt;Boten sind sie, Zeichen sind sie; achtet der Formen des Winds, der sie blies."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.4 Der König trat näher heran und sprach: "Heil sei mit Dir, lrini!&lt;br /&gt;Vom Lande der Altvorderen sprichst du da wohl?&lt;br /&gt;Von der seligen Insel, deren Geheimnis niemand kennt? Weißt du noch mehr?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.5 Daraufhin hob die lrini den Kopf und fuhr zu sprechen fort:&lt;br /&gt;"Ein Bild will ich euch geben, das herbeischwebt auf der Wolken Flügel, ein seltsames Bild aus uralten Tagen.&lt;br /&gt;Hört es und schaut:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.6 Ein Gebirge aus silbernem Eis zeige ich euch.&lt;br /&gt;Und eine Stadt, gebildet aus blauen Palästen, schimmernden Zinnen, hochragenden Tempeln, von weiten Wassern umspült.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.7 Eine Insel, auf der all dies steht, zeige ich euch - einsam im höchsten Norden.&lt;br /&gt;Die Spitze des Weltenbergs seht ihr von dort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.8 Eines Turmes Höhe will ich euch zeigen, auf jener Insel steht er erbaut.&lt;br /&gt;Fest ist sein Sockel, stark seine Mauer, einzig seine Pracht, aus blauem Kristallstein errichtet.&lt;br /&gt;Riesen schufen ihn einst, große Geister.&lt;br /&gt;Ihre Kinder sind wir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.9 Einen kostbaren Hafen zeige ich euch mehr.&lt;br /&gt;Aus klarem Eis ist er gehauen.&lt;br /&gt;Darin warten hurtige Schiffe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.10 Ein schlimmes Wetter will ich weiter euch zeigen.&lt;br /&gt;Es kommt mit gierigen Fingern von kaltem Gebein, umschließt die Insel, drängt herbei über das Meer - grausam und wesenlos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.11 Eine kalte Sonne will ich ferner euch zeigen.&lt;br /&gt;Blaß hängt sie unter dem Himmel, kaum wärmt sie das Land.&lt;br /&gt;Die Frucht erstarrt auf den Feldern, weiße Nebel ersticken der Bäume Geäst, nicht grünen sie mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.12 Zeit ist es nun, zu bemannen die Schiffe, zu suchen das Meer, zu fliehen die Insel.&lt;br /&gt;Als weißer Berg bleibt sie verschlossen zurück - keine Spur mehr des Lebens, kein Zeichen, was einstmals war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.13 Ein Geheimnis zeig' ich euch so.&lt;br /&gt;Keiner kennt es, niemand findet es mehr auf.&lt;br /&gt;Der Ahnen Wohnsitz war es gewesen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.14 Jetzt sah die lrini den König an und bot ihm Gruß:&lt;br /&gt;"Der Gottheit Friede sei mit dir, mein König."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.15 Der König erwiderte den Gruß und sprach zur lrini dann: "Vieles siehst du, lrini, manches weißt du. Wie steht es um den Sinn hinter dem Sinn aller Dinge?-&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.16 Zu allem Anfang, heißt es, war nichts als dunkle Wirrnis, stumm und trüb, raumlos und ohne Grenzen, ewig&lt;br /&gt;und ohne Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.17 Der Geist ILU aber war - und dieser entbrannte in Liebe zu seinen eigenen Ursprüngen;&lt;br /&gt;und nachdem er sich mit ihnen vereinigt hatte, geschah so der Beginn aller Weltenentstehung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.18 So ist überliefert das Wissen der Weisen, so lehrt es die Botschaft der Gottheit.&lt;br /&gt;Weißt du noch mehr?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.20 Das Reich baute ich - gewaltig und stark -, bis zum Mitternachtsberg reicht mein Arm.&lt;br /&gt;Was zu schaffen war in der Erdenwelt - ich schuf es.&lt;br /&gt;In die nächste Weit schweift heute mein Sinnen, zu ergründen den Kreislauf der Ewigkeit in Unendlichkeit.&lt;br /&gt;Weißt du dazu mir Rat?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.21 Die Irini richtete in die Flammen den Blick und gab Antwort:&lt;br /&gt;"Dämonen haben weder Vater noch Mutter, haben weder Bruder noch Schwester, weder Weib noch Kind.&lt;br /&gt;Sie sind weder männlich noch weiblich, einen Unterschied zwischen Gut und Böse kennen sie nicht.&lt;br /&gt;Sie sind wie umherschweifender Sturm.&lt;br /&gt;Mitleid ist ihnen fremd, Erbarmen haben sie nicht; sie hören weder Gebete noch Flehen.&lt;br /&gt;Wesenhaft wesenlos sind sie - und sind doch überall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.22 Willst du die nächste Welt von dieser aus sehen, mein König, so wirst du Dämonen begegnen, die du jetzt noch nicht siehst, obgleich sie schon da sind.&lt;br /&gt;Fetzen von Menschengeist sind auch viele von ihnen, verlorene Wünsche, umherirrender Wahn, auf der Suche nach einer neuen Behausung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.23 In manche Menschen ziehen sie ein: Fremde Gedanken und fremder Wille, besetzende Kraft.&lt;br /&gt;Kaum einer bemerkt es. Nur manche erkennen den Dämon in sich.&lt;br /&gt;Die meisten erliegen dem leicht, was urfremd in sie trat."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.24 Da sagte der König: "Für deine Worte danke ich dir, lrini. Doch das alles will ich nicht hören.&lt;br /&gt;Berichte mir, was von der Gottheit du weißt, von allem Anfang, von Sinn und Zweck - geboren aus raumloser Unendlichkeit und zeitloser Ewigkeit.&lt;br /&gt;Woher kam alles einst und warum?&lt;br /&gt;Vor Jahrtausenden wußten die Altvorderen es - doch die Zeit hat das Wissen hinweggespült.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9,25 Bist du wirklich weise und von Ischtar erleuchtet, so kannst zu allem du mir Antworten geben."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ZEHNTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.1 Die lrini blickte den König an und gab Antwort:&lt;br /&gt;"Ewiger Reigen ist alles, mein König, ein Kreisen um sich und in sich selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.2 Denn dies ist das letzte Geheimnis:&lt;br /&gt;Daß alles stets war und stets ist, seit es wurde;&lt;br /&gt;endlos sich bewegender Reigen - Anfang und Ende vergaß er sich selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.3 So ist ewiges Wissen bei der Gottheit von Voranfang her aus sich selbst,&lt;br /&gt;geschlossener Kreis, nicht erinnert er Anfang und Ende."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.4 Der König wendete sich nun der Priesterin zu und fragte diese:&lt;br /&gt;"Priesterin! Was sagt die Lehre der Götter dazu?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.5 Daraufhin die Priesterin sprach:&lt;br /&gt;"Ereschkigal befragte darüber einst die Eulen, die in düsteren Höhlen hausen des Tags und die Welt bloß schauen zur Nacht.&lt;br /&gt;Die erste Eule sprach: 'Wo das Licht aufhört, ist der Anfang des Kreises; und wo die Dunkelheit aufhört, ist sein Ende.'&lt;br /&gt;Und die zweite Eule sprach: 'Denn alles hat einstmals begonnen im Licht, durchwandert die Dunkelheit und kehrt zum Lichte zurück.'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.6 So ist alles dies eines, unlösbar miteinander verwoben sind die Räume und Zeiten.&lt;br /&gt;Und das Geborenwerden und Sterben eines Menschen auf Erden sind nur Augenblicke seiner Ewigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.7 Dreieinheitlich ist der Mensch: Der Geist gibt das Wesen, die Seele die Form, die Gottheit das Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.8 Geist-Seele-Leben das ist der Mensch."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ELFTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.1 Der König bedankte sich für dieses Wort. Wieder der lrini sich zuwendend sagte er:&lt;br /&gt;"Nun laß' du mich mehr erfahren als dies, lrini."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.2 Und die lrini sprach: "Dies ist, was zu allererst ich sah:&lt;br /&gt;In jener Zeit, die noch vor dem Sein ILs (Gottes) und vor jeglicher Schöpfung lag, da gab es nur Geistkräfte je nach männlicher oder nach weiblicher Art;&lt;br /&gt;die nicht wußten von sich, die nicht ahnten ihre Macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.3 Aber sie kamen zusammen - zum anderen mal - angezogen zu sich durch sich selbst.&lt;br /&gt;Und sie ballten und stärkten sich gegenseitig.&lt;br /&gt;So kam es, daß irgendwann, nach immer wieder vollzogener Vereinigung, nur mehr je eine große männliche und eine große weibliche Kraft da war.&lt;br /&gt;Und diese waren die Kräfte ILU.&lt;br /&gt;Sie trafen aber erneut aufeinander, entfachten dabei ein unbeschreibliches Licht, weiches versprühte unzählige Funken zukünftigen Werdens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.4 Dieses war der Voranfang.&lt;br /&gt;Alle jene versprühten Funken Ilu's aber bildeten den Samen für das, was kommen sollte; noch bewußtlos und&lt;br /&gt;brachliegend in der Vorewigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.5 Was war, bevor alles war, was schuf, ehe Erschaffenes war, was war ohne Ursache und ohne Anfang und ist ewiglich ohne Ende;&lt;br /&gt;was da wirkte in allem, was ist das wahre Sein und des Lebens Kraft alles Lebendigen; was über allem steht und was alles ausmacht&lt;br /&gt;das ist ILU, das sind die Kräfte des Männlichen und des Weiblichen allschaffend und allüberall - nicht wissend von sich und namenlos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.6 Im beginnlosen Anfang waren nicht Stunden noch Tage, war keine Zeit, waren nicht Luft noch Wasser noch Land, war kein Raum, waren weder Licht noch Dunkel, weder Wärme noch Kälte, gab es keine Gebilde, war kein Oben und kein Unten, war weder das Diesseits noch das Jenseits, war kein Laut und kein Schweigen.&lt;br /&gt;Allein das Unerahnbare war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.7 Und über der Unerahnbarkeit schwebte Ilu; nicht ahnend von sich, schwingend in sich selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.8 Im Damals des nichtseienden Seins aber waren auch schon alle die noch lichtlosen Funken dessen, was belebt werden sollte,&lt;br /&gt;Setzlingen gleich, in die schon hineingegeben, was später sich aus ihnen entfalten soll, und Namen gar, wie eingeritzt in die Rinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.9 Nichts aber war, was bewegt hätte, nichts war, was gewußt hätte von sich und von alledem:&lt;br /&gt;Von den Sträuchern und den Bäumen und den Gräsern und den Blumen , von den Faltern und den Tieren für das Land, den Fischen für das Wasser und den Vögeln für die Luft; von den El (Großengel) und den Igigi (Engel), aus welchen Menschen werden sollten, von den Dämonen&lt;br /&gt;- und auch nicht von IL, dem höchsten Gotte des Kommenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.10 Und über alledem schwebten die Kräfte Ilu, die allmächtigen&lt;br /&gt;- ahnungslos während Kreisläufen der zeitlosen Ewigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.11 In tiefem Schlafe lag alles zu Voranfang, nicht wissend von sich und von dem, was da werden würde;&lt;br /&gt;Schwingung war bloß, und Schwingung war alles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.12 Denn eines ist Alles und dies ist überall: Es sind die Schwingungen und die Ströme.&lt;br /&gt;Von Ilu rühren sie her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.13 Und weil auch alles, was da an noch lichtlosen Funken dessen, was zu Leben kommen mochte, einjeder der seiend-nichtseienden Setzlinge, angetan war mit einer ganz eigenen Schwingung, daher kam es, daß eines bestimmten Setzlings Schwingung derjenigen von Ilu recht ähnlich war.&lt;br /&gt;Dies brachte, daß es die Kräfte Ilu zu diesem Setzling hinzog.&lt;br /&gt;Und dieser Setzling war der von IL, welcher zu Gott dem Höchsten werden sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.14 Es geschah auch, daß die Kräfte Ilu gerade über jenem Setzling zusammentrafen und sich da vereinigten.&lt;br /&gt;Und damit geschah der wirkliche Anfang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.15 Bei der Vereinigung der Kräfte Ilu, des männlichen mit dem weiblichen, widerfuhr zuerst eine große Wirrnis, aus weicher verschiedene Dinge hervorgingen, sowohl das Lichte wie auch das Finstere; und keines aber war gut oder böse, es war sich selbst wert.&lt;br /&gt;Und es entstand 'Mummu` - das ist: Das Begreifbare, was Raum hat und Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.16 Die Macht aus Ilu war nun eingezogen in IL, jenen ersten belebten aller Setzlinge, der allein,von allen vollkommen war.&lt;br /&gt;IL - Gott - war geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.17 Und IL trank die Kräfte Ilu's, stärkte sich für die wissende Tat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.18 Als die Kräfte Ilu von IL wieder sich lösten, um weiter die Kreisläufe der Ewigkeit mit sich zu durchwandern, da besaß IL die Macht des einzigen Gottes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.19 So ist Ils Gottheit gekommen aus den Kräften Ilu, der ewigen Allmacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.20 Wie aber IL Bewußtheit erlangte und sah, er war Gott, da begann er, die ihn umgebenden Dinge zu ordnen.&lt;br /&gt;Die reinen und lichten Stoffe fügte er zum einen, die unreinen finsteren zum anderen, ordnete an, erprobte seine Macht, wurde schaffend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ZWÖLFTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12.1 Und so schuf Gott ein lichtes Reich ganz nach seinem Wesen, das vollkommen licht war.&lt;br /&gt;So wurde zuerst das Reich Ils, das Reich Gottes, das auch das Reich Ilu genannt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12.2 Nachdem dies vollendet war, und alle jene Dinge und Stoffe, die für das Reich der Reinheit nicht taugten, von Gott hinter die Ränder des seienden Nichtseins verbannt worden waren,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12.3 da sah Gott sich um und siehe, da war das stille Meer aller der vorhandenen Setzlinge dessen, was zu Leben kommen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12.4 Und Gott nahm sich all der vielen noch lichtlosen Funken an, die, zu sich erwachend, er neben sich vorgefunden hatte;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12.5 und sandte in sie hinein den Strahl des Lebens aus der Kraft Ilu, die er in sich aufgespeichert hatte, damit alles zum Leben kommen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12.6 Also gab Gott seinem jungerschaffenen Reiche Belebung, denn dazu hatte er es errichtet&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12.7 und in diesem Sinne hatte die Allmacht des ewigen Reigens gewaltet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12.8 Waren der Geist und die Seele - das Wesen und die Form - von Voranfang her allen den Funken zueigen, so kam die Kraft des Lebens dazu jetzt aus IL.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12.9 Ewiglich und unzerstörbar ist daher alles, was lebt. So sind auch wir, die wir als Menschen durch das Erdendasein gehen, Wesen ewigen Lebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12.10 Niemals verlieren wir uns selbst, unauslöschbar ist unser Ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12.11 Weit wandern wir so - und doch immer wir selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DREIZEHNTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;13.1 Das Reich Gottes aber war ein Reich vieler verschiedener, größerer und kleinerer Weiten; und diese alle hatten aber das gleiche wunderbare Licht Gottes aus dem Ilu.&lt;br /&gt;Und die Welten hingen wie schwebend darin. Es war ein anderer Boden und ein anderes Wasser und ein anderer Himmel als solches auf Erden - und war doch da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;13.2 Und alles war über die Maßen schöner und reiner, weiter und mannigfaltiger als auf der Erdenwelt. Durch den Wunsch des Geistes geschah die Bewegung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;13.3 Einer Fülle von Sternen ist das Reich Gottes zu vergleichen, und einjeder dieser Sterne eine wunderbare Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;VIERZEHNTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.1 Überall in des Gottesreichs Gefilden regte das Leben sich bald.&lt;br /&gt;Pflanzen und Getier breiteten sich aus - und auch El und Igigi (Großengel und Engel), menschenähnlich, genossen das bewußtgewordene Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.2 Gott freute sich über alles dies.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.3 Allein die Dämonen entflohen sogleich aus des Gottesreichs Licht in das Dunkel des Irgendwo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.4 Prächtig und wunderbar aber war das Reich Gottes in allem.&lt;br /&gt;Weder Drangsal noch Kümmernis gab es darin, nicht Altern noch Krankheit und Sterben, nicht Mühsal noch Leid; und keiner wußte, daß es anders möglich wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.5 Und alle Wesen, die einen Geist hatten, zu begreifen, die El und die Igigi, dankten Gott und priesen ihn, weil er sie aus dem nichtseienden Sein erlöst und belebt und in diese wunderbare Welt gefügt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.6 Alle diese, welche mit dem Geiste begreifen können, wurden verzeichnet mit ihren Namen in den Tafeln des Lebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.7 Denn Gott wußte von Anfang an, was noch kommen mußte; er ist allschauend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.8 Da gab es im Gottesreich Frucht und Trank in Fülle und allzeit Gelegenheit zu fröhlichen Spielen.&lt;br /&gt;Und es hub Leben und Weben an, gefällig dem Gott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.9 Es war aber auch so, daß die lebendigen Wesen sehr verschiedener Art waren.&lt;br /&gt;Nicht allein nach Pflanze und Tier, Vogel und Fisch, Igigi und Ei, sondern auch unter und zwischen diesen.&lt;br /&gt;Viele waren treumütigen Wesens und also wunschlos zufrieden mit ihrem himmlischen Dasein.&lt;br /&gt;Andere aber gab es, besonders solche, die starken Geistes waren, die bald nach anderen, eigenen, Taten sich sehnten.&lt;br /&gt;Denn waren der Möglichkeiten, sich zu betätigen und sich zu entfalten auch unendlich viele, blieb doch ein unergründbares Streben bestehen in jenen, das sie selbst nicht verstanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.10 Nach Kreisläufen der Ewigkeit hatten sich verschiedene Gruppen gebildet im Gottesreiche, fast Völkern ähnlich; es waren Stämme entstanden.&lt;br /&gt;Und geradeso, wie von Gott und der Allmacht geordnet, waren die Stämme jeweils von eigener Art, so daß zusammengefunden sich hatte, was jeweils gleich und zueinander passend war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.11 Und alle lebten sie einvernehmlich im himmlischen Gottesreich.&lt;br /&gt;Die Stämme der Größeren und Klügeren wirkten mit für die Kleineren; und die Kleineren freuten sich über das, was die Größeren schaffen konnten - ohne ein Kennen von Neid und ohne sich selbst zu verkennen;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.12 und keiner empfand höheren oder geringeren Wert, sondern einjeder hatte seinen eigenen Platz, jeder Stamm gar seine eigene Welt, die nach seinem Besonderen gestaltet war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.13 Unter den EI und Igigi einiger Stämme aber mehrte sich die Sehnsucht nach dem Unbekannten, von dem sie nicht wußten.&lt;br /&gt;Und wie Gott dies gewahrte, schuf er neue Möglichkeiten für diese.&lt;br /&gt;Doch war dies wiederum so eingepaßt in den allgültigen Rahmen des lichten Geistes Gottes, daß es die fremde Sehnsucht jener nicht aufzuheben vermochte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.14 Die Stämme der Treumütigen und Einfältigen hatten nun weitere Spielwiesen, auf denen sie sich fröhlich ergingen. Auch manche kluge Sinnierer hatten ihre Freude daran.&lt;br /&gt;Die Stämme unruhigen Geistes indes fanden bald, daß dies abermals nicht ihrem Wesen gemäß sei.&lt;br /&gt;Viele von ihnen verfielen in Traurigkeit, Sehnsucht bohrte in ihnen, nach neuen Ufern zu suchen. Und doch wußten sie nicht, wie das geschehen mochte noch wie es wäre, fände es statt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.15 Da unterbrach der König die lrini und rief aus: "Wahrlich! Ich fühle es nach! Zu forscher Tat drängt unser Wesen.&lt;br /&gt;Kampfesgeist herrscht, die Luft des Sturms und die Stunde des Feuers! Kein Vorwärts scheuen wir. Wenn der Mond auch die Sterne auffräße und die Sonne den Mond, wenn das Meer über den Himmel stiege und die Sonne ertränkte - wir ertrügen auch dies! Und nun, lrini, berichte mir weiter."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.16 Die lrini sprach also weiter: "Es war aber auch so, daß überall ein Zusammenklingen des Männlichen und des Weiblichen stattfand, wenn gleich nicht in jener Weise, wie in der Erdenwelt.&lt;br /&gt;Denn dort im göttlichen himmlischen Reich ist kein Werden und kein Vergehen, Geschlechtlichkeit gibt es da nicht.&lt;br /&gt;Das Männliche meint dort bloß Aussehen und Geistesart, und ebenso meint das Weibliche dort bloß Anblick und Wesen. So ist aber eben dieser Unterschied zwischen den männlichen El und Igigi und den weiblichen EI und Igigi schon rein äußerlich ein noch auffallender als zwischen Mann und Weib der Erdenwelt.&lt;br /&gt;Das Weibliche hat dort im Gottesreich noch mehr an Anmut und Zartheit, das Männliche hingegen noch mehr an Größe und Kraft. So ist die Weise, wie Männer und Frauen auf der Erde sich geben, ein Abglanz davon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.17 Einen Unterschied aber an Wert und Würde gibt es nicht; einejede Natur hat ihren eigenen Wert und ihre eigene Würde von selbem Maß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.18 Also hat alles dort im himmlischen Gottesreich Paarsamkeit, der Gefährte die Gefährtin, die Gefährtin den Gefährten, obgleich Geschlechtliches es nicht gibt und auch keine Vermehrung, da alles in allem auf ewig belebt ist und lebt.&lt;br /&gt;Die traute Paarsamkeit liegt tief im Wesen der Igigi und El - wie in dem der Menschen, welche aus ihnen kamen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.19 Die EI und Igigi der verschiedenen Stämme aber vermischten sich nie, getreu der ewigen Ordnung.&lt;br /&gt;Wohl trafen sie einander, wie auf Erden die Menschen verschiedener Völker sich treffen, doch bloß auf Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.20 Die Verschiedenheit der Stämme ist deutlich auch dort.&lt;br /&gt;Es gibt weise und einfältige, starke und schwache, und viele haben unterschiedliche Farbe und Form.&lt;br /&gt;Und also wiewohl die Stämme miteinander verkehrten, blieben sie doch stets unter sich, um das Gefüge der Allmacht zu wahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.21 Dies war so geordnet, weil der reine Frieden allein dort herrschen kann und erhalten bleiben, wo Einklang ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.22 Was zueinander paßt, zeugt Frieden; was verschieden ist, zeugt Streit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.23 Wer den Schwachen unter die Starken versetzt, befördert des Schwachen Neid und des Starken Verachtung.&lt;br /&gt;Deshalb hat Gott weise getrennt.&lt;br /&gt;Was Gott geschieden hat, der Allschauende, soll nicht zusammengefügt werden; wo Gott für Einklang Sorge trug, soll nicht hineingegriffen werden.&lt;br /&gt;Das ist das Gesetz des himmlischen Friedens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.24 Wie dann der abfallende Großengel diese Ordnung zerbrach - wovon noch zu hören sein wird -, da zerbrach auch der himmlische Friede."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.25 Wie nun die lrini auf einen Augenblick in ihre Gedanken versank, sagte die Priesterin dies:&lt;br /&gt;"Unsere Erdenwelt, mit allen Ländern, Meeren und Sternen, ist eine Nachgeburt bloß.&lt;br /&gt;Fern von hier liegt die wahre, die himmlische Welt.&lt;br /&gt;IL und Ilu ist Gottheit und Allmacht allein.&lt;br /&gt;Was das Volk die Götter oft nennt - Anu, Ea, Enlil, Ischtar, Bel, Nergal oder Ereschkigal und Marduk auch das sind nicht Götter, sondern mächtige Engel des Jenseits."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;FÜNFZEHNTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.1 Die lrini stimmte mit einem Blick diesen Worten zu, um dann weiterzusprechen:&lt;br /&gt;"Einmal saßen Bel und Belit auf der Spitze eines wie goldenen Bergs im Gottesreich. Im schönsten Licht jener strahlenden Welt.&lt;br /&gt;Doch sehnsuchtsvoll schweifte ihr Blick in die sanften Weiten des Dunkels, welches hinter den Rändern des Gottesreichs sich ausbreitete und grenzenlos war.&lt;br /&gt;Und wie von ungefähr fühlten sie in sich ein hoffendes Ahnen kraft solcher Sehnsucht, deren Quell sie nicht kannten.&lt;br /&gt;Und wie so ihre Blicke sich trafen, da entstand der Wille zur Tat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.2 Da näherte sich Gott den beiden und sprach zu ihnen:&lt;br /&gt;'ihr lebt im schönsten Lichte meines Reiches, das ich für euch und die anderen El und Igigi geschaffen habe.&lt;br /&gt;Und doch wünscht ihr euch fort von hier in die dunklen Fernen.&lt;br /&gt;Ihr wißt nicht, was zu verlassen ihr ersehnt und ihr ahnt nicht, was die Erfüllung eurer Sehnsucht bedeuten würde.'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.3 Daraufhin entgegnete Bel:&lt;br /&gt;'IL, Herr, gut ist dein himmlisches Reich für alle, die in das Maß passen, das du angemessen hast. Manche aber sind dieses Maßes nicht.&lt;br /&gt;Solche sehnen sich fort.'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.4 Gott aber deutete in die dunkele Ferne und sprach:&lt;br /&gt;`Hinter den Grenzen meines Reiches liegt die Dunkelheit, und hinter dieser die Finsternis.&lt;br /&gt;Ihr könnt dies nicht kennen, ich weiß es wohl. Deshalb glaubt meinem Wort.'&lt;br /&gt;Und er ließ Bei und Bellt wieder mit sich und ihrer Wehmut allein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.6 Von ferne aber hatte dies die Dämonin Lamaschtu mit angesehen und kam herbei von den äußersten Rändern des seienden Nichtseins, aus den Schluchten der Finsternis, um zu schauen, wer da auf dem Berg sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.7 Einen Schimmer davon gewahrten Belit und Bel; und das war zum erstenmal, daß sie bemerkten, es mußte noch Unbekanntes da sein jenseits der Grenzen von ILs Reich, Unbekanntes und Fernes, das zu entdecken und zu ergründen wohl reizte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.8 Es saßen aber zur selben Zeit am Ufer eines wie goldenen Stromes im Gottesreich Ea und Ischtar.&lt;br /&gt;Vor sich hin sinnend sahen sie dem Spiele der munteren Fische zu.&lt;br /&gt;Da trat Gott herbei und sprach:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.9 'Einige in meinem Reiche hat fremdartiges Verlangen ergriffen.&lt;br /&gt;Ihr wißt dies - und auch ihr seid nicht heiter.'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.10 Da erhob sich die Ischtar und sprach:&lt;br /&gt;'Es ist wohl, weil unser Tun und Treiben dem der Fische dort gleicht.&lt;br /&gt;Doch wir gleichen den Fischen nicht. Vielen erwuchs Sehnsucht nach etwas - und keiner weiß, was es sein mag.'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.11 Daraufhin entgegnete Gott:&lt;br /&gt;'Weil ihr es nicht wißt, verspürt ihr Sehnsucht danach.&lt;br /&gt;Kenntet ihr es, würdet ihr euch nicht danach sehnen.'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.12 Am Rande eines Waldes, dessen Bäume wie goldene Blätter tragen und die köstlichsten Früchte im Gottesreich, gingen zur selben Zeit Marduk und Ereschkigal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielfarbige Vögel beobachteten sie, wie diese musizierten zwischen den glänzenden Zweigen. Da sagte Marduk:&lt;br /&gt;'Gerade so wie die Vögel tun leben auch wir hinein in die Ewigkeit. Im ewigen Licht und in endlosen Spielen.&lt;br /&gt;Das kann nicht alles sein, was in uns gelegt ist seit Anbeginn.'&lt;br /&gt;Und schweigend schritten beide weiter durch den glitzernden Hain.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.13 Da schlich Nergal herbei und redete sie an:&lt;br /&gt;Ei, ihr Guten! Möchtet ihr vielleicht einen Gedanken ausgesprochen vernehmen, den viele denken, niemand aber auszusprechen sich traut?&lt;br /&gt;Ich nenne ihn euch geschwind: Dies alles hier kann nicht unsere Weit sein, dies alles ist ILs Maß, nicht das unsrige.&lt;br /&gt;Etwas Neues gilt es, zu schaffen!&lt;br /&gt;Und wir selbst müssen es tun - denn Gott tut es nicht.&lt;br /&gt;Laßt uns bald reden darüber mit allen denen, die sich befreien wollen aus ILs Reiches Grenzen.'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.14 Unter den vielen Igigi und EI gab es jedoch auch einige, die boshaften Wesens waren; und zwar einige in etwa einem Drittel der Stämme.&lt;br /&gt;Und wie diese Boshaften auf je einen Stamm auch wenige waren, so genügten sie doch zusammen, einen boshaften Stamm aus sich zu bilden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.14 Zum Anführer der Boshaften aber hatte sich aufgeschwungen ein EI namens Jaho (Jahve).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.15 So war der Stamm des Ei Jaho ein eigenartiger Stamm, sehr verschieden von allen anderen Stämmen im Gottesreich;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.16 denn zuwider der ewigen Ordnung war der Stamm des Jaho ohne inneren Einklang, weil seine Mitglieder aus unterschiedlichen Stämmen herkamen und also auch von unterschiedlicher Weise waren; durcheinander Große und Kleine, Kluge und Törichte, El und Igigi aus verschiedenen Farben und Wesensarten.&lt;br /&gt;Es waren alle die Boshaften aus den einzelnen Stämmen, die zum neuen Stamme sich zusammengetan hatten,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.17 zu einem Stamm aber, dessen Gemeinsamkeit nicht der Einklang von Form, Wesen und Art war, sondern die gemeinsame Bosheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.18 Dies aber bewirkte, daß in dem uneinheitlichen Stamm die Zwietracht schrecklich anwuchs.&lt;br /&gt;Denn weil die El und die Igigi des neuen Stammes nicht einander gleich waren, wucherte bisher unbekannt gewesenes aus, das da hieß 'Neid' und 'Mißgunst' und 'Häme' und 'Heimtücke` und 'Haß'.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.19 So wurde der neue Stamm der Unterschiedlichen zum Stamme überschäumender Bosheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.20 Alles dies brachte die erste Störung des himmlischen Friedens.&lt;br /&gt;Der Stamm des EI Jaho, dieses bizzarre Gemenge, glühte bald in Haß wider Gott und die Macht von Ilu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.21 Da begab sich Gott zum Jaho und sprach zu diesem:&lt;br /&gt;'Jaho! Dein Treiben und das deines falschen Stammes ist von gefährlicher Art.&lt;br /&gt;Zum Schattenwesen drohst du zu werden, zu einem Schaddein, zum Verworfenen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.22 Lasse ab von dem und sorge, daß wieder geordnet werde, was verworren worden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.23 Der Jaho indes spie Wut gegen Gott und sagte:&lt;br /&gt;'Deine Belehrungen brauche ich nicht! Deine Göttlichkeit anerkenne ich nicht!&lt;br /&gt;Hätten die Kräfte Ilu statt bei dir über mir sich vereinigt, so wäre heute ich der Gott! Gib also deine Macht ab an mich, der ich sie besser zu nutzen weiß als du!'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.24 Gott entgegnete ihm:&lt;br /&gt;'Allein bei demjenigen konnte Ilu sich vermählen, der Ilu's Wesen hat. Bei dir wäre das unmöglich gewesen. Du weißt also nicht, was du redest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.25 Werde weiser und suche Frieden mit dir und mit allen anderen.'&lt;br /&gt;Und Gott wendete sich ab, denn er wußte, daß das Böse sich auswirken mußte. In Jaho aber wühlte ein schrecklicher Zorn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.26 An anderer Stelle im Gottesreich, am Ufer eines wie goldenen Sees, trafen sich wieder Ischtar und Ea;&lt;br /&gt;und in ihnen war ein Erblühen des sonderbaren Sehnens, das schon manchen ergriffen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.27 Deshalb sprach zu ihrem Gefährten die erkennende Ischtar :&lt;br /&gt;`Ein Raunen geht um in Gottes lichtem Reich. Und in mir tönt eine Stimme - ganz leise und doch vernehmbar -, die desgleichen flüstern will hier und da.'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.28 Darauf erwiderte Ea:&lt;br /&gt;'Auch mir ist dieses Raunen vertraut, das du meinst.&lt;br /&gt;Von urtiefer Sehnsucht will es uns sprechen, von Dingen - fern und unbekannt die uns doch -heimlich nahe sind von Anbeginn her.&lt;br /&gt;Gott aber weiß, weshalb er seinem Reiche keinen Boden gab, der solchen Raunens Früchte möchte gedeihen lassen.&lt;br /&gt;Laß' uns Vertrauen haben zu ihm, der von allem mehr weiß als wir.'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.29 Ea richtete seinen Blick auf das schimmern der Wasser und sagte:&lt;br /&gt;'Siehe, Ischtar, wie das Wasser des Sees in seine Mulde sich schmiegt. So vermag es, das Licht des Himmels an sich zu nehmen in seinem Spiegelbild.&lt;br /&gt;Schlüge es unruhige Wellen, das Wasser - es könnte nicht mehr des strahlenden Himmels Abbild sein.'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.30 Da hob Ischtar den Blick von der still-schimmernden Fläche des Wassers empor und sprach:&lt;br /&gt;'So sind wohl auch wir Spiegelbilder des Lichts - Widerschein Gottes. Und doch sind wir auch unser ureigenstes Selbst.'&lt;br /&gt;Und Ea sprach dazu: 'Ilu's Kinder sind wir.'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SECHZEHNTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16.1 Weiterhin verstrichen Kreisläufe der Ewigkeit.&lt;br /&gt;Das Leben und Treiben im Gottesreich blieb beinahe unverändert; reich an Schönheit und Ruhe und himmlischem Frieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16.2 Aber einmal sammelte der El Jaho seine Schar um sich, um zu dieser zu reden, und er rief aus:&lt;br /&gt;'Genug ist gewartet! Den IL, der sich Gott nennt, brauchen wir nicht! Gott ist, wer 'Gott' genannt wird!&lt;br /&gt;Deshalb sollt ihr alle mich fortan euren Gott nennen und mich anbeten!&lt;br /&gt;Ich werde euch dafür großartig belohnen!'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16.3 Und viele des falschen Stammes, wie sie bei ihm standen, riefen laut:&lt;br /&gt;'Jaho soll unser Gott sein! Jaho ist unser Heiliger! Er ist Gott - und für uns der einzige!'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16.4 Dies aber hatte der schreckliche Dämon Pazuzu von ferne vernommen, lauernd am Rande des seienden Nichtseins.&lt;br /&gt;Und Pazuzu merkte sich den, der ein neuer Gott sein wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16.5 Und da nun davon Kunde in das Kuthagracht drang, in das grausige Reich der Dämonen, weiches am äußersten Rande zum Nichtsein liegt, da beförderten einige der Dämonen Teile von Schöpfungsschlacke nahe an die Grenzen des Gottesreichs, damit sie von dort aus zu sehen sei.&lt;br /&gt;Und die El und die Igigi neugierig mache - wie es auch geschah.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16.6 Denn bald schon sahen viele Igigi und EI, was die Dämonen herbeigeschleppt hatten; und darüber staunten sie sehr.&lt;br /&gt;Einige verwunderten sich besonders über das Unbekannte, und diese sagten:&lt;br /&gt;'Seht doch, da gibt es noch manches, wovon Gott uns nichts verraten hat! Vielleicht, daß wir dorthin ziehen und eine eigene Welt bauen?'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16.7 Sie wußten aber nicht, daß jene Schlacke der Schöpfung nur das war, was Gott nicht für seine Schöpfung benutzt hatte, weil es zu nichts Gutem taugte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16.8 Weil aber Gott von alledem wußte, besuchte er Bel, als jener zum anderen Male auf dem Gipfel eines wie goldenen Bergs stand und in die Weite hinaus schaute. Und Gott sprach zu Bel und sagte:&lt;br /&gt;'Gut weiß ich, daß du dich fortsehnst von hier, Bel, und daß auch andere solches Verlangen in sich verspüren.'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16.9 Da wandte Bel sich bittend an Gott und sagte zu ihm:&lt;br /&gt;'0, Gott, der du alles vermagst, hilf uns, den eigenen Weg zu finden, der uns bestimmt sein muß, wie wir es fühlen auf geheimnisvolle Weise.&lt;br /&gt;Wir sehen die Ferne - und schon verspüren wir den Wunsch, hinauszuziehen, Neues zu entdecken und Neues zu bauen.&lt;br /&gt;Eine Kraft ist da, die wir nicht herbeigerufen haben und die dennoch in uns ist.'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16.10 Gott aber entgegnete ihm:&lt;br /&gt;'Diesen Wunsch kann ich euch nicht erfüllen.&lt;br /&gt;Denn täte ich es, so würden viele euch folgen aus ahnungsloser Neugier, heitere Spiele erwartend. Diese könnten den Kampf nicht bestehen, den es zu kämpfen gelten würde. Sage dies den Deinigen und verharre in Frieden.'&lt;br /&gt;So blieb Bei auf dem wie goldenen Berge zurück, mehr denn ja aber verlockte die Ferne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SIEBZEHNTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.1 Es kam der Tag einst im Gottesreich, da die Sehnsuchtvollen auszogen und so ihr Schicksal erfüllten.&lt;br /&gt;Bel und Belit führten sie an: Viele EI und viele Igigi.&lt;br /&gt;Marduk war auch unter ihnen und die Ereschkigal; doch auch der Jaho, der finstere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.2 Ein großer Jubel begleitete die Tapferen, die da ihre eigene Freiheit suchten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.3 Bald hatten die Ausziehenden des Gottesreichs Grenzen hinter sich gelassen.&lt;br /&gt;So blickten sie kurz zurück auf jene lichte Welt, deren Schein noch in das Dunkel des Neuen strahlte, dem sie nun entgegenzogen.&lt;br /&gt;Grenzenlos lag vor ihnen das Unbekannte - und der alten Heimat Licht versank mit zunehmender Ferne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.4 Wie der Marsch der Tapferen -denn so nannten sie sich&lt;br /&gt;selbst- weiter dahinführte, bemerkten sie, wie eine unbekannte Kälte aufzog um sie herum; und eine Veränderung begann mit ihren Leibern vorsich zu gehen - sie wurden zu Wesen einer anderen Art.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.5 Wie die Ausgezogenen aber der Schöpfungsschlacke sich näherten, aus der sie ihre neue Weit bauen wollten, da fielen Dämonen über sie her und es entbrannte ein schrecklicher Kampf.&lt;br /&gt;Und dies war der erste Eindruck des Höllischen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.6 Doch die Wanderer hatten schließlich gesiegt.&lt;br /&gt;Viele von ihnen hatten Wunden davongetragen. Aber der Schlackeberg war jetzt ihr Eigentum.&lt;br /&gt;Die Dämonen rauschten fliehend hinweg.&lt;br /&gt;Die Tapferen aber hatten gelernt, daß erkämpft werden muß, was neu gedeihen soll, daß ein Dasein in völliger Freiheit auch ständigen Kampf bedeutet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.7 Um so mehr waren sie voller Freude und Stolz allesamt, den noch rohen Klumpen von Schlacke besetzen und also in Besitz nehmen zu können, aus dem sie ihre neue Weit schaffen wollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.8 Wie sie aber jetzt alle da waren, vom Kampf noch erschöpft und umgeben von Kälte, da erstieg Bel den Schlackeberg und sprach zu den Scharen:&lt;br /&gt;'Helden und Heidinnen! Laßt uns nun beginnen und unsere Weit bauen, die "Mittelreich" heißen soll, weil sie auf der Mitte zwischen Licht und Dunkel gelegen ist.&lt;br /&gt;Das Neue, das Erstrebte, das Selbstgewählte schaffen wir jetzt.&lt;br /&gt;Mit Grotten und Palästen, Wohnungen und Gärten, Wegen, Toren und Türmen. Eigene Flüsse werden wir haben und eigene Seen - und ein eigenes Licht, das uns leuchtet und wärmt.&lt;br /&gt;Auch Wälder und Haine werden wir haben, und Bilder und Wolken und Musik. - Auf ans Werk!'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.9 Und die Tapferen begannen zu arbeiten und zu schaffen wie es niemals zuvor geschehen war durch alle Kreisläufe der Ewigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.10 Binnen kurzer Zeit war aus dem Schlackehaufen eine bewohnbare Welt geworden, mit Grotten und Wohnungen, Plätzen und Straßen, Türmen und Teichen.&lt;br /&gt;Wärmende Lichter brannten, und alles war wohl gediehen während so knapper Frist und mit so wenigen Mitteln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.11 Der Baustoff aber war schon bald verbraucht, und es galt, davon mehr zu beschaffen.&lt;br /&gt;Das aber hieß, gegen Kuthagracht ziehen zu müssen, gegen den Hauptwohnsitz der Dämonen.&lt;br /&gt;Da solches aber notwendig war, wurde der erste Kriegszug ins Werk gesetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.12 Eifrig werkten die Bewohner des Mittelreichs an Gerät und an Waffen, schufen flammende Lanzen und sichere Schilde, Pfeile und Schleudern und Panzer und Helm, auf daß der Kriegszug ein siegreicher werde und das Notwendige eintrage für Mittelreichs Zukunft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.13 Ein beschwerlicher Weg war das bis an die Ränder der grausigen Finsternis.&lt;br /&gt;Eisiger Atem blies aus der Richtung von Kuthagracht her; und bald sahen die Helden des Dämonenreichs zackige Zinnen.&lt;br /&gt;Noch außerhalb aber lagerten mächtige schwarzgrün glitzernde Klumpen: Die Schlacke der Schöpfung, die den Eroberern notwendig war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.14 Die Dämonen indes erwarteten den Angriff nicht, sondern stürmten selber voran gegen das Mittelreich-Heer.&lt;br /&gt;Da schossen die Helden ihre schnellen Pfeile ab und ihre fliegenden Feuer und stürzten sich in den Kampf, bis der Feind endlich zurückwich.&lt;br /&gt;So gewannen die Tapferen sich, was zum Ausbau ihrer neuen Weit erforderlich war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.15 Wie aber das Heer den Rückmarsch antrat, schwer beladen mit all den Werkstoffen für das Mittelreich, da kam plötzlich der Jaho an die Spitze des Zugs und sprach zu Bel:&lt;br /&gt;'Bel, laß uns nicht mühsam diese Dinge tragen, sondern bessere holen! Gegen das Reich Gottes sollten wir ziehen, es erstürmen und die Herren dort werden! Wir sind ja stark!&lt;br /&gt;Also laß' uns ILs Heimstätte einnehmen und dort herrschen. Was uns zusagt,das wollen wir behalten, das andere aber zerstören, die Bewohner zu Sklaven machen und IL selbst an den Baum des Lebens heften, daß ihn jeder verspotte!'&lt;br /&gt;Und einige der Anhänger des Jaho riefen: 'Ja, laßt uns so tun!'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.16 Als Bei dies hörte, schauderte ihn. Und er sprach:&lt;br /&gt;'Wir sind ausgezogen aus Gottes Reich, um aus eigener Kraft ein Eigenes uns zu bauen und eine uns gemäße Freiheit zu finden.&lt;br /&gt;Wir sind aber nicht ausgezogen in Feindschaft gegen Gott! Sprecht also nicht weiter solch' törichtes Zeug und übeles Wort! Tragt lieber tüchtig und arbeitet.'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.17 Wie der Jaho dies hörte, wurde er zornig, stellte sich Bel in den Weg und schrie:&lt;br /&gt;'Du bist nicht anders von Rang als ich!&lt;br /&gt;Darum werde ich fortan der Oberste hier sein. Ich werde sogleich das Reich Gottes erobern, ILs Thron dort verwüsten und alle Herrlichkeit gewinnen. Denn ich bin seit jeher derjenige, der eigentlich Gott sein müsste!'&lt;br /&gt;Und einige von Jahos Anhängern tobten und riefen: 'Jaho muß unser Gott werden!'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.18 Da ließ Bel den Blick schweifen über das ganze Heer und rief fragend:&lt;br /&gt;'Wer von euch will statt meiner den Ei Jaho zum Führer haben?'&lt;br /&gt;Da tönte wie ein gewaltiger Sturm das Rufen der Mehrheit:&lt;br /&gt;'Bel ist unser Führer! Bel sei unser König! Der Jaho soll schweigen!'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.19 Dies erfüllte den Jaho mit verbissener Wut, so daß er seinen Anhängern ein Zeichen gab und schrie:&lt;br /&gt;'Dann sollen alle die mit mir kommen, die meinen Weg gehen wollen! Ich werde mehr und Grösseres bewirken als selbst IL es vermöchte!&lt;br /&gt;Wer an sein Wohlergehen denkt, der folge mir, seinem neuen Gott, und bete mich allein an!'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.20 Es waren auch wirklich manche, die sich jetzt um den Jaho scharten. Und bald zog etwa der sechste Teil des Heeres auf Jahos Seite.&lt;br /&gt;Bel gestattete jenen, ihren Anteil an der Beute von Kuthagracht mit sich zu nehmen. Die Abtrünnigen begannen auch sogleich, an Ort und Stelle ein Lager aufzuschlagen, von dem aus sie das Reich Gottes angreifen und erobern wollten.&lt;br /&gt;Und weil die Verräter so dachten, bauten sie nicht mit Sorgfalt, sondern ohne viel Mühe aufzuwenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.21 Als Bel fragte, ob er die Gefährtinnen der Abtrünnigen, die noch im Mittelreich weilten, zu diesen schicken solle, sagte der Jaho, das Mittelreich möge die Weiber behalten, denn er brauche bloß Krieger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.22 Und wie nun die beiden Gruppen sich trennten, rief der Jaho, von Haß erfüllt, dem Bel nach:&lt;br /&gt;'Du sei verflucht!'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.23 Und seither herrscht Feindschaft zwischen dem Mittelreich und Jahos Pfuhl, welcher inzwischen die Hölle ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.24 Während das Mittelreich-Heer weiterzog, der neuen Heimat entgegen, bauten die Anhänger Jahos ihre Höllenwelt notdürftig aus; denn noch meinten sie, bald das Gottesreich einnehmen zu können, was doch ganz unmöglich war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.25 Bald schon entstand deshalb Unfriede unter den Abtrünnigen, denn Jaho hatte schlecht gerechnet.&lt;br /&gt;Zwischen dieser Hölle und dem Mittelreich bestand nun keine Verbindung mehr. Alle Anhänger des Jaho blieben verdammt in ihrem Pfuhl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ACHTZEHNTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.1 Des Mittelreichs Weiterbau ging zügig voran, seine Bewohner waren fleißig, zufrieden und hoffnungsfroh, obschon ihr nunmehriges Dasein ein ganz anderes und mühseligeres war als einstmals im Gottesreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.2 Vieles hätte aber noch besser werden können im Mittelreich, wäre seine Einwohnerschaft zahlreicher gewesen.&lt;br /&gt;Deshalb beschloß Bei, an die Grenzen des Gottesreichs zu ziehen, dort zu berichten und zu fragen, wer womöglich sich noch berufen fühle, auszuwandern in das Mittelreich;&lt;br /&gt;denn er wußte aus früherer Zeit, daß mancher zurückgeblieben war, der die Sehnsucht wohl kannte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.3 Dies blieb aber auch dem Jaho nicht lange verborgen.&lt;br /&gt;Und so machte sich dieser mit einer Schar seiner Teufel ebenfalls auf, um noch vor Bel an des Gottesreichs Grenzen zu erscheinen und für seine Höllenwelt zu werben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.4 Wie der Jaho so tat, verkündete er viele Lügen und prahlte, wie unvergleichlich schön die Welt sei, in der er als Gott schalte und walte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.5 Auf der anderen Seite sprach Bel ehrlich von den Mühen und der Arbeit, die der Weg in das Neue bedeuteten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.6 Große Scharen der Bewohner des Gottesreichs kamen an dessen Grenzen, um zu hören was Bel auf der einen und Jaho auf der anderen Seite sagten.&lt;br /&gt;Die meisten aber hörten nicht auf das, was Bel aufrichtig zu ihnen redete, sondern auf das, was Jaho großmäulig log.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.7 So fand Bel sich einsam und unbeachtet, während dem schwatzenden Jaho immer mehr EI und Igigi zuströmten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.8 In schier unübersehbarer Anzahl zogen die Bewohner des Gottesreichs bald dem Jaho nach; und es war dies wohl der dritte Teil aller Igigi und EI.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.9 Kein Zureden half und kein Warnen; der Lüge des Jaho erlegen,strömten die Betörten davon.&lt;br /&gt;Bels Wort hörte keiner mehr an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.10 Alles dies aber mochte Gott nicht zugeben, denn er wußte, daß die großen Scharen, wie sie dem Jaho da zustrebten, im Elend der Hölle enden würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.11 Deshalb fügte Gott eine unsichtbare Scheidewand zwischen die ausziehenden Scharen und den rufenden Jaho;&lt;br /&gt;und an dieser Scheidewand fielen sie alle in Bewußtlosigkeit, sanken zurück in ein Dasein des ohnmächtigen Schweigens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.12 Und es schloß sich um alle diese die Scheidewand, bildend ein schweigendes Meer zurückentwickelter Keimlinge ehemals Igigi und EI gewesener Wesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.13 Erschüttert von diesem Geschehen kehrte Bei in das Mittelreich heim und sprach zu dessen Bewohnern und berichtete ihnen von allem; von dem traurigen Schicksal der vielen Igigi und EI, die das Weite hatten suchen wollen - und auch davon, daß aber diese alle nicht ihm geglaubt hatten, sondern dem lügenvollen Jaho, dessen Hölle sie zugestrebt waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.14 Und alle Bewohner des Mittelreichs wurden sehr nachdenklich deshalb, weil nämlich der Sog der Lüge auf die vielen Igigi und Ei stärker gewirkt hatte als Bels wahres Wort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.15 Auch fühlten sie sich mitschuldig an dem Elend der Ausgezogenen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.16 Der Jaho unterdessen umkreiste noch lange fluchend die Stätte, ehe er zurückkehrte in seinen Höllenpfuhl und schreckliche Rache schwor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;NEUNZEHNTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.1 Das Meer des Schweigens aber lag nun in der Dunkelheit, angefüllt mit dem unüberschaubar zahlreichen erstorbenen, und doch nicht leblosen, Samen der Ausgezogenen Ei und Igigi - samt aller der Tierwesen, die aus Anhänglichkeit ihnen unwissend nachgefolgt waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.2 Alles dies hatte die Schwingung eingebüßt, die für das Dasein im Reich Gottes erforderlich ist, geschrumpft und hilflos wogten flimmernd die Gefallenen im Meere des Schweigens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.3 Alles dies sollte aber erneut zur Entfaltung gelangen können - das war Gottes Wille -, und sollte eine Möglichkeit erhalten, in das Gottesreich heimzukehren, in ILs Welten des ewigen Lichts, dies alles,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.4 was im Meere des Schweigens lag, war der Same der kommenden Menschen und der Tiere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.5 So sind alle Menschen gefallene Engel (EI und Igigi).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.6 Jetzt ging Gott daran und schuf eine neue Weltenheit, eine, in der eine Schwingung herrschte, die den Gefallenen neue Entfaltung erlaubte und wieder tätiges Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.7 Und Gott nahm von den lichten Dingen und auch einiges von der Schlacke der Schöpfung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.8 und schuf für alles dies zunächst einen neuen Raum mit einer eigenen Zeit; nämlich den Raum und die Zeit des diesseitigen Kosmos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.9 In diesen neuen Raum mit der eigenen Zeit fügte Gott sodann die verschiedenen Stoffe, daß diese sich ballten und ein eigenes Licht hervorbrachten.&lt;br /&gt;Sehr zahlreich wurden diese Ballungen der Stoffe, die anfangs leicht waren, dann aber immer schwerer und fester wurden.&lt;br /&gt;Die Menschen sehen sie über dem Himmel der Erde als Sterne, wie auch als Sonne und Mond.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.10 Alles dies schuf Gott, weil es notwendig war, um die Schwingung zu leiten und festzuhalten, derer die neue Weltenheit bedurfte.&lt;br /&gt;Das ist der Sinn aller Sterne des Himmels; einjeder hat seinen Ort, einjeder hat seine Bahn, um das Gefüge der neuen Schöpfung zu halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.11 Zu der Sonne, welche die Erde bescheint, fügte Gott dann eben diese Erdenwelt.&lt;br /&gt;Auch diese war anfangs ein Gebilde aus den verschiedenen Stoffen, ehe sie ihre Form annahm und behielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.12 Als alles dies so weit gediehen war, setzte Gott Bab-Chomet in das neue All.&lt;br /&gt;Die schwarze Sonne, die niemand mit irdischem Auge erkennen kann.&lt;br /&gt;Sie ist die Kraftquelle Gottes im Diesseits; um sie herum dreht sich alles.&lt;br /&gt;Auch die Weltzeitalter bestimmen sich so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.13 Wie dies alles erschaffen war, fügte Gott viel Pflanzengewächs auf die Erde, damit es dort wachse und zur Nahrung der kommenden Wesen diene.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.14 Es war schon das Süßwasser da und war auch das Salzwasser da.&lt;br /&gt;In dieses versetzte Gott bald die Fische; denn die Fische bewegen sich geschützt unter den Wellen, so daß sie als erste die neue Schöpfung gefahrlos versuchen konnten.&lt;br /&gt;Und Gott sah, daß die Fische sich wohlfühlten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.15 Als nächstes versetzte Gott die widerstandsfähigsten der Tiere auf die Erde.&lt;br /&gt;Und siehe, auch diese fühlten sich da sehr wohl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.16 Da nun Gott sah, es war alles dies wohl gelungen, da öffnete er die Schleusen zum Meere des Schweigens.&lt;br /&gt;Und es kamen die ersten anderen Tiere von dort her und auch die ersten Igigi und El - als Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.17 Diese ersten aus dem Meere des Schweigens Gekommenen waren von sehr sanfter Art und sie lebten dort sehr lange.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.18 Denn noch ehe das erste Wesen den Gang durch das Erdendasein abgeschlossen hatte und also starb, hatte Gott den anderen Teil seiner neuen Schopfung vollendet; und dieser war folgender Art:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.20 Da schuf Gott einen weiten Bogen aus noch anderen Welten, die wir die jenseitigen nennen.&lt;br /&gt;Auch diese alle entstanden in ähnlicher Weise wie diejenigen des Diesseits; doch sind sie von anderer Art.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.21 Die jenseitigen Weiten sind jene, durch die die auf Erden Verstorbenen gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.22 Acht jenseitige Weltenheiten gibt es mit jeweils zweiundvierzig jenseitigen Welten, also solchen, die in manchem der Erdenwelt ähneln.&lt;br /&gt;Ihr Bogen führt dicht an der Erde vorbei, berührt oben fast das Reich Gottes und unten beinahe die Hölle;&lt;br /&gt;auch dem Mittelreich nähert er sich an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.23 Wer auf der Erdenwelt stirbt, gelangt danach in eine der insgesamt dreihundertsechsunddreißig jenseitigen Welten je nach der Art seines ureigenen Wesens, nach gut oder böse, reif oder unreif.&lt;br /&gt;Dort erhält einjeder seinen jungen Leib zurück, und es gibt auch kein Altern mehr und kein Sterben, wohl aber ein Wechseln von Weit zu Weit mit Veränderungen, die dafür Ursache und notwendig sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.24 Innerhalb der zweiundvierzig Welten einer jenseitigen Weltenheit ist das Wandern nicht schwer;&lt;br /&gt;zwischen den acht Weltenheiten des Jenseits aber geht es nicht einfach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.25 Deshalb schuf Gott auch das allesumspannende Grüne Land - so wird es genannt -, eine Weite, die alle Weiten des Jenseits und auch das Diesseits umschließt.&lt;br /&gt;Und das Grüne Land ist zugleich das Reich der Magie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.26 Dort in Grünland können sich alle begegnen; die Engel des Lichts und die Teufel der Hölle, die Krieger von Mittelreich und die Dämonen aus Kuthagracht - und die Menschen alle, die durch das Erdenleben schon sind gegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.27 Das Grüne Land ist mildsäuselnd und schön - doch es ist auch ein grausames Land.&lt;br /&gt;Denn dort toben die Kriege zwischen den Mächten;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.28 und viele Kriege der Erdenwelt werden weitergeführt und entschieden erst da drüben im Grünen Land.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.29 Zu alledem Großen gab Gott schließlich noch die Weiden des Schlafes.&lt;br /&gt;Auf ihnen treffen sich die ausruhenden Geister der Menschen.&lt;br /&gt;Mitunter tauschen sie dabei auch auf Zeit die Person.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.30 So hat also Gott eine neue Schöpfung vollzogen, damit alle El und alle Igigi und auch alle die mit diesen ausgezogenen Tiere heimkehren können ins Gottesreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.31 Nach und nach gelangen alle die Samen aus dem Meere des Schweigens auf die Erdenwelt, um sich da zu entfalten und sie zu durchwandern einmal.&lt;br /&gt;Wenn dies alle getan haben werden, wird Gott wieder auflösen, was er dafür schuf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.32 Und am Ende werden nur verbleiben das Reich Gottes und die finstere Hölle, dann gibt es kein Wählen mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ZWANZIGSTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.1 Dies nun ist, was in den ersten Zeiten der Erde geschah:&lt;br /&gt;Da kannten die ersten der als Menschen auf die Erde gekommenen Ei und Igigi noch die gemeinsame Sprache des himmlischen Gottesreichs.&lt;br /&gt;Und sie bauten sich einen hochragenden Turm und gaben ihm den Namen BAB-ILU (Tor zum göttlichen Licht).&lt;br /&gt;Um diesen Turm wollten sie für alle Zukunft sich sammeln, damit sie nicht auseinanderbrächen und vergäßen, woran sie noch gute Erinnerung hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.2 Bald aber gingen sie doch auseinander; und das hatte folgenden Grund:&lt;br /&gt;Den Turm hatten die weißen und die goldenen El erbaut, welche von den Stämmen der Klügsten waren.&lt;br /&gt;Und sie hatten eine Ordnung errichtet, welche an die aus dem Gottesreich noch bekannte angelehnt war.&lt;br /&gt;Bald aber wollten die von den anderen Stämmen herkommenden Igigi und EI die Führerschaft der weißen und der goldenen El nicht mehr über sich haben.&lt;br /&gt;So gingen die braunen und die blauen und die kupfernen und die schwarzen und die gelben und die roten Igigi und El los, sich eigene Reiche zu gründen. Und so zerbrach das früheste Reich;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.3 und so entfremdeten sich voneinander schon bald die Worte, es bildeten sich unterschiedliche Sprachen, wodurch bald die einen die anderen nicht mehr verstanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.4 Und weil auch Neid aufkam bei den dunkleren gegen die helleren Stämme, da folgte auch Streit.&lt;br /&gt;Es vergönnte der eine dem anderen nicht mehr die Früchte seines Schaffens.&lt;br /&gt;Der Haß der Minderfähigen gegen die Hochbegabten mehrte sich in fürchterlicher Weise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.5 Und nach einer Weile verloren die Hellen die Geduld gegenüber den Angriffen der Dunkelen, welche sie jetzt rundum "Tschandalim" nannten,&lt;br /&gt;unterwarfen deren große Zahl dank überlegenen Geistes mit Gewalt, und verwiesen sie aus ihrem Reich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.6 So ging es fort, denn überall wurde nun durch Kampf eine Rangordnung unter den Völkerstämmen hergestellt.&lt;br /&gt;Diese Rangordnung aber sah folgendermaßen aus :&lt;br /&gt;Ganz oben standen die Weißen und die Goldenen, die einst den Turm errichtet hatten und noch lange Zeit ein Reich ganz für sich bewohnten.&lt;br /&gt;Unter den anderen aber erbrachten die Kämpfe dies: Die Kupfernen standen über den Blauen, diese über den Gelben, diese über den Roten, diese über den Braunen, und diese über der Schwarzen.&lt;br /&gt;So blieb es durch lange Zeit, weil es der natürlichen Größe des jeweiligen Geistes gemäß war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.7 Und dieses waren die Länder der Erde, in welchen sie lebten:&lt;br /&gt;Ganz im Norden die Weißen und die Goldenen, deren Anzahl gering war.&lt;br /&gt;In der Mitte die Kupfernen und die Roten, im Westen die Blauen, im Osten die Gelben und die Braunen, im Süden die Schwarzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.8 Die im Westen, in der Mitte und im Osten führten viele Kriege miteinander.&lt;br /&gt;Die aus der Mitte eroberten den Süden und unterjochten die Schwarzen, die zahlreich waren, aber nicht stark im Geiste. Dann kämpften die Kupfernen und die Roten gegen die Blauen und machten sie nieder.&lt;br /&gt;Dabei waren die Anführer die Kupfernen, welche zu den Mächtigsten auf der Erde geworden waren.&lt;br /&gt;Deshalb unterwarfen sich ihnen von selbst bald die Braunen. Diese alle zogen nun, angeführt von den Kupfernen, gegen die Gelben.&lt;br /&gt;Die Gelben aber waren sehr stark; die Kupfernen und die Roten, verbündet mit den Braunen, und die Schwarzen auch noch benutzend, konnten die Gelben nicht vollständig besiegen.&lt;br /&gt;So schlossen sie mit diesen Frieden und ein Bündnis gegen die Weißen und die Goldenen, die bisher in Ruhe gelebt hatten; und zwar vor allem, weil die Goldenen Riesengröße besaßen und daher sehr stark waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.9 Die Weißen und die Goldenen wohnten am Sockel des Mitternachtsbergs, den Menschenauge nicht sieht.&lt;br /&gt;Unter seiner (jenseitigen) Haube hatten sie ihren Berg der Versammlung geschaffen, bei dem ihre Führer sich alljährlich trafen.&lt;br /&gt;Um das Treiben der anderen Stämme kümmerten sie sich kaum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.10 So wurden sie überrascht von dem Herannahen des gewaltigen feindlichen Heers der Kupfernen und der Roten mit den Gelben und der Braunen und den Schwarzen, unter denen auch schon Bestien entstanden waren, fürchterlich anzusehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.11 So kam es zu einem schrecklichen Kampf, der viele Jahre währte.&lt;br /&gt;Zuerst erschlugen die Goldenen, welche Riesen waren, die von den Kupfernen vorgeschickten Schwarzen und Braunen. Dann stürmten von anderer Seite die Gelben heran. Diese wurden von den Weißen endlich in die Flucht geschlagen. Die Kupfernen und die Roten zogen sich allmählich zurück als sie sahen, daß ein Sieg unmöglich war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.12 Da entstand ein Zwist zwischen den Goldenen und den Weißen.&lt;br /&gt;Die Goldenen wollten sich behäbig zurückziehen. Die Weißen jedoch sagten, daß der Feind ja nicht heimgekehrt sei in sein Land, sondern bloß lagerte an den Grenzen.&lt;br /&gt;So kam es, daß die Weißen allein den Kriegszug fortsetzten gegen die Kupfernen und die Roten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.13 Vierzehn Jahre lang wurde der Krieg fortgesetzt.&lt;br /&gt;Die Weißen schlugen die Feinde von Schlacht zu Schlacht mehr und drängten sie über die halbe Erde zurück.&lt;br /&gt;Und dies brachte, daß das Heer der Weißen auch die Länder der Mitte einnahmen, zum Teil dazu die Länder des Ostens und auch des Südens.&lt;br /&gt;Erst als die Anführer der Feinde sich geschlagen erklärten, zogen die Weißen nach Norden zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.14 Dort aber hatten unterdessen die Goldenen alles Land eingenommen, so daß es jetzt da abermals zu einem Kampf kam, welcher für die Weißen beschwerlich war, denn die Goldenen waren Riesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.15 Endlich aber fand sich die Erdenwelt in einer neuen Ordnung, die so aussah:&lt;br /&gt;Der ferne Westen gehörte den Kupfernen und den Roten, welche die Blauen ausgetilgt hatten.&lt;br /&gt;Dorthin flohen auch viele aus ihren Hilfsvölkern, von den Gelben besonders und von den Braunen.&lt;br /&gt;Diese erhoben sich bald gegen die Knechtschaft, welche die Kupfernen und die Roten ihnen auferlegt hatten, und brachten die meisten von diesen um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.16 Der Osten gehörte nicht mehr allein den Gelben, sondern auch vielen Braunen, die dorthin geflüchtet waren und ansässig geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.17 Der Süden gehörte wieder fast ganz den Schwarzen, weil die Kupfernen und die Roten nicht mehr mächtig genug waren, dorthin erobernd zu kommen.&lt;br /&gt;Allein am untersten Süden, wo zuvor niemand war, hatten die Weißen sich einen Hafen gebaut, und mehrere von ihnen blieben auf längere Zeit dort, ohne aber in die Länder der Schwarzen einzudringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.18 In der Mitte hatte eine mehrjährige Wirrnis sich aufgelöst.&lt;br /&gt;Denn dort hatten sich von den Bundesgenossen der Kupfernen und der Roten viele niedergelassen, insbesondere Braune und Gelbe, und hatten gegen diese zum Teil sich erhoben, da sie den Krieg gegen die Weißen verloren sahen.&lt;br /&gt;Viele von den Roten und den Kupfernen waren von ihren Bundesgenossen erschlagen worden.&lt;br /&gt;Wie das Heer der Weißen in die Hauptstädte da einzog, wurde die Wirrnis geklärt.&lt;br /&gt;An mehreren Orten legten die Weißen Stützpunkte an, aber nur wenige von ihnen mochden dort bleiben, wo allzu viel Gram gewesen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.19 Die Wirren wurden aber so schrecklich, daß die Weißen mit harter Hand durchgreifen mußten, alle verjagten, die nicht in das Land gehörten, und dort selbst Siedlungen anlegten.&lt;br /&gt;Es wären sonst alle überlebenden Kupfernen und Roten von den anderen grausam umgebracht worden.&lt;br /&gt;In der folgenden Zeit wanderten immer mehr Rote und Kupferne nach dem Westen aus, so daß die Mitte schließlich zu einem Lande der Weißen wurde, ohne daß diese solches gewollt hätten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.20 Im Norden hatten die Weißen die goldenen Riesen besiegt, deren Anzahl nie sonderlich hoch gewesen war.&lt;br /&gt;So lebten die Weißen dort lange Zeit friedlich mit sich selbst, denn Streifzüge unternahmen sie keine.&lt;br /&gt;Die Verbindung zu den Brüdern, welche in der Mitte lebten, wurde daher allmählich geringer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.21 Erst als das Land des Nordens unbewohnbar wurde, zogen die meisten zur Mitte.&lt;br /&gt;Das letzte bewohnte Land aber im Norden war die einsame Insel, die Thale heißt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.22 Für eine Weile schwieg die lrini, und auch Sar-Kyan sagte nichts. So redete die lrini dann weiter:&lt;br /&gt;"Nach all diesen Ereignissen hatten die Völkerstämme sich untereinander geteilt.&lt;br /&gt;Es gab jetzt mehrere weiße und mehrere gelbe und mehrere braune Völker besonders, die jeweils eine eigene Wesensart bekamen;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.23 denn es ist ja so eingerichtet, daß bei der Zeugung der Menschenkinder die Schwingung der Eltern einen Samen nach ihrer Art anzieht aus dem Meere des Schweigens, das am Jenseitsufer liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.24 Darum haben alle Völker ihre bestimmte Wesensart; es gibt gute und böse, kluge und einfältige, fleißige und faule, ehrliche und verschlagene, freigiebige und habgierige, lichte und finstere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.25 Deshalb kenne der Weise rechtes Vorurteil, damit nicht der Gute überrascht werde von dem Bösen.&lt;br /&gt;Was nämlich die jeweils eigene Schwingung des Wesens ist, das ist und das bleibt und verstärkt sich danach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.26 Weil aber die Guten und die Milden dies zu spät erkannten und danach sich richteten, konnten die Völker übelen Wesens in den meisten Teilen der Erde überhand nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.27 So hütet euch vor allen denen, die immerzu Nachsicht für ihre Schwächen verlangen - Heuchler sind sie, die euch verderben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.28 Und Vorsicht habt mit denen, die für andere scheinheilig Nachsicht da fordern - sie sind wohl im verborgenen noch schlimmer als jene."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;EINUNDZWANZIGSTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21.1 Die lrini hielt inne, und der König fragte sie nun:&lt;br /&gt;"Ist das alles, was du zu sagen weißt, lrini?&lt;br /&gt;Bedeutsames sprachst du! Ich danke dir dafür sehr! Doch weil du so vieles weißt, laß' mich noch wissen, ob es den Blick in die Zukunft auch gibt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21.2 Darauf antwortete die lrini ihm:&lt;br /&gt;"Nur so viel weiß ich dazu zu sagen:&lt;br /&gt;Fünf Geschlechter Menschheiten kamen und gingen, stiegen und fielen. Wir sind das sechste nun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21.3 Das erste Menschheitengeschlecht, von dem ich schon sprach, ging zugrunde als der Boden der Erde auseinanderbrach und Feuer und Eis vom Himmel herabfielen, wonach die Erde eine andere war, als sie zuvor gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21.4 Das zweite Menschheitengeschlecht ging zugrunde, als die meisten der Menschen da wahnsinnig wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21.5 Das dritte Menschheitengeschlecht ging zugrunde, weil alle Dinge auf den Kopf gestellt wurden, selbst die Berge und die Täler, die Wüste und die Flüsse und das Meer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21.6 Das vierte Menschheitengeschlecht ging zugrunde, weil es sich mit sich selbst so vermischt hatte, daß alle Menschen unfruchtbar wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21.7 Das fünfte Menschheitengeschlecht ging zugrunde an schrecklichen Kämpfen und Kriegen, durch welche die Erde aufbrach und feuerspeiende Berge bekam wie Aussatz.&lt;br /&gt;Der Rauch verdunkelte den Himmel, so daß keine Sonne mehr schien durch fünfundvierzig Jahre.&lt;br /&gt;Und die meisten der Menschen wurden zu Bestien, nicht mehr Menschen zu nennen und doch auch keine Tiere.&lt;br /&gt;Sie fraßen einander auf und kannten keine Liebe. In Höhlen hausten sie, und fast einjeder überfiel den anderen, um ihn zu erschlagen. Und die Wiesen und alle Landschaften und auch alle Gewässer der Erde waren bedeckt mit Asche und schmutzigem Staub.&lt;br /&gt;Häuser erbaute keiner mehr, Gesittung war vergessen beinahe vollständig und fast überall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21.8 Die letzten Menschen, die noch nicht zu Bestien geworden waren, erzeugten mit Hilfe der Engel des Mittelreichs eine gewaltige Flut, welche alles Übel hinwegwusch und die meisten der Bestien ertränkte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21.9 Aus dem, was dann blieb, kam das sechste Menschheitengeschlecht, aus dem auch wir sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21.10 Wohl noch siebeneinhalbtausend Jahre läuft unsere Zeit. Dann kommt abermals Neues.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21.11 Aber die Erdenwelt wird noch da sein und ihrem Sinn dienen hundertsiebzigmal hunderttausend Jahre. Dann erst hat sie ihren Zweck erfüllt und es wird keine Menschengeschlechter mehr geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21.12 In unserer Zeit aber, die noch siebeneinhalbtausend Jahre währt, werden noch schwere Kämpfe sein gegen die aufsteigenden Mächte der Finsternis.&lt;br /&gt;Diese aber werden schließlich besiegt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ZWEIUNDZWANZIGSTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.1 Da fragte weiter der König:&lt;br /&gt;"Wie ging es an, daß die vielfarbigen Menschen, die in der ersten Zeit auf der Erde gewesen waren, gänzlich verschwanden?&lt;br /&gt;Brachten sie in Kriegen sich alle um?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.2 Die lrini antwortete darauf:&lt;br /&gt;"Wohl taten sie sich vielerlei Arges an, doch nicht deshalb sind sie verschwunden;&lt;br /&gt;verschwunden sind sie, weil ihr Same verbraucht war aus dem Meere des Schweigens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.3 Ebenso ist es mit manchen Tieren, den bedrohlichen Drachen und den Riesenschlangen der See, den hausgroßen Greifen und den baumhohen Löwen.&lt;br /&gt;Diese alle sind ihren Weg schon gegangen; und weiterer Same von ihnen ist im Meere des Schweigens nicht.&lt;br /&gt;Viele von ihnen töteten die Menschen, weshalb sich ihr Vorrat dann bald verbrauchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.4 So war es auch mit einigen Menschenstämmen, von denen in Kämpfen sehr schnell viele umkamen.&lt;br /&gt;Besonders die Blauen und besonders die Kupfernen, besonders die Roten und auch die goldenen Riesen. "&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.5 Und weiter forschte der König und frug:&lt;br /&gt;"Wie kam es, daß so viel Streit sich da auf Erden entfaltete?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.6 Die lrini hörte und antwortete:&lt;br /&gt;"Der Streit kam zuerst durch den Neid in die Welt. Und diesen schürten einzelne Böse, die im Geiste Kleinen aufstachelnd gegen die Größeren.&lt;br /&gt;Aber böse waren alle diese zumeist nicht aus sich selbst; der Strudel der Bosheit zog sie hinab und zog nach bösen Samen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.7 Dieses aber konnte geschehen, weil höllische Geister sich in den Leibern einiger Menschen breitzumachen verstanden."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.8 Daraufhin fragte der König nun:&lt;br /&gt;"Zu welchen Göttern beteten die Menschen in früher Zeit?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.9 Die lrini sprach und gab Antwort darauf:&lt;br /&gt;"Es gab Völker, die noch wußten von IL, dem erhabenen Gott, und diese verehrten also ihn. Das aber war nur in allerfrühester Zeit.&lt;br /&gt;Dann gab es welche, die wussten noch manches von der anderen Welt, der Welt des Ursprungs.&lt;br /&gt;Diese verehrten oft die Geister ihrer verstorbenen Anführer, damit diese von ferne für sie wirken sollten.&lt;br /&gt;Und es gab Völker, die gaben den Kräften der Erdennatur Namen, den Winden und den Wassern und der Sonne und dem Mond und vielem mehr und diese so beteten sie an.&lt;br /&gt;Und das alles aber war, ehe die Geister des Jenseits sich einmengten und kundtaten auf der Welt der Erde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.10 Es geschah da zuerst, daß Geister der Hölle den Weg in das Irdische zum Zwecke benutzten, sich Einfluß zu verschaffen.&lt;br /&gt;Diese bedrohten die Menschen durch die Stimmen der als Vermittler besetzten Menschen, in dem sie behaupteten, die Gewalten des Sturms und des Donners zu beherrschen, Dürre stiften zu können oder auch Regen zu senden.&lt;br /&gt;Und so fürchteten jene, die daran glaubten, diese höllischen Geister als mächtige Götter.&lt;br /&gt;So kam es auch, daß sie diesen falschen Göttern Opfer darbrachten, um sie zu besänftigen.&lt;br /&gt;Und sie schlachteten dazu nicht allein Vieh, sondern auch Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.11 Die Höllengeister aber ergötzten sich an alledem, da sie Teufel waren, der Herrschaft des Jaho untertan, und sie verlangten nach fließendem Blut und nach brennendem Fleisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.12 Dies indes brachte, daß auch Geister aus dem Mittelreich sich da kundtaten vor den Menschen der Erde; denn ihr Kampf gegen die Höllenmacht stand ihnen hoch, und so setzten sie ihn auch auf der Erde fort und verpflanzten also die Schlachten, die da in Grünland toben, auch auf die Erde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.13 So kam es bald, daß diejenigen Völker der Erde, die Höllengeister als Götter verehrten, und solche, die Geistern des Mittelreichs anhingen, Krieg gegeneinander führten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.14 Und das ist in manchem noch heute so und wird in kommender Zeit noch viel mehr sein; daß nämlich der jenseitige Krieg auch auf der Erdenwelt ausgetragen wird,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.15 wie auch die Kriege der Erdenvölker ihre letztgültige Entscheidung zumeist erst auf den jenseitigen Schlachtfeldern Grünlands finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.16 Denn alle gefallenen Krieger können ja weiterkämpfen jenseits des Spiegels, in den Heeren der Mächte dort drüben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.17 Jetzt ist die Zeit Marduks und Bels in der Welt auf der Erde - aber es wird auch die Zeit des Schaddain daher kommen.&lt;br /&gt;Dann erst steigt schrecklichster Kampf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.18 Ein anderer Sargon wird einst schlagen die entscheidende Schlacht."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.19 Da fragte der König:&lt;br /&gt;"Wann, sage mir, wird das sein?"&lt;br /&gt;Und die lrini antwortete:&lt;br /&gt;"Wenn der Wasserkrug (Wassermannzeitalter) hinwegwäscht die Greul und heraufschimmert ein neuer goldener Glanz im Lande der Ahnen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.20 Der König fragte nocheinmal und sprach:&lt;br /&gt;"Gibt es ein Zeichen für mich?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.21 Die lrini sagte darauf nur:&lt;br /&gt;"Es ist der inneren Sonne Licht, mein König, das die Seele erwärmt und stärkt den Geist.&lt;br /&gt;Wo Finsternis aufwallt, da wirf sie nieder.&lt;br /&gt;Finsternis kann allein Finsternis zeugen. Vor Täuschung gib acht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.22 Manche werden kommen und da sagen, auf dieses müsse Rücksicht genommen werden, für jenes sei Nachsicht angebracht.&lt;br /&gt;Aber es ist Lüge!&lt;br /&gt;Denn Übel bleibt Übel und kann nichts als Übeles zeugen.&lt;br /&gt;Dulde das Übele nicht und dulde auch nicht jene, die das Übel dulden denn sie sind die Keime des Gifts.&lt;br /&gt;Ohne Mitleid sei gegen die Mächte des Übels, ohne Gnade gegen alles, was schräg ist und stört die ewige Ordnung oder nicht in sie hineinpaßt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.23 Alles ist gesagt mit dem Wissen aus ILs wahrer Schöpfung, dem Reiche des ewigen Lichts.&lt;br /&gt;Was dort nicht ist, soll auch auf der Erde nicht sein. Was aber dort gilt, das gelte auch hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.24 Dies ist, was ich weiß; mehr gibt es nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.25 Da die lrini nun wieder in ihre Gedanken versank, ging der König und ließ sie allein.&lt;br /&gt;Auf dem Weg durch die Hallen des Tempels begegnete er einem Diener, der die Fliesen des Bodens reinigte.&lt;br /&gt;Der Diener erhob sich, um den König zu grüßen, und der König erwiderte den Gruß.&lt;br /&gt;Dann sprach er zu dem Tempeldiener, um zu fragen:&lt;br /&gt;"Hast du je gesehen, ob die lrini, die junge Sinea, mit Geistern des Jenseits - vielleicht gar mit Ischtar selbst - einen Verkehr pflegt?"&lt;br /&gt;Der Diener antwortete:&lt;br /&gt;"Manchmal* höre ich Stimmen von ungefähr, mitunter ist zu sehen ein goldfarbenes Licht.&lt;br /&gt;Auch kam es schon vor, daß Sinea wie zweifach zu schaun war: Einmal sie selbst, wie schlafend, und einmal wie ein hauchzartes Spiegelbild ihrer selbst."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.26 Da sprach der König leise vor sich hin und nur halb an den Diener gerichtet:&lt;br /&gt;"Ja, Großes ist es um die Kräfte der Ferne - sie sind da, und doch schwer zu verstehen."&lt;br /&gt;Und er verließ den Tempel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DREIUNDZWANZIGSTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;23.1 Es wurde bald darauf vom König eine Priesterin beauftragt - deren Name war Mera -, alles genau aufzuschreiben und zu verbreiten unter dem Volk und auch unter den anderen Völkern, damit die Welt weiser werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;23.2 Dazu gab der König einen Brief von sich selbst, in dem geschrieben stand:&lt;br /&gt;'Dies ist herabgesandt gnadenvoll von der ewigen Gottheit auf die Erdenwelt.&lt;br /&gt;Weisheit und Lehre des ewigen Wissens, Richtschnur des Schauens und Handelns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;23.3 Erhaben ist sie, Ischtar, die göttliche Botin, die Wahrhaftige.&lt;br /&gt;Zum Lichte erhebe sich unser Blick, gedenkend der ewigen Allmacht.&lt;br /&gt;Heil sei ihr, Heil sei dem höchsten Gott (IL).'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;VIERUNDZWANZIGSTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.1 Vasok saß auf den Stufen des Tempels und lehrte dort von dem, was er vernommen hatte von der göttlichen Ischtar.&lt;br /&gt;Ebenso taten alle, die davon gehört und die Botschaft recht verstanden hatten.&lt;br /&gt;Sie durchwanderten das ganze Land und auch die anderen Länder - nach allen Richtungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24,2 Und der Widerhall ihres Wirkens kam auch von überall her.&lt;br /&gt;Von den Ländern des Ostens und den Ländern des Nordens, den Ländern des Westen und den Ländern des Südens.&lt;br /&gt;Überall war Verstehen, wo aus dem Lichte stammende Menschen waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.3 So sprachen die Wanderer und bezeugten, daß Ischtar, die Botin Ils, im Lande Babylonien gewesen war und Weisheit gebracht hatte.&lt;br /&gt;Und sie sprachen mit solchen Worten:&lt;br /&gt;"Ischtar, die Gottgesandte, brachte Botschaft von IL, dem Höchsten.&lt;br /&gt;Hört und begreift, es ist Weisheit und der Strahl der Erkenntnis!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.4 Jedoch nicht an jedem Ort wurden die Wanderer freundlich empfangen.&lt;br /&gt;Viele wurden erschlagen, besonders von Tschandalim, deren Geist dunkel ist.&lt;br /&gt;So fiel auch der brave Honu im östlichen Süden, gemartert und ermordet, als Opfer der Finsternis.&lt;br /&gt;So fiel Aker, der hochgelehrte, im Westen als Opfer der bösen Geister, welche in wilde Leute geschlüpft waren, um ihrem Teufel grausige Mahlzeit zu halten.&lt;br /&gt;So fiel Jarech, der erfahrene und weitgereiste, überfallen von Räubern und schändlich erschlagen.&lt;br /&gt;So vielen von den Erleuchteten viele. Aufstieg ihr Geist in die Heimat des Lichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.5 Diejenigen aber, die noch waren und weiterwirkten, die erzählten den Menschen, was zu wissen notwendig und gut ist;&lt;br /&gt;so wie Pekor tat bei den Leuten im Westen und sprach:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.6 "Hört, was herabgesandt worden ist von IL, dem hochheiligen Gott, durch Ischtar, seine erwählte Botin !&lt;br /&gt;Hört und nehmt an, was die Gottheit euch zu wissen gesandt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.7 Denn es ist gewiß, daß ein jeglicher noch eine lange Wanderung vor sich hat; nämlich nach dem Sterben hier auf der Erde.&lt;br /&gt;Dieses Sterben gleicht einer Tür, hinter der ein weiter Weg beginnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.8 Dieses Erdendasein hier gleicht dem Weg des Durstigen an die Quelle frischen Wassers; die Quelle aber erreicht der Wanderer erst in der nächsten Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.9 Dieses Erdenleben gleicht einem Regentropfen, der aus den Wolken herabfällt in den großen Strom des Wassers, das ihn erst stark macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.10 Dieses Erdenleben ist wie ein Samenkorn in einem Acker, dessen Gewächs erst in einer nächsten Welt recht aufgehen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.11 Nicht ein Ende ist also das irdische Sterben, sondern. ein Anfang;&lt;br /&gt;nicht Vergehen, sondern Werden, nicht Fall sondern Aufstieg zu lichteren Höhen denen, die zum Hellen sich wünschen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24,12 Sturz in das Dunkel aber für die, die das Helle scheuen und die Taten des Bösen tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.13 Bedenket, was ihr selbst an euch erfahren möchtet - denn so begegnet den anderen.&lt;br /&gt;Tuet keinem etwas an, was ihr wünscht, daß es euch nicht angetan werden solle, sondern tuet allen das an, was ihr für euch selbst wünscht.&lt;br /&gt;Dies ist das Gebot Ils, das Gebot Ischtars, das Gebot Marduks und das Gebot Bels.&lt;br /&gt;Leicht ist es zu merken.&lt;br /&gt;24.14 Schaut, wie Gott alle Dinge der Weiten geordnet hat, damit es ein Vorbild sei auch den Menschen.&lt;br /&gt;Seht, wie so recht Gott alles gefügt hat!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.15 Beginnend bei Mann und Weib;&lt;br /&gt;daß der Mann das Harte tue und das Weib das Weiche, er für das Brot sorge, für Haus und Schutz - sie für das Heim und das Gedeihen der Kindlein.&lt;br /&gt;Denn Gott hat all solches richtig geordnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.16 Ihr Frauen, seid euren Männern gehorsam, liebevoll bereitend das Heim.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.17 Ihr Männer, seid liebevoll zu euren Frauen, schützt und behütet sie und sorgt für ihr Wohlergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.18 Mann und Weib bilden ein fügliches Ganzes gemeinsam.&lt;br /&gt;Lebt in Eintracht füreineider, opferbereit hegend die Nachkommenschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.19 In euren Kindern erweckt ihr Euresgleichen, damit auch sie heimkehren kömmen in ILs herrliches Reich.&lt;br /&gt;Damit dies gelinge, verbinde sich einander stets, was zusammengehört.&lt;br /&gt;Denn so hat Gott richtig geordnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.20 Wie der Sinn ist, so sei es auch anzuschauen:&lt;br /&gt;Der Mann trage Schild und Waffe, das Weib aber nicht.&lt;br /&gt;Der Mann benutze einfache Kleidung, recht für Arbeit und Kampf, das Weib hingegen wähle sich schmückendes Gewand und lasse sich lang das Haar des Hauptes.&lt;br /&gt;All solches ist vorbereitet und richtig geordnet von Gott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.21 Ihr Kinder und Jungen, seid achtungsvoll vor euren Eltern und ihnen auf Lebenszeit liebevoll zugetan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24,22 Und höret, daß ihr alle die Alten hoch schätzet und Sorge traget um sie, wo diese vielleicht nicht mehr eigene Sippe haben.&lt;br /&gt;Denn so gut wie ihr zu euren Alten seid, so gut seid ihr alles in allem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.23 Wehe aber denen, die ihre Eltern und Alten mißachten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.24 Was immer euch widerfahren mag später im jenseitigen Weiterleben - an Gutem oder an Schlimmem- das habt ihr selbst euch bereitet!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.25 Wer das Böse nicht denkt und das Böse nicht fühlt, der tut es auch nicht und ist sicher vor dem Bösen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.26 Wer gute Gedanken hat, der kann nichts Häßliches schaffen, wer aber Häßliches herstellt, der hat auch häßliche Gedanken.&lt;br /&gt;Häßliche Gedanken aber rufen die bösen Mächte der Finsternis zu Gehilfen im Tun des Übels herbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.27 Wer das Böse getan hat, der versuche sich zu reinigen davon durch das Tun des Guten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.28 Wer das Böse erfahren hat, der zahle nicht mit Bösem zurÜck.&lt;br /&gt;Denn gerade so wie eine Ratte nur eine Ratte gebähren kann, bringt das Böse nur Böses und Aberböses.&lt;br /&gt;Deshalb sage ich euch bestimmt: Ihr sollt keinen hassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.29 Mit dem Hassenswerten habt Mitleid - denn es hat sich schon selbst verdammt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.30 Ihr Führer und Fürsten, euch sage ich dies:&lt;br /&gt;Wenn ihr nicht, wo nötig, euch selbst vergeßt um eurer Untertanen willen, so könnte Gott euch vergessen, dessen Untertanen auch ihr seid.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.31 Und ihr Knechte, hört dies:&lt;br /&gt;Gerecht ist, daß einjeder an seinem Platze stehe, an dem er seiner Größe oder Kleinheit gerechtwerden kann.&lt;br /&gt;Nicht jeder kann ein Großer sein; aber einjeder kann groß sein als das, was er ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.32 Euch allen, die ihr hört, sei von der Liebe gesprochen zu allem, was lebt, zu den Tieren auch und selbst zu den Pflanzengewächsen.&lt;br /&gt;Denn dies alles trefft später ihr wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;FÜNFUNDZWANZIGSTES KAPITEL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;25.1 Heil sei der Gottheit, die unser gedenkt und unsere Gebete erhört,&lt;br /&gt;weil sie uns sieht und alles und selbst die Bilder unserer Gedanken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;25.2 Heil sei Gott IL, dem Höchsten, dem Schöpfer der Weiten und dem Schenker des niemals endenden Lebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;25.3 Heil sei Ischtar, der Gesandten Gottes, die mit den Menschen fühlt und die Streiter der Lichtmacht auf Erden begleitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;25.4 Heil sei den guten Engeln, die vom Mittelreich kommen, abzuwehren die Angriffe der Teufel und der Dämonen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;25.5 Heil sei Marduk, dem Schirmherren der heiligen Stadt Babylon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;..........&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5105799779378048-3923767335576068955?l=manifest139.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/3923767335576068955'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5105799779378048/posts/default/3923767335576068955'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://manifest139.blogspot.com/2010/05/ilu-ischtar.html' title='Ilu Ischtar'/><author><name>manifest139</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-NB2WXkHdhnA/TrhJGDbvC3I/AAAAAAAABCY/hbB-mFMGK_o/s220/avatar-2.jpg'/></author></entry></feed>
